Check-In & Check-Out
Ein strukturierter Check-In- und Check-Out-Prozess gibt Gästen Sicherheit und reduziert Stress. Dabei sind Flexibilität und persönliche Unterstützung oft wichtiger als technische oder bauliche Lösungen und Gegebenheiten. Die folgenden Maßnahmen sind zu beachten:
Grundlegende Anforderungen
| Struktur und Orientierung | Klare und nachvollziehbare Abläufe beim Check-In und Check-Out gestalten |
| Flexibilität | Prozesse flexibel an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen |
| Zugängliche Information | Wichtige Informationen verständlich und in verschiedenen Formaten bereitstellen |
Praktische Tipps
| Online Check-In | Digitale Check-In proaktiv anbieten, um Wartezeiten zu verkürzen – das ist besonders hilfreich für Gäste, denen längeres Stehen schwerfällt oder die Menschenansammlungen vermeiden möchten. |
| Flexibler Ablauf | Check-In/Out flexibel gestalten – bei Bedarf an einem Platz zum Sitzen oder im Zimmer durchführen– so wird Gästen mit eingeschränkter Mobilität oder Neurodivergenz ein komfortabler Ablauf in reizarmer Umgebung ermöglicht. |
| Mehrkanalige Information | Wichtige Informationen wie Zimmerdetails, WLAN- |
| Einfache Sprache | Informationen, schriftlich und mündlich, auch in einfacher Sprache anbieten – so werden auch Personen mit Lernschwierigkeiten und kognitiven Behinderungen gut informiert. |
| Schlüssel und Zugang | Schlüsselkarten statt schwer bedienbarer Schlüssel anbieten – das erleichtert die Handhabung für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik. |
| Hilfsmittel | Hilfsmittel wie vibrierende Notrufpager, Duschhocker oder Greifhilfen beschaffen und beim Check-In aktiv anbieten – so wissen Gäste mit entsprechendem Bedarf, dass Unterstützung vorhanden ist. |