Sicherheit muss für alle Gäste gewährleistet sein. Klare Informationen, verlässliche Alarmierungssysteme und geschultes Personal sorgen dafür, dass im Notfall richtig gehandelt werden kann.
Grundlegende Anforderungen
| Fluchtwege | Flucht- und Rettungspläne gut sichtbar, kontrastreich und verständlich in jedem Zimmer bereitstellen. |
| Alarmierung | Signale akustisch UND optisch wahrnehmbar machen (Zwei-Sinne-Prinzip) |
| Schulung | Mitarbeiter:innen für Evakuierung und Notfallsituationen schulen |
Praktische Tipps
| Verständliche Fluchtpläne | In großer Schrift und gutem Kontrast gestalten. Zusätzlich akustische Wegbeschreibung der Fluchtwege anbieten. Dadurch fühlen sich auch Gäste mit Sehbehinderungen sicherer. |
| Zusätzliche Alarmhilfen | Wecker mit Lichtsignal und/oder Vibrationskissen fürs Bett anbieten. Diese müssen nicht in jedem Zimmer installiert sein, sondern bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. So können auch gehörlose Gäste im Notfall alarmiert werden. |
| Kommunikation beim Check-In | Evakuierungsablauf kennen und dieses bei Bedarf Gästen mit Behinderungen beim Check-In erklären. Hier kann diskret gefragt werden: „Benötigen Sie im Notfall Unterstützung bei der Evakuierung?“ Besonders für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen kann diese Information lebensrettend sein und Vertrauen schaffen. |