Branchenservice - Covid-19

Albertina modern im Künstlerhaus

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Unterstützungsmaßnahmen

Ausfallsbonus

  • Für jedes Unternehmen, das mindestens 40 Prozent Umsatzausfall in einem der Kalendermonate im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 erleidet und die allgemeinen Voraussetzungen (z.B. Sitz oder Betriebsstätte in Österreich) erfüllt.
  • Antragsberechtigt sind auch Unternehmen, die im Lockdown nicht geschlossen waren oder die nicht für den Lockdown-Umsatzersatz II antragsberechtigt sind.
  • Liquiditätshilfe bis zu 60.000 Euro pro Monat
  • Ersatzrate: 30 % des Umsatzausfalls, bestehend zur Hälfte aus dem Ausfallsbonus und zur Hälfte aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Antragstellung jeweils ab dem 16. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 15. des auf den Betrachtungszeitraum drittfolgenden Kalendermonats
  • Beantragbar über FinanzOnline

Anhebung Ausfallsbonus im März und April

Für die Kalendermonate März und April wurde der Bonus-Anteil des Ausfallbonus verglichen mit den anderen Kalendermonaten erhöht. 

  • Statt 15 Prozent Ausfallsbonus Beantragung von 30 Prozent möglich. Gemeinsam mit den 15 Prozent-Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss können somit 45 Prozent des Umsatzrückgangs beantragt werden.
  • Anhebung der Obergrenze für den Ausfallsbonus von 30.000 Euro auf 50.000 Euro. Damit Beantragung von bis zu 80.000 Euro an Ausfallsbonus und Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss.
  • Beantragbar für März ab 16. April.

Fragen und Antworten zum Ausfallsbonus finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums und auf https://www.fixkostenzuschuss.at/ausfallsbonus/

Lockdown-Umsatzersatz

Unterstützung für Unternehmen, die unmittelbar von den Einschränkungen betroffen sind. Kompensation des Umsatzausfalls für November und Dezember 2020. Antragstellung für den Lockdown-Umsatzersatz endete am 20.1.2021.

Hilfe für vom Lockdown indirekt betroffene Unternehmen

  • Für vom Lockdown indirekt betroffene Unternehmen, wie Zulieferer, Bühnenbauer, Textilreinigungen…usw. unabhängig von der Gesellschaftsform.
  • Anspruchsberechtigt: Unternehmen, die 50% Umsatzzusammenhang mit einem oder mehreren im Lockdown geschlossenen Betrieben haben und aus dieser Tätigkeit mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr im Betrachtungszeitraum (November/Dezember 2019) nachweisen.
  • Maximale Auszahlungssumme von 800.000 Euro.
  • Berechnungsgrundlage: jene Umsätze aus dem November und Dezember 2019, die mit direkt betroffenen Unternehmen gemacht wurden.
  • Ab einer Fördersumme von 5.000 Euro Bestätigung der Angaben von einem Steuerberater oder Bilanzbuchhalter
  • Beantragung über FinanzOnline bis 30. Juni 2021

Umfassende Information bietet das Finanzministerium.

Fixkostenzuschuss

Aus dem Corona-Hilfsfonds können Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft auch einen Fixkostenzuschuss erhalten.

  • Gestaffelter Fixkostenzuschuss mit einer Ersatzleistung in Höhe von bis zu 75% - abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens.
  • Jene Unternehmen sind anspruchsberechtigt, deren Standort und Geschäftstätigkeit in Österreich sind, auch die Fixkosten müssen in Österreich operativ angefallen sein. Voraussetzung ist u.a. ein Umsatzverlust von zumindest 40% im Zeitraum zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020 (für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw Monate), verursacht durch die Ausbreitung von COVID-19.
  • Beantragbar bis spätestens 31.August 2021 über FinanzOnline.

