Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

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Wien-Presse-Info – März 2025 Wiener Ausstellungs-Highlights 2025

Gustav Klimt. Pigment & Pixel

20. Februar 2025 - 7. September 2025, Unteres Belvedere

Wie hat Gustav Klimt (1862-1918) gearbeitet, auf welche Weise hat er das Gold auf die Leinwand aufgetragen? Dank modernster Technik lässt diese Ausstellung unter die Oberfläche seiner weltbekannten Kunst blicken. Besonderes Highlight: die Rekonstruktion der Farbigkeit seiner sogenannten Fakultätsbilder, die 1945 einem Brand zum Opfer fielen und von denen weitestgehend nur Schwarzweiß-Fotografien erhalten geblieben sind.

Cézanne, Monet, Renoir. Französischer Impressionismus aus dem Museum Langmatt

25. September 2025 - 8. Februar 2026, Unteres Belvedere

Der Herbst steht im Unteren Belvedere im Zeichen der französischen Impressionisten. Zu Gast sind Meisterwerke aus der Sammlung der Schweizer Villa Langmatt. Das Ehepaar Jenny und Sidney Brown begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der frühesten und zugleich umfangreichsten privaten Sammlungen des französischen Impressionismus in der Schweiz aufzubauen. Mit Werken von Paul Gauguin, Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir und Camille Corot.

Wotruba international

17. Juli 2025 - 11. Januar 2026, Belvedere 21

Anlässlich seines 50. Todestages widmet das Belvedere 21 dem Wiener Bildhauer Fritz Wotruba (1907-1975) eine umfassende Ausstellung. Wurde sein Werk bisher vor allem monografisch und sein Einfluss auf nachfolgende Generationen betrachtet, liegt der Fokus in dieser Schau auf Wotrubas internationaler Ausstellungstätigkeit, seinem Netzwerk sowie der breiten Rezeption seiner Skulpturen. Das Belvedere verwaltet Wotrubas umfangreichen künstlerischen und dokumentarischen Nachlass.

Arcimboldo – Bassano – Bruegel. Die Zeiten der Natur

11. März 2025 - 29. Juni 2025, Kunsthistorisches Museum Wien (KHM)

Das Kunsthistorische Museum Wien stellt große Fragen der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt seiner Frühjahrsausstellung: das Wechselspiel von Mensch, Natur und Zeit. Sie wirft einen Blick auf Flora und Fauna im Europa des 16. Jahrhunderts und ihre vielfältigen Darstellungen in der Kunst. Gezeigt werden über 140 Meisterwerke von Pieter Bruegel d. Ä., Giuseppe Arcimboldo, Jacopo Bassano und dessen Sohn Leandro, Albrecht Dürer und Leonardo da Vinci.

  • Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.khm.at

Michaelina Wautier. Malerin

30. September 2025 - 22. Februar 2026, Kunsthistorisches Museum Wien (KHM)

Altmeisterinnen stehen vermehrt im Fokus internationaler Museen. Das KHM lenkt den Blick im Herbst auf eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts: Michaelina Wautier (um 1620-nach 1682). Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, nahezu das gesamte Œuvre der niederländischen Barockmalerin auf Augenhöhe mit Zeitgenossen wie Peter Paul Rubens oder Anthonis van Dyck zu entdecken. Das Museum verfügt über den größten Bestand von Wautiers Werk, das über Jahrhunderte unbekannt geblieben war.

  • Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.khm.at

Leonardo – Dürer. Meisterzeichnungen der Renaissance auf farbigem Grund

7. März - 9. Juni 2025, Albertina

Große Namen der Renaissance markieren das Frühjahrshighlight in der Albertina. Gezeigt werden deren Zeichnungen auf farbigem Grund. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Entwicklung dieser Technik, die sowohl bei den italienischen Vertretern wie Leonardo da Vinci als auch nördlich der Alpen von Albrecht Dürer und Co. perfektioniert wurde.

Gothic Modern. Munch, Beckmann, Kollwitz

19. September 2025 - 11. Januar 2026, Albertina

„Gothic Modern“ verbindet Meisterwerke der Moderne mit jenen des Spätmittelalters, speziell des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Die Ausstellung beleuchtet eine Entwicklung in der Zeit von 1870 bis 1920, als sich Edvard Munch, Vincent van Gogh, Käthe Kollwitz oder Max Beckmann bewusst von der mittelalterlichen Ästhetik inspirieren ließen, die von Meistern wie Hans Holbein und Albrecht Dürer geprägt wurde.

