Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

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Wien-Presse-Info – Juni 2022 Frischer Wind in Wiens Kulinarik-Szene

Am Cobenzl, einem beliebten und traditionsreichen Ausflugsziel in den Wiener Hausbergen, entsteht aktuell auf einer Gesamtfläche von 11.000 Quadratmetern eines der spektakulärsten Projekte Wiens. Das Projekt Weitsicht Cobenzl wird von der Motto Group betrieben (u. a. bekannt vom Motto am Fluss, Hotel Motto) und im Herbst 2022 eröffnen. Das Weitsicht Cobenzl besteht aus vier Gebäuden, wovon drei als Meeting- und Event-Locations dienen. Das Panoramahaus ist ein neu errichteter Bau mit drei rundum verglasten Event-Ebenen mit Terrassen. Das Schloss Cobenzl bleibt in seiner historischen Form erhalten und wird revitalisiert und mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattet. Die Meierei erlebt ebenfalls eine Sanierung und erhält Seminarräume. Das alte Café mit seiner charakteristischen Rondellform plus großem Gastgarten wird als rundum erneuertes Café-Restaurant wieder für Ausflugsgäste geöffnet. Der Charme der 1950er bleibt optisch erhalten, auch das neue Interieur erhält einen Retro-Look. Das Café-Restaurant setzt einen Schwerpunkt auf gutbürgerliche Wiener Küche mit Motto-Handschrift und hat von morgens bis abends geöffnet. Die Aussichtsplattform am Dach ist öffentlich zugänglich. Von allen Gebäuden gibt es einen sensationellen Blick auf Wien.

Genuss mit gutem Gewissen

Mit dem Jola hat im März 2022 in Wien erstmals ein rein veganes Fine-Dining-Restaurant eröffnet. Es gibt kein klassisches À-la-carte-Menü, sondern ein Überraschungsmenü aus mehreren Gängen. Im Jola stehen saisonale und regionale Produkte im Vordergrund. Jola steht für Jonathan Wittenbrink und seine Partnerin Larissa Andres. Wittenbrink kochte zuvor bei Paul Ivic im vegetarischen Gourmettempel Tian und war Küchenleiter im Tian Bistro. Nun zeigt er in seinem eigenen Restaurant sein Können.

Auch im Wildling folgt man dem Prinzip der Regionalität. Auf den Tisch kommen raffinierte Kleinspeisen, damit sich die Gäste gemeinsam durch die Karte kosten können. Der Fokus liegt auf veganen und vegetarischen Gerichten, aber im Wildling stehen Fisch und Fleisch ebenso auf der Karte. Außerdem gibt es viel Eingelegtes, das im Shop auch gekauft werden kann.

Ebenfalls einen Fokus auf regionalen – und dazu auch biologischen – Produkten hat das geplante Deli habs/GUT am Praterstern. Im Herbst 2022 soll das Lokal eröffnen und kulinarisch durch den ganzen Tag begleiten, vom Frühstück über ein gesundes Mittagessen bis hin zum After-Work-Drink. Das Angebot ist ausschließlich vegetarisch.

Neuigkeiten gibt es auch von Multigastronomin Haya Molcho, die mit ihren Söhnen die erfolgreichen NENI-Restaurants betreibt. Im Frühsommer 2022 startet mit dem Restaurant C.O.P. ein völlig neues Konzept. C.O.P. steht für "Collection of Produce" und ist ein gemeinsames Projekt von Haya Molcho und Chefkoch Elihay Berliner. Farm-to-Table wird im C.O.P. großgeschrieben. Regionale Produkte ohne lange Transportwege stehen im Fokus. Und damit auch die Geschichten der Produzent:innen, die man im C.O.P. erzählen möchte. Hier wird authentische Küche ohne Schnickschnack serviert.

Neues am Donaukanal

Die Familie Molcho legt auch am Wiener Donaukanal ein neues Konzept vor: Nach einem großen Umbau präsentiert sich der frühere Tel Aviv Beach nun in einem völlig neuen Outfit und heißt NENI am Wasser, um das Lokal eindeutig den NENI-Betrieben zuzuordnen. Familie Molcho setzt im NENI am Wasser nun auf einen Ganzjahresbetrieb mit viel Fisch, viel Gemüse und Feuer-Action in der offenen Showküche. Aus dem lockeren Beachclub ist nun ein Restaurant geworden.

Fräuleins fabelhafter Sommergarten hätte schon im Vorjahr am Wiener Donaukanal starten sollen, aufgrund von Corona kam es zu Verzögerungen im Bauvorhaben. Heuer im Sommer ist es so weit, der geplante bayrische Biergarten und die Miet-Griller gehen in die Umsetzung. Bis zur Fertigstellung im Sommer hat wie im Vorjahr ein kleines Pop-Up geöffnet.

