Ein barrierefreier Aufenthalt beginnt bei der Anreise. Gut erreichbare, ausreichend große Stellplätze und ein stufenloser Zugang sind die Grundlage für einen selbstständigen Besuch.
Grundlegende Anforderungen
| Breite | Mindestens 3,50 m gesamt (2,30 m Stellplatz + 1,20 m seitlicher Ein-/Ausstiegsbereich) |
| Länge | Mindestens 5,00 m, bei Längsparken mindestens 6,50 m |
| Anzahl (ÖNORM) | Ab 6 Stellplätzen mindestens 1 barrierefreier Stellplatz, danach je weitere 25 ein zusätzlicher |
| Anzahl (Wiener Garagengesetz) | Ab mehr als 30 Stellplätzen: 1 barrierefreier Stellplatz pro angefangene 50 Stellplätze |
| Kennzeichnung | Klar sichtbar durch Verkehrsschild und Bodenmarkierung (Rollstuhlsymbol ) |
Praktische Tipps
| Bestehende Parkplätze nutzen | Vorhandene Parkplätze prüfen und kennzeichnen: Gibt es bereits einen ausreichend breiten Parkplatz nahe am Eingang? Diesen mit Schild und Bodenmarkierung kennzeichnen. |
| Zugang prüfen | Weg vom Parkplatz zum Eingang prüfen: Gibt es Bordsteinkanten ohne Absenkung, Schlaglöcher oder loses Pflaster? Diese Hindernisse kurzfristig mit einer provisorischen Rampe, Markierung und Hinweisschildern entschärfen. |
| Beschilderung | Klar erkennbare Beschilderung vom Parkplatz zum barrierefreien Eingang anbringen, besonders wenn er nicht der Haupteingang ist. Damit wird eine klare Orientierung gewährleistet. |
| Information bereitstellen | Parkplatzsituation transparent auf der Website beschreiben |
| Witterungsschutz | Überdachung prüfen: Ein überdachter barrierefreier Parkplatz ist bei Regen oder Schnee sehr hilfreich, da der Transfer für Rollstuhlnutzer:innen oft länger dauert als für andere Gäste. |