Fixkostenzuschuss 800.000

  • Voraussetzung zur Inanspruchnahme: mind. 30 % Umsatzrückgang. 
  • Die Höhe des Umsatzrückganges entspricht auch der Höhe des Zuschusses. 
  • Entstehung im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke.
  • Zusätzlich zur Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung (AfA) und endgültig frustrierte Aufwendungen (z.B. bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen) geltend gemacht werden.
  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
  • Separate Beantragung der Auszahlung in zwei Tranchen.
  • Für eine geordnete Abwicklung: Beantragung des Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Anhebung der maximalen Höhe auf 1,8 Millionen Euro.
  • Beantragbar bis spätestens 30. Juni 2021 bzw. 31. Dezember 2021 über FinanzOnline.

Details auf www.fixkostenzuschuss.at und in den FAQ des Finanzministerium

Verlustersatz 

Fixkostenabhängige Unterstützung:

  • Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30%
  • Dabei können Verluste, die zwischen 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 anfallen, entweder vorausprognostiziert oder im Nachhinein ersetzt werden.
  • Für denselben Zeitraum kann kein Umsatzersatz bezogen werden.
  • Ein Umstieg vom Fixkostenzuschuss ist einmalig möglich.
  • Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme größer als 10 Mio. Euro hat, stehen 70 % Verlustersatz zu. 
  • Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme kleiner als 10 Mio. Euro hat, stehen 90 % Verlustersatz zu. 
  • Anhebung der maximalen Obergrenze auf 10 Mio. Euro.
  • Anträge für die Auszahlung der ersten Tranche sind bis 30. Juni 2021 zu beantragen, für die Auszahlung der zweiten Tranche von 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021.
  • Anträge über FinanzOnline.
  • Die Antragstellung muss über einen Steuerberater erfolgen

Umfassende Information zum Verlustersatz bietet das Finanzministerium.

COVID-19-Investitionsprämie

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der Investitionsprämie ein Förderungsprogramm konzipiert, das Anreize für Unternehmensinvestitionen schaffen soll.

  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt werden. 
  • Durchführungszeitraum: beantragt zwischen dem 1.September.2020 und 28.Februar 2021 und Umsetzung bis spätestens bis zum 28. Februar 2022. Es muss mit der ersten Maßnahme zwischen 1. August 2020 und 28. Februar 2021 begonnen werden.
  • Die Prämie richtet sich an alle Unternehmen unabhängig von Größe oder Branche (Sitz und/oder eine Betriebstätte in Österreich).
  • Die Basisprämie beträgt 7%, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14%.
  • Bagatellgrenze von 5.000 Euro. Obergrenze: 50 Mio Euro.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden. Beratung hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie über die ÖHT.
  • Abwicklung über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).

Details zur Investitionsprämie sind auf der Webseite des aws verfügbar. Verlängerungen der Fristen in Vorbereitung.

Härtefall-Fonds

  • Einmalige Zuschüsse als Sicherheitsnetz für Selbständige. Berechtigte sind: Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten, neue Selbständige, freie DienstnehmerInnen, die durch die Corona-Krise betroffen sind.
  • Die Unterstützung kann für bis zu 12 Monate (Zeitraum Mitte März 2020 bis Mitte März 2021) beantragt werden. 
  • Die Beantragung erfolgt über die WKO
  • Ebenso können Betriebe, die Privatzimmer oder im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes Ferienwohnungen vermieten, einen Antrag für den Härtefallfonds stellen. Die Abwicklung erfolgt über Agrarmarkt Austria.
  • Zukünftig werden neben Privatzimmervermietern auch gewerbliche touristische Vermieter und sonstige touristische Vermieter, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 28 EStG erzielen und dafür Nächtigungsabgaben abführen, in neuen Förderprogrammen anspruchsberechtigt sein.
  • Verlängerung bis Juni.

Die WKO informiert hier.
Infos der Agrarmarkt Austria hier.

Haftungsübernahmen und Tilgungsaussetzung

Um die Tourismuswirtschaft in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und Liquidität sicherzustellen, stellt das Tourismusministerium gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) Überbrückungsfinanzierungen für KMU zur Verfügung.

