Rolltreppe in einer Wiener U-Bahn Station

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Rampen & Treppen

Stufen sind eine der häufigsten Barrieren. Gut gestaltete Rampen und sichere Treppen ermöglichen eine durchgängige Nutzung für alle Gäste.

Grundlegende Anforderungen

RampenMaximales Gefälle 6 %, bei Umbau bis 10 %, Mindestbreite 120 cm
HandläufeBeidseitig, in 85 bis 90 cm Höhe, 30 cm über Anfang und Ende hinausragend, rund und griffsicher
TreppenGleichmäßige Stufenhöhe (max. 16 bis 17 cm), Auftritt mindestens 28–30 cm 
MarkierungKontraststreifen an der Vorderkante, besonders bei erster und letzter Stufe

Praktische Tipps

Sichtbarkeit erhöhenKontraststreifen auf erster und letzter Stufe anbringen. Diese einfache Maßnahme verbessert die Orientierung und reduziert das Sturzrisiko deutlich.
Handläufe optimierenPrüfen, ob Handläufe beidseitig vorhanden und durchgehend geführt sind. Sie sollten über Anfang und Ende der Treppe hinausragen (30 cm) , damit Gäste sicheren Halt beim Ein- und Ausstieg haben.
Zusätzliche OrientierungHandläufe mit taktilen Informationen oder Markierungen ergänzen. Das unterstützt insbesondere blinde und sehbehinderte Gäste bei der Orientierung im Gebäude.
Flexible Lösungen anbietenFür einzelne Stufen (1-3) mobile Rampen bereithalten und gut sichtbar darauf hinweisen, etwa mit einer Klingel versehen: „Benötigen Sie eine Rampe? Bitte klingeln." So können Gäste bei Bedarf unkompliziert Unterstützung anfordern.
Wege freihaltenRegelmäßig kontrollieren, ob Durchgänge frei sind. Pflanzen, Möbel oder Aufsteller können schnell zu Barrieren werden und sollten nicht im Bewegungsbereich stehen. (Durchgangsbreite von mindestens 90 cm sicherstellen)