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Wien-Presse-Info – Dezember 2021 Hungrig auf Wien

Im neuen Hotel Motto auf der Mariahilfer Straße sorgt das Restaurant Chez Bernard für Pariser Flair in Wien. Hausherr und Gastgeber Bernd Schlacher ist Namensgeber. Nicht nur das Restaurant, sondern das gesamte Hotel steht unter dem Motto „Wien trifft Paris“. Das Restaurant mit Bar befindet sich hoch oben am Dach eines historischen Gebäudes aus den 1870ern. Gemütliche Sitzecken, viel Grün und eine imposante Kuppel über der Bar, wo üppige Topfpflanzen von der Decke hängen, sorgen für besonderes Flair. Auch die Karte ist französisch inspiriert. Ein Lokal vom Frühstück bis zum späten Cocktail in der Nacht. Die Dachterrasse öffnet im Frühjahr 2022.

Kulinarische Weltreise

Auch im ebenso neuen Hotel Zola hat ein Restaurant eröffnet. Das geschmackvolle Ambiente des Boutique Hotels spiegelt sich in der Optik des Restaurants mit dem Namen Zazatam wider: Bunte Tapeten mit paradiesischen Gärten und viel Samt sind ein Blickfang. Das Casual-Fine-Dining-Restaurant bietet internationale Küche. Die Vorspeisen sind zum Teilen gedacht, die Hauptspeisen sind eine Reise um die Welt. Auch eine kleine Bar ist zu finden.

Und noch ein Hotelrestaurant ist am Start: Anfang Dezember eröffnete das Hotel Gilbert am Spittelberg. Sowohl außen als auch innen ist das Gilbert ein sehr grünes Hotel – mit einer begrünten Fassade und tausend Topfpflanzen als Interieur. Auch die Brasserie im Hotel Gilbert soll eine grüne Oase werden, sie heißt dementsprechend &flora. Der Fokus liegt auf orientalischer Küche – nachhaltig, vegetarisch und vegan.

Von Frankreich über Griechenland bis Zimbabwe

Ein optisches Highlight ist die Brasserie Casino Zögernitz. Innenarchitekt Denis Košutić hat das neue Lokal von Gastronom Marco Simonis gestylt: sehr bunt, sehr wild. Viel Marmor, grelle Sitzmöbel, Herzen und Palmen aus bunten Neonröhren an der Decke. Kulinarisch setzt man auf Frankreich mit Wiener Akzenten. Die Brasserie Casino Zögernitz befindet sich in einem 1837 von Ferdinand Zögernitz errichteten Biedermeier-Ensemble, wo einst Johann Strauss mit seinen Walzerklängen die Gäste begeisterte. Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahren revitalisiert und öffnet im Sommer 2022 als House of Strauss. Herzstück ist ein historischer Musiksaal. Die Brasserie ist bereits seit Juni 2021 geöffnet.

Einer der ältesten Griechen Wiens wurde heuer neu übernommen und präsentiert nun Hellenic Fine Dining. Der Grieche steht für zeitgenössische griechische Küche, alles andere als traditionell. Spitzenkoch Gikas Xenakis (Restaurant Aléria in Athen) stand als Berater für die Küchenlinie zur Seite. Das Resultat kann sich sehen lassen. In dem edlen Restaurant werden keine griechischen Klischees bedient, sondern der kulinarische Horizont erweitert.

Eine spannende Küchenlinie bietet Belly of the Beast, nämlich eine Mischung aus der Küche Österreichs und Zimbabwes. Belly of the Beast steht vor allem für kreative und perfekt umgesetzte Gemüsegerichte. Küchenchef Marvin Mudenda, der das Restaurant mit seinen beiden Geschwistern betreibt, beweist hier sein Können und legt den Fokus auf Farm-to-Table. Die Zutaten sind biologisch und regional. Es werden zwei verschiedene Tasting-Menüs angeboten, eines auch mit Fleisch.

Da ist Österreich drin

Mit Stadler & Thomas haben sich kürzlich zwei befreundete Spitzenköche ihren Traum vom eigenen Lokal verwirklicht. Die beiden setzen in ihrem Restaurant in der Burggasse im 7. Bezirk auf österreichisch-mediterrane Küche auf gehobenem Niveau und in reduziertem Ambiente. 