  • Seit März 2020 bietet die ÖHT eine Haftung zur Besicherung von Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken an. Es gibt hierbei drei Modelle für Haftungsübernahmen (80%, 90% oder 100%). Verlängerung des Haftungspakets bis 30. Juni 2021. 
  • Ansuchen für die Haftungsübernahmen erfolgt über die jeweilige Hausbank.
  • In Ergänzung zu den von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen bietet die ÖHT ihren Kunden auch eine Tilgungsaussetzung der TOP-Tourismus-Kredite für das gesamte Jahr 2020 an.

Das Formular sowie alle Informationen zu Antrag und Abwicklung finden Sie auf der Website der ÖHT

Neustartbonus

  • Mit dem Neustartbonus sollen ArbeitnehmerInnen, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.
  • Beantragt werden kann der Bonus über das AMS, er läuft bis Ende Juni 2021.

Weitere Details zum Neustartbonus sind in den FAQ des Arbeitsministeriums.

Steuererleichterung, Stundungen & Sozialversicherung

  • Möglichkeit einer Stundung bzw. einer Ratenzahlung der Steuern (ESt, KÖSt).
  • Aussetzen von Gebühren und Verlängerung von Fristen.
  • Möglichkeit von Ratenzahlungen für gestundete Steuern.

Informationen und Antragsformular zu Steuerstundungen und -Erleichterungen sind auf der Website des Finanzministeriums zu finden. Die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen  informiert über die Möglichkeit für Ratenzahlung und Anpassung der vorläufigen Beitrage für 2021. Die Österreichische Gesundheitskasse bietet ebenfalls Unterstützung in Form von Stunden und Ratenzahlungen.

Weitere Erleichterungen

  • Gewinn-/Verlustverteilung: Zeitlich befristete Möglichkeit eines Verlustrücktrags, das bedeutet einen einmaligen Rücktrag von Verlusten aus 2020 in das Jahr 2019 und unter gewissen Voraussetzungen in das Jahr 2018.
  • Kreditmoratorium: Für besonders betroffene Branchen wie Gastronomie, Tourismus und Reiseveranstalter werden Erleichterungen mittels eines Kreditmoratoriums ermöglicht. Zinszahlungen und Tilgungsleistungen können für Kreditverträge von Kleinstunternehmern für den Zeitraum 1. April 2020 bis 31. Jänner 2021 ausgesetzt werden. Voraussetzung dafür sind nachweisbare Einkommensausfälle aufgrund der COVID-19-Krise.
  • Degressive Abschreibung: Investitionen können ab 1.7.2020 bereits im ersten Jahr in der Höhe von 30 % abgeschrieben werden.

Kurzarbeit

  • Seit 1. Oktober 2020 kann Kurzarbeit beantragt werden.
  • Die Unterschreitung der derzeit vorgesehenen Mindestarbeitszeit von 30% ist für besonders betroffene Branchen, wie Beherbergung, Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche möglich.
  • Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten weiterhin 80% bis 90% des Nettoeinkommens.
  • Rückwirkung: Das verbesserte Kurzarbeitsmodell kann bis zum Ende des laufenden Lockdowns auch rückwirkend für Start mit 1.11. beantragt werden.
  • Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende Juni 2021.

Förderung von Weiterbildungszeiten während der Kurzarbeit

  • Zusätzlich zu den Ausfallstunden Förderung von Sach- und Personalkosten im Ausmaß von 60 Prozent
  • Daneben: Intensivierung der Beratung der Betriebe zu Qualifizierungsmöglichkeiten seitens AMS und Sozialpartner
  • Wie bisher können geringfügige Erhöhungen der Bemessungsgrundlage von maximal 5 Prozent berücksichtigt werden – dies gilt insbesondere für den Trinkgeldersatz

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der WKO und auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit.

Kurzarbeitsbonus für Unternehmen und MitarbeiterInnen

  • Bonus besteht aus zwei Teilen: Einmalzahlung für Betriebe, Trinkgeldersatz für MitarbeiterInnen
  • Einmalauszahlung für Betriebe, die durchgehend von Schließungen seit November betroffen sind, von bis zu 825 Euro netto für den März zusätzlich zum jeweiligen Kurzarbeitsbeitrag.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bisher von einer Trinkgeldpauschale profitiert haben, erhalten einmalig 175 Euro netto.