Neues aus der Wiener Küche

Auch bei den Restaurants mit klassischer Wiener Küche gibt es Neuzugänge. Der Reznicek, ein altes Wiener Beisl, wurde neu übernommen und im März 2022 wieder eröffnet. Mit den neuen Betreibern ist frischer Wind eingezogen, sowohl optisch als auch kulinarisch. Die Beisl-Atmosphäre ist geblieben, kulinarisch steht der Reznicek nun für Wiener Küche mit einem modernen Twist. So sieht zeitgemäße Wiener Küche aus.

Im 22. Bezirk eröffnete im April das Gasthaus Napoleon nach einem Komplettumbau unter neuer Führung. Die Familie Querfeld betreibt zahlreiche Kaffeehäuser in Wien (u. a. das Café Landtmann, Café Museum, Café Mozart, Café Residenz) und das Restaurant Bootshaus an der Donau. Nun kommt mit dem Napoleon ein klassisches Gasthaus dazu. Die Inneneinrichtung hat Familie Querfeld von einem alten Gasthaus im Weinviertel gekauft. Kulinarisch gibt sich das Gasthaus Napoleon traditionell mit klassischer Wiener Küche. Auch wenn die Geschichte des historischen Gemäuers bis 1494 zurückreicht, hat Napoleon Bonaparte entgegen allen Erwartungen hier niemals gespeist.

Sehenswerte Kaffeehäuser

Auch bei den Kaffeehäusern tut sich etwas. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Sigmund Freud Museum hat heuer das Café Freud eröffnet. Das Café Freud kombiniert die Wiener Kaffeehaustradition mit dem Design von heute. Ein großes Wandbild von Sigmund Freud wacht über das Geschehen, während die Gäste vor oder nach dem Museumsbesuch ihren Kaffee genießen.

In der von Otto Wagner gestalteten Postsparkasse an der Wiener Ringstraße nahm im Mai 2022 das Café Exchange seinen Betrieb auf. Der historische Kassensaal ist ein architektonisches Highlight der Wiener Moderne und wird nun wieder öffentlich zugänglich. Die Universität für Angewandte Kunst zieht in die Postsparkasse ein, im Zuge dessen wurde der Kassensaal zu einem Ausstellungsraum und einem Café. Im September 2022 geht das Café Exchange in den Vollbetrieb.

Auch im Volkstheater ist im Zuge der Generalsanierung ein neues Kaffeehaus eingezogen. Das Liebling im Volkstheater hat seit 9. Mai für Gäste geöffnet. Besucher:innen erwartet zeitgenössische Bistronomie mit einer von regionalen Zutaten geprägten Speisekarte. Das neue Café hat nicht nur zum Spielbetrieb des Theaters, sondern auch tagsüber geöffnet – inklusive Schanigarten im Sommer. Abends lockt außerdem eine Bar.

Alles Wurscht nennt sich ein neuer Würstelstand am Börseplatz im 1. Bezirk. Und dieser Würstelstand ist alles andere als ein normaler Würstelstand. Die Qualität und Zubereitung der Würste suchen ihresgleichen. Die fermentierten Beilagen wie Kimchi sind natürlich selbst gemacht. Und wer gar keine Lust auf Wurst oder Leberkäse hat, kann Calamari fritti, Trüffelpommes oder Beef Tartare bestellen. Auch die sind ein Hit, denn der Betreiber des Würstelstandes ist Haubenkoch.

Internationale Trends

Die Mochi-Lokale zählen zu den beliebtesten Adressen Wiens, wenn es um japanische Küche geht. Das Unternehmen hat weiter expandiert und im April 2022 in der Innenstadt eine Dependance eröffnet: Das o.m.k. 1010 versteht sich als eine japanische Gourmet-Greißlerei. Die Speisen können vor Ort gegessen oder mitgenommen werden. Auch japanische Produkte von Kleinproduzent:innen stehen zum Verkauf.

Im neuen Hotel The Leo Grand setzt man auf avantgardistische Fusion-Cuisine mit Wiener und französischen Einflüssen. Das Restaurant Dots at the Leo Grand hat im Mai eröffnet. Gäste speisen entweder im opulenten, winterfesten Innenhof oder in zwei Private Dining Rooms, von denen einer asiatisch und einer orientalisch inspiriert ist.

Das im April eröffnete Restaurant Z’SOM hat sich dem Casual Fine Dining mit international inspirierten Gerichten verschrieben. Auch wenn die Küche international ist, setzt man auf regionale Zutaten – was kein Widerspruch ist. 

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Kontakt:

WienTourismus
Isabella Rauter
Internationale Presse
Tel. (+ 43 1) 211 14-301