Wiens Gästenächtigungen stiegen im Juli um 5,4 %

Sieben von Wiens Top-10-Herkunftsländern brachten im Juli Zuwächse: Russland, die USA und Japan im zweistelligen Bereich, einstellig wuchsen Österreich, die Schweiz, Frankreich und Spanien. Deutschland erreichte das Ergebnis des Vorjahres-Juli. Zwei Märkte erreichten die Vorjahreszahlen nicht - wenig verwunderlich das wirtschaftlich geschwächte Italien und das mit den Olympischen Spielen beschäftigte Großbritannien. Der Blick auf die 30 nächtigungsstärksten Länder der Statistik zeigt eine erfreuliche Entwicklung für Brasilien (+ 84 %) und das restliche Zentral- und Südamerika
(+ 50 %), für China (+ 60 %) und die Türkei (+ 25 %). Stärkere Rückgänge bei den arabischen Ländern in Asien (- 38 %) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (- 40 %) sind darauf zurückzuführen, dass der Fastenmonat Ramadan - anders als 2011 - heuer zum Teil in den Juli fiel. Vom Juli-Ergebnis profitierten alle Hotelkategorien mit Ausnahme der Drei-Sterne-Betriebe. Die durchschnittliche Bettenauslastung im Juli betrug ebenso wie im Vorjahr 63,1 %, was einer zu 2011 ebenso unveränderten Zimmerauslastung von rund 79 % entspricht. Die Hotelkapazität erhöhte sich, von Juli 2011 auf Juli 2012, um 2.200 Betten (+ 4,2 %).

Die Periode Jänner bis Juli 2012 zeigt mit 6.713.000 Nächtigungen ein Plus von 7,8 % zu 2011. Die Wiener Betten waren in diesem Zeitraum wie auch 2011 zu 54,1 % gefüllt, was einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von rund 68 % entspricht. Der derzeit von Jänner bis Juni 2012 erfasste Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie beträgt 241.065.000 Euro, was ein Plus von 5,2 % zum Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet. 

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