Umfassende Details zum Kurzarbeitsbonus in den FAQs des Bundesministeriums für Arbeit.

Verlängerung der Frist bei Wiedereinstellungszusage

  • Zahlreiche Arbeitgeber – vor allem in der Tourismus-Branche – haben ihren Arbeitnehmern eine „Wiedereinstellungszusage“ gegeben – also die Zusicherung, dass der Arbeitsplatz zur Verfügung steht, sobald wieder geöffnet werden kann.
  • Bei Vorliegen einer Einstellungszusage erhält die betreffende Person für diesen Zeitraum Arbeitslosengeld, ohne dass vonseiten des AMS Vermittlungsaktivitäten gesetzt werden.
  • Da die Öffnung einiger Branche noch ansteht, Verlängerung der ursprünglichen Maximaldauer bei Einstellungszusagen von zunächst 3 (bzw. 4 Monaten) auf die Dauer der behördlichen Schließungen, jedenfalls aber bis 31.5.2021.

Erhöhung Notstandshilfe für MitarbeiterInnen

  • Aufstockung der Notstandshilfe bis Juni auf das Niveau des Arbeitslosengeldes.

Insolvenzabsicherung für Kunden in der Reisebranche

  • Staatliche Absicherung von Kundengeldern im Insolvenzfall
  • Bereitstellung eines neuen Haftungsrahmen für die Branche durch den Staat
  • Anspruchsberechtigt: Gewerbeinhaber, die zum Stichtag 30. November 2020 über eine aufrechte Reiseleistungsausübungsberechtigung verfügen.
  • Abwicklung über die Österreichische Hotel und Tourismusbank (ÖHT)

Schutzschirm für die Veranstaltungsbranche

Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf die epidemiologischen Lage und den damit verbundenen Einschränkungen, hat die Bundesregierung einen Veranstaltungsschutzschirm in Höhe von 300 Mio. Euro für betroffene Unternehmen erarbeitet, mit dem Ziel die Planung und Durchführung von Veranstaltungen trotz der COVID-19-Krise zu ermöglichen. Den Schutzschirm können Veranstalter unabhängig von der jeweiligen Rechtsform, Unternehmensgröße und –sitz in Anspruch nehmen. Voraussetzung: Veranstaltungsort in Österreich.. 

  • Unterstützung durch einen Zuschuss für den finanziellen Nachteil aus einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentliche Einschränkung der Veranstaltung.
  • Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Förderbare Kosten: nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten,  Catering, Technik…), sowie unmittelbar mit der Planung und Durchführung der Veranstaltung zusammenhängende Personalkosten.
  • Umfasst geplante Veranstaltungen bis Ende 2022.
  • Abwicklung über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT)
  • Erstes förderbares Veranstaltungsdatum: 1. März 2021. Einreichen von Ansuchen bis 15. Juni 2021. Verlängerung des Beantragungszeitraums bis Dezember 2021.
  • Antragstellung bei der ÖHT
  • Erhöhung der Begrenzung des Schutzschirms pro Veranstalter von 1 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro. Umstieg möglich.
  • Ausweitung des Veranstalter-Schutzschirm II als Haftungsmodell mit einer maximalen Haftungsübernahme von 10 Mio. Euro pro Veranstalter in einem weiteren Schritt. Initiativantrag im Parlament am 22. April 2021.
  • Anträge bei der ÖHT für den Schutzschirm II mit der höheren Haftungssumme voraussichtlich ab dem Sommer möglich.

Weitere Informationen auf der Webseite der Sicheren Gastfreundschaft. 

Wirtepaket

  • Das „Wirtshauspaket“ in der Höhe von 500 Mio. Euro – umfasst einen Mix aus steuerlichen und bürokratischen Entlastungen. Zu den zentralen Eckpunkten gehört, u.a. die Senkung der Steuer auf nicht-alkoholische Getränke, Vereinfachung und Entlastung durch höhere Pauschalierung, Abschaffung der Schaumweinsteuer.

Weitere Details dazu auf der Website des Finanzministeriums.

