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Unterstützungsmaßnahmen

Die Tourismuswirtschaft war bislang massiv von den Folgen des Corona-Virus betroffen. Trotz Öffnungen und Lockerungen besteht in manchen Bereichen weiterhin der Bedarf nach Unterstützung.  Am 15. Juni hat die Bundesregierung eine Verlängerung des Ausfallsbonus, des Verlustersatzes, des Härtefallfonds sowie der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierung angekündigt.

Ebenso verlängert wurden Neustartbonus sowie Kurzarbeit. Angesichts der aktuellen Situation wurde ein Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe eingeführt, das voraussichtlich bis 2022 zur Verfügung steht.

Aktuell werden neue Förderungsrichtlinien für die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes erarbeitet.

Ausfallsbonus

Verlängerung des Ausfallsbonus um weitere drei Monate von Juli bis September mit Adaptionen:

  • Für Unternehmen mit einem Umsatzausfall von 50% (bis 30.6.: 40%) unter Erfüllung der allgemeinen Kriterien (z.B. Betriebstätte in Österreich). Wegfall des Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss Teil: nur noch Bonus (Ersatz des Umsatzausfalls) 
  • Basierend auf einer adaptierten Ersatzrate: Statt 15 Prozent Ausfallsbonus Beantragung von 30 Prozent möglich. Gemeinsam mit den 15 Prozent-Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss können somit 45 Prozent des Umsatzrückgangs beantragt werden.
  • Anhebung der Obergrenze für den Ausfallsbonus von 30.000 Euro auf 80.000 Euro. 
  • Gemeinsame Deckelung mit Kurzarbeit: Ausfallsbonus und Kurzarbeit dürfen max. des Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben.
  • Antragstellung jeweils ab dem 16. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 15. des auf den Betrachtungszeitraum drittfolgenden Kalendermonats
  • Beantragbar über FinanzOnline

Fragen und Antworten zum Ausfallsbonus finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums und auf https://www.fixkostenzuschuss.at/ausfallsbonus/.

Lockdown-Umsatzersatz

Unterstützung für Unternehmen, die unmittelbar von den Einschränkungen betroffen sind. Kompensation des Umsatzausfalls für November und Dezember 2020. Antragstellung für den Lockdown-Umsatzersatz endete am 20.Jänner 2021.

Hilfe für vom Lockdown indirekt betroffene Unternehmen

Unterstützung für Unternehmen, die im November 2020 bzw. Dezember 2020 indirekt von den behördlichen Schließungen betroffen warenDie Antragsfrist für den Lockdown Umsatzersatz für indirekt betroffene Unternehmen endete am 30. Juni 2021.

Fixkostenzuschuss

Aus dem Corona-Hilfsfonds können Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft auch einen Fixkostenzuschuss erhalten.

  • Gestaffelter Fixkostenzuschuss mit einer Ersatzleistung in Höhe von bis zu 75% - abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens.
  • Jene Unternehmen sind anspruchsberechtigt, deren Standort und Geschäftstätigkeit in Österreich sind, auch die Fixkosten müssen in Österreich operativ angefallen sein. Voraussetzung ist u.a. ein Umsatzverlust von zumindest 40% im Zeitraum zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020 (für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw Monate), verursacht durch die Ausbreitung von COVID-19.
  • Beantragbar bis spätestens 31.August 2021 über FinanzOnline.

Fixkostenzuschuss 800.000

  • Voraussetzung zur Inanspruchnahme: mind. 30 % Umsatzausfall. 
  • Die Höhe des Umsatzrückganges entspricht auch der Höhe des Zuschusses. 
  • Entstehung im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke.
  • Zusätzlich zur Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung (AfA) und endgültig frustrierte Aufwendungen (z.B. bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen) geltend gemacht werden.
  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
  • Separate Beantragung der Auszahlung in zwei Tranchen.
  • Möglichkeit einer Pauschalierung bei bis zu 120.000 Euro Jahresumsatz.
  • Für eine geordnete Abwicklung: Beantragung des Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Anhebung der maximalen Höhe auf 1,8 Millionen Euro.
  • Beantragbar bis spätestens 30. Juni 2021 bzw. 31. Dezember 2021 über FinanzOnline.

Details auf www.fixkostenzuschuss.at und in den FAQ des Finanzministerium

Verlustersatz 

Verlängerung des Verlustersatzes um sechs Monate bis Jahresende 2021.

  • Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 50% (statt 30%). 
  • Betriebe, die zuvor einen Fixkostenzuschuss bezogen haben, können ab Juli zum Verlustersatz wechseln.
  • Deckel von 10 Mio. Euro (beihilfenrechtlicher Rahmen)
  • Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme größer als 10 Mio. Euro hat, stehen 70 % Verlustersatz zu. 
  • Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme kleiner als 10 Mio. Euro hat, stehen 90 % Verlustersatz zu. 
  • Anträge für die Auszahlung der ersten Tranche sind bis 30. Juni 2021 zu beantragen, für die Auszahlung der zweiten Tranche von 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021.
  • Anträge über FinanzOnline.
  • Die Antragstellung muss über einen Steuerberater erfolgen

Umfassende Information zum Verlustersatz bietet das Finanzministerium.

COVID-19-Investitionsprämie

Ein Förderungsprogramm, das Anreize für Unternehmensinvestitionen schaffen soll.

  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 31. Mai 2021 beantragt werden. 
  • Verlängerung des Durchführungszeitraums: für Investitionen unter 20 Mio. Euro bis 28.Februar 2023 und für Investitionen über 20 Mio. bis 28.Februar 2025.
  • Die Prämie richtet sich an alle Unternehmen unabhängig von Größe oder Branche (Sitz und/oder eine Betriebstätte in Österreich).
  • Die Basisprämie beträgt 7%, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14%.
  • Bagatellgrenze von 5.000 Euro. Obergrenze: 50 Mio Euro.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden. Beratung hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie über die ÖHT.
  • Abwicklung über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).

Details zur Investitionsprämie sind auf der Webseite des aws verfügbar. Verlängerungen der Fristen in Vorbereitung.

Härtefalle

Förderungsprogramm zur Schaffung eines Sicherheitsnetzes für Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Kleinstbetriebe. Verlängerung des Härtefallfonds für drei Monate.

  • Verlängerung des Härtefallfonds  für Juli bis September 2021.
  • Beantragungszeitraum bis Ende Oktober 2021.
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzeinbruch oder laufende Kosten können nicht gedeckt werden.
  • Betrag: 600 Euro (statt bisher 1.100 Euro inkl. Comeback-Bonus und Zusatzbonus) –  max. 2.000 Euro.
  • Zeitraum: ab 1. Juli (für 15. Juni bis 30. Juni gibt es einen automatisierten Ersatz)
  • Die Beantragung erfolgt über die WKO
  • Ebenso können Betriebe, die Privatzimmer oder im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes Ferienwohnungen vermieten, einen Antrag für den Härtefallfonds stellen. Die Abwicklung erfolgt über Agrarmarkt Austria.
  • Zukünftig werden neben Privatzimmervermietern auch gewerbliche touristische Vermieter und sonstige touristische Vermieter, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 28 EStG erzielen und dafür Nächtigungsabgaben abführen, in neuen Förderprogrammen anspruchsberechtigt sein.

Die WKO informiert hier.
Infos der Agrarmarkt Austria hier.

Haftungsübernahmen und Tilgungsaussetzung

 Seit März 2020 bietet die ÖHT eine Haftung zur Besicherung von Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken an. Mit der beschlossenen Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen wird die Möglichkeit geschaffen, den Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zum 31. Dezember zu verlängern.

  • Gesetzliche Stundung: Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, wird für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert.
  • Drei Modelle für Haftungsübernahmen (80%, 90% oder 100%). 
  • Ansuchen für die Haftungsübernahmen erfolgt über die jeweilige Hausbank.
  • In Ergänzung zu den von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen bietet die ÖHT ihren Kunden auch eine Tilgungsaussetzung der TOP-Tourismus-Kredite für das gesamte Jahr 2020 an.

Das Formular sowie alle Informationen zu Antrag und Abwicklung finden Sie auf der Website der ÖHT

Steuererleichterung, Stundungen & Sozialversicherung

Auslaufen der gesetzlich vorgesehenen Stundung von Abgabenbeträgen mit 30. Juni 2021 und Rückzahlung gestundeter Steuern und Abgaben ab Juli 2021.