Damien Hirst. Zeichnungen

7. Mai - 12. Oktober 2025, Albertina modern

Das grafische Werk Damien Hirsts (*1965) feiert in der Albertina modern eine Weltpremiere, wenn die Zeichnungen des britischen Künstlers 2025 erstmals in einem Museum präsentiert werden. Die gezeigten Arbeiten entstanden häufig als Vorbereitung für Hirsts weitere bahnbrechenden Werke. Viele seiner ikonischen Gemälde, Skulpturen und Installationen erlangten weltweite Bekanntheit.

Zeiten des Umbruchs. Egon Schieles letzte Jahre: 1914-1918

28. März - 13. Juli 2025, Leopold Museum

Das Leopold Museum präsentiert in einer Sonderausstellung das bisher kaum beachtete Spätwerk Egon Schieles (1890-1918). Rund die Hälfte der Werke stammt aus der hauseigenen, weltgrößten Schiele-Sammlung. Dazu kommen nationale und internationale Leihgaben, darunter das großformatige Bildnis des Malers Albert Paris von Gütersloh aus dem Minneapolis Institute of Art. Erstmals zu sehen: das bisher unbekannte Tagebuch von Schieles Frau Edith sowie vier Arbeiten auf Papier.

Anton Corbijn. Favourite Darkness

15. Februar - 29. Juni 2025, Kunstforum Wien

Das Kunstforum Wien zeigt zu Jahresbeginn einen Fotokünstler, der die Popkultur der vergangenen 40 Jahre mitgeprägt hat. Der niederländische Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn, der 2025 seinen 70. Geburtstag feiert, ist bekannt für seine ebenso ikonischen wie imperfekten Schwarzweiß-Aufnahmen von Stars aus Musik, Film, Literatur, Kunst und Mode: David Bowie, Mick Jagger, Miles Davis, Jodie Foster, Nirvana, Depeche Mode, U2 und viele mehr.

Water Pressure. Gestaltung für die Zukunft

21. Mai - 7. September 2025, MAK – Museum für angewandte Kunst

Die Großausstellung „Water Pressure“ widmet sich mit den vereinten Kräften von Design und Wissenschaft dem lebenswichtigen Element Wasser. Damit möchte das MAK einmal mehr ein ökologisches Thema in den Mittelpunkt stellen und anhand fünf verschiedener Kapitel Wasser und seine Knappheit aufbereiten. Darüber hinaus sind für November Neuaufstellungen der Schausammlungen „Wien 1900“ und „Textilien und Teppiche“ angekündigt.

  • MAK – Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien, www.mak.at

Mika Rottenberg. Antimatter Factory

27. Februar - 10. August 2025, Kunst Haus Wien

Voll und ganz dem Thema Ökologie hat sich das Kunst Haus Wien verschrieben. Aktuell wird die Künstlerin Mika Rottenberg (*1976) mit einer umfassenden Überblicksausstellung gewürdigt. In ihren Filmen, Installationen, Skulpturen und Materialkompositionen widmet sich die in Israel aufgewachsenen Wahl-New-Yorkerin der Ausbeutung von Natur und Mensch im Kapitalismus.

Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein

23. Mai 2025 - 6. April 2026, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok)

Im mumok sind fünf zeitgenössische Künstler:innen eingeladen, einen Blick auf die Moderne zu werfen. Nikita Kadan, Barbara Kapusta, Frida Orupabo, Lisl Ponger und Anita Witek treten mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit ausgewählten Werken der Klassischen Moderne aus der Museumssammlung. Zu sehen sind fünf raumgreifende Installationen auf eineinhalb Ebenen.

  • Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.mumok.at

Experiment Expressionismus. Schiele meets Nosferatu

11. April - 31. August 2025, Heidi Horten Collection

Deutscher Expressionismus (mit Werken von Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde oder Max Pechstein) trifft in der Heidi Horten Collection auf Arbeiten des österreichischen Expressionismus – von Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer und weiteren. Begleitet werden sie von expressionistischen deutschen Stummfilmen, die um 1920 florierten, wie Das Cabinet des Dr. Caligari und Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens.

G*tt. Die großen Fragen zwischen Himmel und Erde

2. April - 5. Oktober 2025, Jüdisches Museum Wien

Das Jüdische Museum Wien (JMW) feiert 2025 seine Eröffnung vor 130 Jahren. Damals war das JMW die weltweit erste derartige Einrichtung. Die Jubiläumsausstellung beleuchtet das Phänomen Gott aus jüdischer Perspektive und soll den Diskurs für vielfältige Positionen öffnen – von künstlerischen Interpretationen bis hin zu historischen Ritualobjekten.

  • Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, www.jmw.at 

Kontakt:

WienTourismus
Isabella Rauter
Internationale Presse
Tel. (+ 43 1) 211 14-301