Meetingmetropole in Rekordstimmung
Höchstwerte bei Tagungen und Wertschöpfung
Im Jahr 2025 fanden 7.196 Kongresse und Firmentagungen in der Meeting Destination Vienna statt, diese brachten 1,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung. Davon profitiert ganz Österreich mit 348 Millionen Euro an Steuern und 19.300 Ganzjahresarbeitsplätzen. 60 der Meetings zählten über 1.000 Teilnehmer:innen. Mit dem European Congress of Radiology – ECR, European Congress of Clinical Microbiology & Infectious Diseases – ESCMID, General Assembly of the European Geosciences Union – EGU, Annual Meeting of the European Association for the Study of Diabetes – EASD, ViennaUP' 2025, EuroPerio11 und dem Congress of the European Renal Association – ERA fanden sieben Großkongresse und Großveranstaltungen mit mehr als 10.000 Teilnehmer:innen statt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Meeting-Gästen lag bei 4,4 Übernachtungen (durchschnittlicher Wien-Gast: 2,3 Übernachtungen). 2025 akquirierte das Vienna Convention Bureau im WienTourismus rund 100 Kongresse und Firmentagungen mit insgesamt 125.000 Teilnehmer:innen.
„Vienna Meeting Fund“ als Akquise-Turbo
Im Rahmen der dritten Auflage wurde der Vienna Meeting Fund für die Jahre 2025-2028 um weitere vier Jahre (in der Höhe von zusätzlichen vier Millionen Euro) verlängert. Die seit Beginn mit nunmehr insgesamt 12 Millionen Euro dotierte Förderschiene des WienTourismus unterstützt internationale wie nationale Veranstalter:innen und ist von Anfang an ein Erfolgsprojekt. Seit seiner Einführung 2021 wurden knapp 1.300 Förderanträge gestellt, wovon das Vienna Convention Bureau bis dato rund 900 internationalen Kongressen und Firmentagungen eine Förderzusage erteilen konnte.
Top-Platzierungen weltweit
In der 2026 veröffentlichten Gesamtwertung der International Congress and Convention Association (ICCA) zum Jahr 2025 belegte Wien den 4. Platz weltweit. Die Union of International Associations (UIA) reihte Wien im Jahr 2025 auf Platz 1 weltweit.
Legacy-Projekte wachsen, Bevölkerung profitiert
Auch die lokale Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft sollen als Zielgruppen verstärkt angesprochen werden. Dieses Anliegen von Veranstaltern beschreibt der Begriff „Legacy“ – als Destination hier konkrete Angebote unterbreiten zu können, bedeutet einen Wettbewerbsvorteil.
In Zusammenarbeit mit dem Vienna Convention Bureau nutzte die European Renal Association (ERA) ihren 62. Jahreskongress in Wien, um das Bewusstsein für Nierengesundheit zu stärken und Prävention in den Mittelpunkt zu rücken. Im Rahmen des Kidney School Project besuchten Nephrolog:innen Wiener Schulen, erklärten Schüler:innen die Funktion und Bedeutung der Nieren und inspirierten sie zu kreativen Kunstwerken, die anschließend beim Kongress präsentiert wurden. Parallel dazu bot ein mobiler Screening-Truck kostenlose Gesundheitschecks für die Bevölkerung an. Die Initiativen verdeutlichten ERAs Engagement für Bildung und Vorsorge – und wie internationale Kongresse in Wien Wirkung über die Konferenzräume hinaus entfalten.
In ähnlicher Weise brachte das ESA Living Planet Symposium über 6.900 Teilnehmende zusammen, um zentrale Fragen der Erdbeobachtung und Umweltwissenschaften zu diskutieren. Organisiert von der European Space Agency (ESA), wurde Weltraumforschung durch ein dreitägiges Open-Air-Festival im Herzen der Stadt für alle erlebbar – eine Kooperation von UIV Urban Innovation Vienna GmbH und dem Vienna Geospace Hub. Gleichzeitig eröffnete das LPS School Lab mehr als 2.000 österreichischen Schüler:innen einen spielerischen Zugang zu Themen rund um Raumfahrt und Umwelt.
Weitere Informationen zum Vienna Meeting Fund sowie den vollständigen Vienna Meeting Industry Report 2025 zum Download erhalten Sie unter: meeting.vienna.info