  • Neues Ratenzahlungsmodell des Finanzministeriums ermöglicht Rückzahlung von Steuerrückstände über längere Zeit zu einem weitaus günstigeren Zinssatz. 
  • Möglichkeit der Rückzahlung der Abgabenschuld in zwei Phasen über höchstens 36 Monate.
  • Zwei-Phasen-Ratenzahlungsmodell.
  • „Safety-Car-Phase“ an, bei der die Höhe der Raten noch einmal deutlich reduziert wird.
  • Antragstellung über FinanzOline.

Informationen und Antragsformular zu Steuerstundungen und -Erleichterungen sind auf der Website des Finanzministeriums zu finden.

Die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen  informiert über die Möglichkeit für Ratenzahlung und Anpassung der vorläufigen Beitrage für 2021.

Die Österreichische Gesundheitskasse bietet ebenfalls Unterstützung in Form von Stunden und Ratenzahlungen.

Möglichkeiten zur Verlustverwertung

  • COVID-19-Rücklage: Die Bildung der COVID-19-Rücklage setzt voraus, dass der Gesamtbetrag der betrieblichen Einkünfte im Jahr 2019 positiv und im Jahr 2020 voraussichtlich negativ ist.
  • Verlustrücktrag: Im Rahmen der COVID-19-Rücklage nicht berücksichtigte Verluste des Jahres 2020 können sodann in das Jahr 2019 rückgetragen und dort vom Gesamtbetrag der Einkünfte vor Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen abgezogen werden.

Nähere Informationen zu den Möglichkeiten der Verlustverwertung (Verlustausgleich, Verlustvortrag und Verlustrücktrag) finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen (BMF).

Kurzarbeit ab Juli 2021

Die „Kurzarbeit“ hat sich als Krisenmaßnahme erfolgreich bewährt. Insgesamt konnten so 1,2 Millionen Arbeitsplätze gesichert werden, viele davon in Gastronomie und Tourismus.

Die Corona-Kurzarbeit wird in adaptierter Form ab Juli bis Ende 2021 verlängert: 

  • Im Allgemeinen: Gültigkeit der bisherigen Bestimmungen
  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent  (3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019). Das dritte Quartal 2020 wird aufgrund der vergleichbaren Rahmenbedingungen herangezogen.
  • Befristete Sonderregelung bis Ende des Jahres.                                             

Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe

Bis voraussichtlich Mitte 2022, danach Evaluierung:

  • Gleichbleiben der Nettoersatzraten (für Arbeiternehmerin bzw. Arbeitnehmer)
  • 50% Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall) 
  • Abschlag von 15% von der bisherigen Beihilfenhöhe
  • Beschränkung der Dauer Beihilfengewährung auf max. 6 Monate
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch von einer Woche je angefangenen zwei Monaten Kurzarbeit
  • Dreiwöchige Beratungsphase durch AMS und Sozialpartner für neu eintretende Betriebe

Eckpunkten der Corona-Kurzarbeit, Informationen zur Antragstellung und den zu beachtenden Fristen bieten AMS sowie das Bundesministerium für Arbeit.

Neustartbonus

Maßnahme, um Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen und Anreiz, um MitarbeiterInnen für den Tourismusbereich zu gewinnen. Verlängerung bis Jahresende.

  • Zielgruppe: Arbeitslosen, die einen Job annehmen, der noch nicht so hoch entlohnt ist wie der Job vor Arbeitslosigkeit. Für unterausgelastete Betriebe, die Arbeitskräfte benötigen. 
  • Weiterhin gültig: Abstufung nach Arbeitsausmaß.
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).
  • Beantragung über das AMS.

Weitere Details zum Neustartbonus sind in den FAQ des Arbeitsministeriums

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche

  • Staatliche Absicherung von Kundengeldern im Insolvenzfall
  • Bereitstellung eines neuen Haftungsrahmen für die Branche durch den Staat
  • Anspruchsberechtigt: Gewerbeinhaber, die zum Stichtag 30. November 2020 über eine aufrechte Reiseleistungsausübungsberechtigung verfügen.
  • Abwicklung über die Österreichische Hotel und Tourismusbank (ÖHT)

Schutzschirm für die Veranstaltungsbranche

Den Schutzschirm können Veranstalter unabhängig von der jeweiligen Rechtsform, Unternehmensgröße und –sitz in Anspruch nehmen. Voraussetzung: Veranstaltungsort in Österreich.