Gastgartenförderung

  • Branchenspezifische Unterstützung für Gastgarten-BetreiberInnen
  • Förderung von Investitionen und ergänzenden Sachaufwänden, die der Schaffung zusätzlicher und Attraktivierung bestehender Verabreichungsplätze im Freien dienen und die bis 31. Dezember 2021 abgeschlossen und bezahlt werden (Sitzmöbel, Tische, Beschattung, etc.)
  • 10 Prozent Investitionsprämie für Mittelbetriebe bzw. 20 Prozent für Kleinbetriebe
  • Untergrenze von 5.000 Euro, Obergrenze von 100.000 Euro, Deckel von 20.000 Euro.
  • Einreichung auf der Webseite der ÖHT bis längstens 31. September 2021
  • Vorlage der Abrechnungsunterlagen bei der ÖHT bis spätestens 31. März 2022.

Die Webseite der Sichere Gastfreundschaft informiert über Eckpunkte zur Gastgartenförderung.

Senkung der Umsatzsteuer

  • Umsatzsteuer-Senkung für den Gastronomie- und Beherbergungsbereich bis Ende 2021. Nächtigungen/Logis: Senkung von 10% auf 5%.
  • Ermäßigter Umsatzsteuersatz von 5% auf Erlöse aus dem Verkauf von Speisen, Getränken und Nächtigungen 
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, Zirkusveranstaltungen oder Kinos sowie Schaustellungen von der Steuersenkung profitieren.

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ ins Leben gerufen.

  • Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben regelmäßig freiwillige SARS-CoV-2 Testungen zur Verfügung, das Testangebot wurde sukzessive auf andere Berufsgruppen erweitert.
  • Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen.
  • Das Testangebot wurde bis 31. Oktober 2021 unter veränderten Rahmenbedingungen verlängert.
  • Nach einer Übergangsfrist kann das Testangebot an jenen Wohn- und/oder Arbeitsorten nicht mehr in Anspruch genommen werden, an denen andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests (wie z.B. Alles gurgelt“ in Wien) für symptomlose Personen bestehen.
  • Eine Liste der Übergangsgebiete mit den Übergangsfristen ist auf der Webseite der Sicheren Gastfreundschaft angeführt. 
  • In Wien endet die Übergangsfrist am 31. Mai 2021.
  • Eine Alternative bietet „Alles gurgelt“ von Wirtschaftskammer Wien und Stadt Wien.

Weitere Details auf sichere-gastfreundschaft.at/testangebot

Testangebot "Alles gurgelt"

Mit dem Projekt „Alles gurgelt“ von Wirtschaftskammer Wien und Stadt Wien gibt es unter anderem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter touristischer Betriebe in Wien weiterhin die Möglichkeit zu kostenlosen regelmäßigen PCR-Testungen.

  • Bestellung und Abholung von Testkits für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Betrieb:
    Abholtermine: 10.-12.05, 14.05. oder 17.05.2021.
    Abholort: Messe Wien in der Halle A (Messeplatz 1, 1020 Wien, Anfahrt: Ausstellungsstraße, Max-Koppe-Gasse, Nordportalstraße, Messeplatz 1)
  • Bestellformular, Anfahrtsplan zur Abholung der Testkits und Infoblatt für Betriebe auf der Seite der Wirtschaftskammer Wien.
  • Registratur für Interessierte und Information unter www.allesgurgelt.at.
  • Die Wirtschaftskammer Wien informiert über die Verteilaktion der Testkits: Mail: veranstaltungen@wkw.at.,Tel: +43 1 51450 1900.

NPO-Unterstützungsfonds

  • Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport unterstützt gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen - vom Sozialbereich über Kultur bis zum Sport oder gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften 
  • Der NPO-Unterstützungsfonds wird vorerst bis Jahresende 2020 laufen.
  • Anträge für das 4. Quartal 2020: seit 5.März 2021 über https://antrag.npo-fonds.at.
  • Änderung der Berechnungsgrundlage für gemeinnützige Vereine, die aufgrund des Lockdowns behördlich geschlossen oder indirekt betroffen waren.
  • Nachbildung des Ausfallsbonus im Kulturbereich für Gemeinnützige.

