Blinde Person nutzt taktiles Bodenleitsystem.

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Unsere Anliegen

Nachhaltig ökologisch

CO2- Reduktion 

Für den Tourismus steht die Reduktion der durchschnittlichen GHG (Greenhouse Gas) Daten pro Gast und Nächtigung im Mittelpunkt. Durch die Motivation zur Verwendung CO2-armer Transportmittel von Besucher:innen aus den Nahmärkten und die Verlängerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Gäste soll dieses Ziel unterstützt werden. 

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen 

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist im Bewusstsein der Akteur:innen der Visitor Economy bereits verankert. Die Einbeziehung lokaler Produkte und die Reduktion von Einwegplastik und Lebensmittelabfällen sind Kriterien für die Zertifizierung von Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit dem Österreichischen Umweltzeichen, dem EU Ecolabel u.a. international anerkannten Nachhaltigkeitslabel. Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen werden die Betreiber dieser Betriebe von den positiven Auswirkungen und Vorteilen einer Zertifizierung überzeugt und der Anteil zertifizierter Betriebe in Wien kontinuierlich gesteigert. 

Nachhaltig ökonomisch

Nachhaltiges Wirtschaften 

Eine nachhaltige Visitor Economy erzeugt nachhaltiges Wirtschaftswachstum, bringt standortgebundene Wertschöpfung und schafft im Städtetourismus zusätzlich auch Ganzjahresarbeitsplätze. Davon profitieren nicht nur die Destination, ihre Bewohner:innen und Unternehmen:innen sondern auch angrenzende Branchen außerhalb der klassischen Tourismuswirtschaft sowie  Regionen außerhalb der Destinationsgrenzen.  

Ziel der nachhaltigen Visitor Economy in Wien ist es, durch die Steigerung der touristischen Wertschöpfung – insbesondere des Nettonächtigungsumsatzes der Wiener Beherbergungsbetriebe – zum allgemeinen Wohlstand und Wirtschaftswachstum in Wien und Österreich beizutragen. 

Nachhaltig sozial

Faire Arbeitswelt

Der Arbeitskräftemangel in touristischen Betrieben hat sich in den letzten Jahren verschärft. Die Pandemie hat den Fachkräftemangel zwar nicht ausgelöst, wirkt aber als Beschleuniger.

Der Arbeitgeber:innen-Markt hat sich zu einem Arbeitnehmer:innen-Markt gewandelt. Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, um die Attraktivität der Branche sichtbar zu machen und auch weiter zu steigern. Städte bieten aufgrund des Ganzjahrestourismus Arbeitsplatzsicherheit und Planbarkeit. Gerechte Bezahlung, damit Menschen von ihrem Lohn leben können und Möglichkeiten zur Weiterbildung, um Karrierechancen zu verbessern, sind notwendig, damit Mitarbeiter:innen auch langfristig in der Branche bleiben. Die gezielte Bewerbung von besuchsschwachen Monaten bzw. Saisonen trägt zudem zur Arbeitsplatzsicherheit in der Wiener Tourismuswirtschaft bei. 

Diversity, Equity, Inclusion

Gleichbehandlung, Gender Balance, Inklusion und die Förderung des sozialen Dialogs schaffen ein Umfeld ohne Diskriminierung und werden in der Destination Wien und im Unternehmen WienTourismus gelebt. Der WienTourismus ist seit 1997 Mitglied der IGLTA (International LGBTQ+ Travel Association). Inklusives Marketing ist eine Selbstverständlichkeit und wird laufend evaluiert, erweitert und verbessert.  

Der Stadtentwicklungsplan der Stadt Wien beinhaltet die Schaffung einer barrierefreien Stadt. Ziel ist die Minimierung von Barrieren, um den Lebensbereich aller Menschen so angenehm als möglich zu gestalten.   

Der WienTourismus versteht sich hier als „Anwalt der Gäste“. Gezielte, umfassende und für Menschen mit besonderen Bedürfnissen optimierte Information über die Barrierefreiheit touristischer Angebote und Services in den Medien und den Tourist-Infos des WienTourismus, ermöglichen jedem Gast sorgfältige Planung und einen barrierefreien Besuch der Stadt  

Sozialer Dialog

Die Einbindung der Bewohner:innen der Stadt ist ein wesentlicher Faktor, um eine positive Tourismusgesinnung der lokalen Bevölkerung zu sichern. Gerade im städtischen Bereich und den Diskussionen rund um "unbalanced Tourism" oder '"Overtourism" ist dieser soziale Dialog wichtig, um den Tourismus in Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung zu gestalten. 

Durch die regelmäßige Befragung der Wiener Bevölkerung zu ihrem Verhältnis zum Tourismus, wird der soziale Dialog aufrechterhalten und die Entwicklung der Tourismusgesinnung evaluiert. 

Soziokulturelle Authentizität

Das Interesse der Gäste an einer offenen Auseinandersetzung mit lokaler Identität und Lebensgefühl ist groß. Sie schätzen lokale Spezialitäten, Handwerk und Kultur und suchen nach authentischen und inspirierenden Erlebnissen abseits des Massenangebots. Durch die gezielte Kommunikation authentischer Wiener Angebote und Erlebnisse wird die kulturelle Identität der Destination Wien sichtbar, erlebbar und zudem gestärkt. 

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