  • Unterstützung durch einen Zuschuss für den finanziellen Nachteil aus einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentliche Einschränkung der Veranstaltung.
  • Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Förderbare Kosten: nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten,  Catering, Technik…), sowie unmittelbar mit der Planung und Durchführung der Veranstaltung zusammenhängende Personalkosten.
  • Umfasst geplante Veranstaltungen bis Ende 2022.
  • Erstes förderbares Veranstaltungsdatum: 1. März 2021. 
  • Abwicklung und Antragstellung über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT)
  • Veranstalter-Schutzschirm I:
  • am 31. März: Erhöhung auf zwei Mio. Euro pro Veranstalter (bis dato eine Million).
  • Zuschuss von bis zu 90% der förderbaren Kosten, wenn die Veranstaltung Covid-19 bedingt abgesagt wird oder nur eingeschränkt stattfinden kann.
  • Anträge bis Anfang Dezember 2021 möglich.
  • Veranstalter-Schutzschirm II:
  • zur Unterstützung besonders großer Veranstaltungen
  • Ausweitung der Obergrenze für die maximale Haftungsübernahme von zwei auf zehn Mio. Euro pro Veranstalter. 
  • Haftung für bis zu 80% des nachgewiesenen finanziellen Nachteil.
  • Anträge sind seit Juli bis Ende Oktober 2021 für Veranstaltungen bis Ende 2022 möglich.

Weitere Informationen auf der Webseite der Sicheren Gastfreundschaft. 

Einreichungen bei der ÖHT.

Wirtepaket

  • Das „Wirtshauspaket“ in der Höhe von 500 Mio. Euro – umfasst einen Mix aus steuerlichen und bürokratischen Entlastungen. Zu den zentralen Eckpunkten gehört, u.a. die Senkung der Steuer auf nicht-alkoholische Getränke, Vereinfachung und Entlastung durch höhere Pauschalierung, Abschaffung der Schaumweinsteuer.

Weitere Details dazu auf der Website des Finanzministeriums.

Gastgartenförderung

  • Branchenspezifische Unterstützung für Gastgarten-BetreiberInnen
  • Förderung von Investitionen und ergänzenden Sachaufwänden, die der Schaffung zusätzlicher und Attraktivierung bestehender Verabreichungsplätze im Freien dienen und die bis 31. Dezember 2021 abgeschlossen und bezahlt werden (Sitzmöbel, Tische, Beschattung, etc.)
  • 10 Prozent Investitionsprämie für Mittelbetriebe bzw. 20 Prozent für Kleinbetriebe
  • Untergrenze von 5.000 Euro, Obergrenze von 100.000 Euro, Deckel von 20.000 Euro.
  • Einreichung auf der Webseite der ÖHT bis längstens 31. September 2021
  • Vorlage der Abrechnungsunterlagen bei der ÖHT bis spätestens 31. März 2022.

Senkung der Umsatzsteuer

  • Umsatzsteuer-Senkung für den Gastronomie- und Beherbergungsbereich bis Ende 2021. Nächtigungen/Logis: Senkung von 10% auf 5%.
  • Ermäßigter Umsatzsteuersatz von 5% auf Erlöse aus dem Verkauf von Speisen, Getränken und Nächtigungen 
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, Zirkusveranstaltungen oder Kinos sowie Schaustellungen von der Steuersenkung profitieren.

NPO-Unterstützungsfonds

  • Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport unterstützt gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen - vom Sozialbereich über Kultur bis zum Sport oder gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften 
  • Nachbildung des Ausfallsbonus im Kulturbereich für Gemeinnützige.
  • Verlängerung des  NPO-Unterstützungsfonds um das 1. und 2. Quartal 2021. Antragstellung ab Juli

Weitere Details dazu auf der Website des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Kultur-/Überbrückungsfonds für Künstler

Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler, die von Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 besonders betroffen waren. Verlängerung bis September 2021.

  • Weiterführung der Überbrückungsfinanzierung analog zum Härtefallfonds. 
  • Für Künstlerinnen und Künstler, die trotz Öffnung nach wie vor von der Corona-Krise betroffen sind.
  • Abwicklung der Förderung nach dem Bundesgesetz von der Sozialversicherung.
  • Beantragung ab August möglich.
  • Rückwirkende Anträge für die bisherigen Betrachtungszeiträume sind nicht mehr möglich.