Weitere Details dazu auf der Website des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Kultur-/Überbrückungsfonds für Künstler

  • Die Beihilfe beträgt für das Jahr 2020 maximal 10.000 Euro und für 2021 max. 6.000 Euro und wird jeweils in Form einer Einmalzahlung angewiesen. Wer noch nichts beantragt hat und auch nichts aus dem Härtefallfonds bezogen hat, erhält die vollen 10.000 Euro
  • Zusätzlich: Lockdown-Kompensation für Künstlerinnen und Künstler 
  • Verlängerung bis Juni 2021.

Weitere Information dazu auf der Webseite des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport und auf der Webseite der SVS.

Unterstützungsmaßnahmen Land Wien

+++ 4. Corona-Hilfspaket der Stadt Wien mit Fokus auf ein-Personen-Unternehmen (EPU), kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Themenbereiche Geschäftsbelebung und Tourismus, hier konkret Kongresse und erstmals auch Firmentagungen.:

  • Geschäftsbelebung Jetzt: Fördersumme 4 Mio. Euro, Start 1.März
  • Creatives for Vienna II: Fördersumme 1 Mio. Euro, Start 1. März
  • EPU-Förderung: Fördersumme 10 Mio. Euro, Start: 1. April
  • Innovate4Vienna II: Fördersumme 4 Mio. Euro, Start: 1. April
  • Neue Förderung des WienTourismus: Zusätzliche Fördermittel für Kongresse und Firmenveranstaltungen in Höhe von 4 Mio. Euro. Weitere Details werden im Frühjahr veröffentlicht.

+++

Corona-Lehrausbildungsverbünde für die Wiener Hotellerie- und Gastronomiebranche

  • Modell für Ausbildungsverbünde von Wirtschaftskammer Wien, AK Wien, AMS und waff ,das Lehrbetrieben in der Krise die Fortsetzung der Lehrlingsausbildung vorübergehend ohne Kosten ermöglicht.
  • Kostenübernahme in der Krise für Verbundausbildung bis zu 150 betrieblicher Lehrlinge durch den waff.
  • Begleitet wurde die Entwicklung im Auftrag des waff vom IBW (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und ÖIBF (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung).

Informationen erhältlich auf der Webseite der Wirtschaftskammer.

13 Mio. EUR Lehrlingspaket

  • Wiener Ausbildungsbonus zur Unterstützung von Lehrausbildungsbetriebe, die durch die Corona-Krise hart getroffen wurden und neue Lehrlinge aus Wien aufnehmen.
  • Befreiung von den Kosten des Lehrlingseinkommens für das gesamte erste Lehrjahr eines Lehrlings für Ausbildungsbetrieben der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Die Stadt Wien informiert über die Inhalte des Pakets.
Weiterführende Information findet sich beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff).

15 Mio. EUR Unterstützungspaket Hotellerie

  • Anschubfinanzierung von bis zu max. 50.000 Euro pro Betriebsstätte
  • Gefördert werden Kosten für Buffet, Getränke, Marketing, Werbung und externe Dienstleistungen
  • Die Vergleichsgröße für die Finanzierung sind 6 % des Nächtigungsumsatzes von März bis Mai 2019
  • Einreichungen von 1. Oktober bis 30. Juni 2021 möglich
  • Die Kosten können bis 30. September 2021 geltend gemacht werden
  • Die Abwicklung erfolgt über die Wirtschaftsagentur

Die Förderrichtlinie für das Hotellerie-Unterstützungsprogramm sowie weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Wirtschaftsagentur Wien

Temporäre Firmenbeteiligung über StolzaufWien BeteiligungsGmbH

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft geht die Stadt Wien neue Wege. Unter dem Titel „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ wurde eine eigene Gesellschaft gegründet. Diese wird sich temporär an Unternehmen am Standort Wien beteiligen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist.

  • Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft: in einem ersten Schritt rund 40 Millionen Euro, wobei 20 Millionen Euro von der Stadt Wien kommen. Weitere KapitalgeberInnen: Wirtschaftskammer Wien, die Bawag Group, die Erste Bank, die UniCredit Bank Austria, die Wiener Städtische, die Raiffeisen Landesbank Steiermark sowie die AVZ Privatstiftung.
  • Beteiligung der Stadt je Unternehmen: max. 2 Mio. Euro (vorher max. 1 Mio.) bzw. max. 20%, max. 7 Jahre
  • Die Abwicklung dieser Unterstützung erfolgt über die Wien Holding.

Weitere Informationen unter: www.wienholding.at/Stolz-auf-Wien-Beteiligungs-GmbH

20 Mio. EUR: Bürgschaften - Corona Überbrückung

  • 20 Mio. EUR stellen Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien für die Haftung für Kredite (zu 80 % besichert) zur Verfügung (WKBG).

Weitere Informationen unter https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/

Unterstützung für Buschenschanken

Erweiterung der Öffnungsmöglichkeiten für Wiener Buschenschanken.
Ab April: tägliche Bewirtung möglich.

3 Mio. EUR Clubförderung

  • Gefördert werden soll die Konzeption und Durchführung entsprechender Projekte, Veranstaltungen oder Programme. Dies schließt jedenfalls Konzeptions-, Planungs-, Werbeaufwendungen sowie Gagen für Künstlerinnen und Künstler mit ein.
  • Bei der geplanten Förderung handelt es sich um eine Ausschreibung auf Wettbewerbsbasis.
  • Gefördert werden 90 % der Kosten, die maximale Fördersumme beträgt 30.000 Euro.

14 Mio. EUR Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung

  • Gemeinsam mit der WKW lanciert die Stadt Wien eine Initiative, um private Unternehmen bei ihren Investitionen in die Zukunft in den Bereichen Klimaschutz, Standortbelebung und Digitalisierung zu fördern.
  • Die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG) übernimmt dabei als Förderbank die Ausfallsbürgschaft im Ausmaß von bis zu 70% der Investitionskosten gegenüber der finanzierenden Hausbank.
  • Insgesamt bedeutet das eine Haftung für Kredite in der Höhe von 20 Mio. Euro. 7 Mio. Euro kommen dabei von der Stadt Wien, weitere 7 Mio. Euro von der Wirtschaftskammer Wien.

Vienna Meeting Fund 2021-2023: Förderung für Kongresse und Firmenveranstaltungen 

Wien unterstützt nationale und internationale Veranstalter von Kongressen und Firmenveranstaltungen mit dem Vienna Meeting Fund 2021-2023.

  • Gefördert werden Meetings im Zeitraum von 1. Mai 2021 bis 31. Dezember 2023.
  • Erstmalig werden auch hybride Veranstaltungen in Wien unterstützt.
  • Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Vienna Convention Bureau.

Geschäftsbelebung Jetzt!

Unterstützung für Unternehmen, die in leerstehende Geschäftslokale im Erdgeschoß ziehen und dabei mithelfen, Grätzl lebendig und attraktiv zu machen.

  • Kleine und mittlere Unternehmen sowie Unternehmen in Gründung, die in eine Räumlichkeit im Erdgeschoß neu einziehen bzw. diese für eine Zwischennutzung anmieten.
  • Förderquote: 50%, max. Fördersumme: 25.000 Euro pro Projektstandort, keine Mindestinvestition nötig
  • Betrifft Kosten für bauliche Maßnahmen und Anlagen, die funktionell mit den Räumlichkeiten verbunden sind (z.B. Heizung, Fußboden, etc.).
  • Einreichzeitraum: 01.03.2021 bis 31.12.2022
  • Online Einreichung über die Wirtschaftsagentur Wien

Weiterführende Information auf der Webseite der Wirtschaftsagentur Wien.

Steuerliche Erleichterungen

  • Die Stadt Wien ermöglicht für Betriebe und Unternehmen steuerliche Erleichterungen bei den Wiener Landes- und Gemeindeabgaben (u.a. Herabsetzung/Befreiung der Gebrauchsabgabe und Zahlungserleichterungen bei Abgabeneinhebungen): www.wien.gv.at/kontakte/ma06/covid-abgaben-erleichterungen.html
  • Stundungen der Ortstaxe

Wichtige Links