Für jene Künstlerinnen und Künstler bzw. Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler, die weder für die Überbrückungsfinanzierung der Sozialversicherung noch den Härtefallfonds der WKO antragsberechtigt sind steht der COVID-19-Fonds zu Verfügung. Die Antragstellung endete am 30. Juni 2021. Details einer Verlängerung sind in Ausarbeitung.

Weitere Information dazu auf der Webseite des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport und auf der Webseite der SVS.

NEU: Sonderförderung zur Struktursicherung in Kunst und Kultur

Zehn Millionen Euro schwere Sonderförderung für Kulturbetriebe, die aufgrund der Pandemie in existenziellen Schwierigkeiten stecken und bereits alle anderen Hilfsangebote der Regierung in Anspruch genommen haben.

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Max. Förderhöhe bis 50.000 Euro
  • Förderbare Kosten: Personal- und Sachkosten, die für die Aufrechterhaltung der Betriebs- und Geschäftstätigkeit und damit für die Fortführung der künstlerischen bzw. kulturellen Tätigkeit notwendigerweise und nachweislich anfallen.
  • Einreichfrist bis 31. August 2021

Nähere Information auf der Webseite des Bundesministeriums für Kunst und Kultur.

Unterstützungsmaßnahmen Land Wien

+++ 4. Corona-Hilfspaket der Stadt Wien mit Fokus auf ein-Personen-Unternehmen (EPU), kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Themenbereiche Geschäftsbelebung und Tourismus, hier konkret Kongresse und erstmals auch Firmentagungen.:

  • Geschäftsbelebung Jetzt: Fördersumme 4 Mio. Euro, Start 1. März
  • Creatives for Vienna II: Fördersumme 1 Mio. Euro, Start 1. März
  • EPU-Förderung: Fördersumme 10 Mio. Euro, Start: 1. April
  • Innovate4Vienna II: Fördersumme 4 Mio. Euro, Start: 1. April
  • Neue Förderung des WienTourismus: Zusätzliche Fördermittel für Kongresse und Firmenveranstaltungen in Höhe von 4 Mio. Euro. 

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Corona-Lehrausbildungsverbünde für die Wiener Hotellerie- und Gastronomiebranche

  • Modell für Ausbildungsverbünde von Wirtschaftskammer Wien, AK Wien, AMS und waff ,das Lehrbetrieben in der Krise die Fortsetzung der Lehrlingsausbildung vorübergehend ohne Kosten ermöglicht.
  • Kostenübernahme in der Krise für Verbundausbildung bis zu 150 betrieblicher Lehrlinge durch den waff.
  • Begleitet wurde die Entwicklung im Auftrag des waff vom IBW (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und ÖIBF (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung).

Informationen erhältlich auf der Webseite der Wirtschaftskammer.

13 Mio. EUR Lehrlingspaket

  • Wiener Ausbildungsbonus zur Unterstützung von Lehrausbildungsbetriebe, die durch die Corona-Krise hart getroffen wurden und neue Lehrlinge aus Wien aufnehmen.
  • Befreiung von den Kosten des Lehrlingseinkommens für das gesamte erste Lehrjahr eines Lehrlings für Ausbildungsbetrieben der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Die Stadt Wien informiert über die Inhalte des Pakets.
Weiterführende Information findet sich beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff).

15 Mio. EUR Unterstützungspaket Hotellerie

  • Anschubfinanzierung von bis zu max. 50.000 Euro pro Betriebsstätte
  • Gefördert werden Kosten für Buffet, Getränke, Marketing, Werbung und externe Dienstleistungen
  • Die Vergleichsgröße für die Finanzierung sind 6 % des Nächtigungsumsatzes von März bis Mai 2019
  • Einreichungen von 1. Oktober bis 31. Dezember 2021 möglich
  • Die Abwicklung erfolgt über die Wirtschaftsagentur

Die Förderrichtlinie für das Hotellerie-Unterstützungsprogramm sowie weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Wirtschaftsagentur Wien

Temporäre Firmenbeteiligung über StolzaufWien BeteiligungsGmbH

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft geht die Stadt Wien neue Wege. Unter dem Titel „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ wurde eine eigene Gesellschaft gegründet. Diese wird sich temporär an Unternehmen am Standort Wien beteiligen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist.

  • Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft: in einem ersten Schritt rund 40 Millionen Euro, wobei 20 Millionen Euro von der Stadt Wien kommen. Weitere KapitalgeberInnen: Wirtschaftskammer Wien, die Bawag Group, die Erste Bank, die UniCredit Bank Austria, die Wiener Städtische, die Raiffeisen Landesbank Steiermark sowie die AVZ Privatstiftung.
  • Beteiligung der Stadt je Unternehmen: max. 2 Mio. Euro (vorher max. 1 Mio.) bzw. max. 20%, max. 7 Jahre
  • Die Abwicklung dieser Unterstützung erfolgt über die Wien Holding.

Weitere Informationen unter: www.wienholding.at/Stolz-auf-Wien-Beteiligungs-GmbH

20 Mio. EUR: Bürgschaften - Corona Überbrückung

  • 20 Mio. EUR stellen Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien für die Haftung für Kredite (zu 80 % besichert) zur Verfügung (WKBG).

Weitere Informationen unter https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/

Unterstützung für Buschenschanken

Erweiterung der Öffnungsmöglichkeiten für Wiener Buschenschanken.
Ab April: tägliche Bewirtung möglich.

3 Mio. EUR Clubförderung

  • Gefördert werden soll die Konzeption und Durchführung entsprechender Projekte, Veranstaltungen oder Programme. Dies schließt jedenfalls Konzeptions-, Planungs-, Werbeaufwendungen sowie Gagen für Künstlerinnen und Künstler mit ein.
  • Bei der geplanten Förderung handelt es sich um eine Ausschreibung auf Wettbewerbsbasis.
  • Gefördert werden 90 % der Kosten, die maximale Fördersumme beträgt 30.000 Euro.

14 Mio. EUR Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung

  • Gemeinsam mit der WKW lanciert die Stadt Wien eine Initiative, um private Unternehmen bei ihren Investitionen in die Zukunft in den Bereichen Klimaschutz, Standortbelebung und Digitalisierung zu fördern.
  • Die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG) übernimmt dabei als Förderbank die Ausfallsbürgschaft im Ausmaß von bis zu 70% der Investitionskosten gegenüber der finanzierenden Hausbank.
  • Insgesamt bedeutet das eine Haftung für Kredite in der Höhe von 20 Mio. Euro. 7 Mio. Euro kommen dabei von der Stadt Wien, weitere 7 Mio. Euro von der Wirtschaftskammer Wien.

Vienna Meeting Fund 2021-2023: Förderung für Kongresse und Firmenveranstaltungen 

Wien unterstützt nationale und internationale Veranstalter von Kongressen und Firmenveranstaltungen mit dem Vienna Meeting Fund 2021-2023.

  • Gefördert werden Meetings im Zeitraum von 1. Mai 2021 bis 31. Dezember 2023.
  • Erstmalig werden auch hybride Veranstaltungen in Wien unterstützt.
  • Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Vienna Convention Bureau.

Geschäftsbelebung Jetzt!

Unterstützung für Unternehmen, die in leerstehende Geschäftslokale im Erdgeschoß ziehen und dabei mithelfen, Grätzl lebendig und attraktiv zu machen.

  • Kleine und mittlere Unternehmen sowie Unternehmen in Gründung, die in eine Räumlichkeit im Erdgeschoß neu einziehen bzw. diese für eine Zwischennutzung anmieten.
  • Förderquote: 50%, max. Fördersumme: 25.000 Euro pro Projektstandort, keine Mindestinvestition nötig
  • Betrifft Kosten für bauliche Maßnahmen und Anlagen, die funktionell mit den Räumlichkeiten verbunden sind (z.B. Heizung, Fußboden, etc.).
  • Einreichzeitraum: 01.03.2021 bis 31.12.2022
  • Online Einreichung über die Wirtschaftsagentur Wien

Weiterführende Information auf der Webseite der Wirtschaftsagentur Wien.

Steuerliche Erleichterungen

  • Die Stadt Wien ermöglicht für Betriebe und Unternehmen steuerliche Erleichterungen bei den Wiener Landes- und Gemeindeabgaben (u.a. Herabsetzung/Befreiung der Gebrauchsabgabe und Zahlungserleichterungen bei Abgabeneinhebungen): www.wien.gv.at/kontakte/ma06/covid-abgaben-erleichterungen.html
  • Stundungen der Ortstaxe

Wichtige Links