Die Sattlerei hat im letzten Lockdown bereits als Greißlerei und Take-Away eröffnet, das Restaurant folgte. Die Heinestraße im 2. Bezirk ist ein etwas unüblicher Ort für ein Fine-Dining-Restaurant dieser Klasse, aber es lebt von dem Kontrast. Obwohl Küchenchef Lewis Emerson ein Engländer ist, liegt österreichische Küche im Fokus (abgesehen vom englisch inspirierten Frühstück). Die Sattlerei ist ein Familienbetrieb, Nachhaltigkeit und biologische Produkte bestimmen das Tun.

Das alte Gasthaus Sagmeister wurde neu übernommen und mit frischem Wind als 575 Sagmeister wieder eröffnet. Klassische Wiener Küche mit einer guten Portion Modernität steht am Programm. Auch optisch ist das 575 Sagmeister eine Kombination aus Alt und Neu, das bodenständige Wirtshaus-Inventar aus den 1970ern wurde zum Teil belassen und mit Witz aufgepeppt.

Neues im Prater

Im Prater hat sich auch etwas getan: Aus dem ehemaligen Eisvogel am Riesenradplatz wurde das Restaurant zum Praterzauber. Der Fokus liegt auf Wiener Klassikern und Fischgerichten, aber auch internationale Spezialitäten werden serviert. Einzigartig für Wien ist der Fleisch-Humidor.

In der Nähe hat das Café Ponykarussell eröffnet. Beheimatet in einem prächtigen Kuppelbau aus dem Jahr 1887 war das Ponykarussell einst DIE Kinderattraktion im Wurstelprater. Nachdem 2016 die Ponys ausgezogen sind, wurde hier nun ein hübsches Café errichtet. Wandmalereien mit exotischen Tieren und Dschungelpflanzen zieren die Kuppel, auch sonst setzt man auf viel Grün. Die zentral platzierte Molzer-Orgel erinnert an Prater-Tage von damals.

Rosarot am Stephansplatz, Grün in der Mariahilfer Straße

Nicht neu, aber in neuem Gewand präsentiert sich die Filiale der Café-Konditorei Aida am Stephansplatz. Bereits seit 1959 residiert das Wiener Traditionsunternehmen an diesem Standort. Nach dem umfangreichen Umbau erstrahlt die Filiale seit Ende Oktober in einem Traum aus Rosarot, der unverkennbaren Unternehmensfarbe, und inszeniert sich im kultigen Retro-Design. Auf zwei Etagen kann wieder hemmungslos mit Blick auf das Treiben am Stephansplatz geschlemmt werden.

In einem ruhig gelegenen Innenhof an der belebten Mariahilfer Straße hat Anfang November die Stadtallee eröffnet. Die Stadtallee ist Teil eines Gastro-Unternehmens (Die Allee im Wiener Prater, Blumenwiese am Donaukanal) und spannt einen kulinarischen Bogen vom Frühstück über Barbecue-Gerichte, Steaks und Burger bis hin zur Wiener Küche und Cocktails. Man sitzt umgeben von Pflanzen in einem hellen Wintergarten, der im Sommer auch geöffnet werden kann. Ideal für eine Pause vom Shopping. 2022 soll eine Cocktail-Bar folgen.

Coole Cocktail-Bars

Bereits eröffnet haben diese Cocktail-Bars in Wien: Die legendäre Barfly’s Bar feiert im neuen Boutique-Hotel Josefine ihr Comeback. Schon während ihrer Zeit im ehemaligen Hotel Fürst Metternich war die Bar stadtbekannt. Nachdem das Hotel Metternich geschlossen und renoviert wurde, musste auch das Barfly's pausieren. Nun ist die Bar in völlig neuem Outfit wieder da. Samtbezogene Hocker und Sofaelemente, viel Messing, Wände aus grünem Marmor und große Spiegel erinnern an eine Bar, wo auch The Great Gatsby perfekt hingepasst hätte.

In der ehemaligen Reiss Bar hat Roberto Pavlović seine mittlerweile dritte Roberto American Bar eröffnet. Viel Marmor, ein pompöser roter Luster und eine Barkarte so dick wie eine Bibel, daher Barbibel genannt, sind die Charakteristika. Highlight ist der Lobmeyr-Cocktail, mit 45 Euro einer der teuersten Cocktails in Wien. Der Cocktail wird über die Milk-Washing-Technik kristallklar, mit Champagner aufgegossen und stilvoll in einem Lobmeyr Candy Dish nach einem Entwurf von Oswald Haerdtl aus dem Jahr 1925 serviert.

Cocktails und Elektro-Sound machen Hannelore zum neuesten Cocktail-Club der Stadt. Viele Grünpflanzen, florale Wanddekoration und samtweiches Mobiliar bringen Wintergarten-Atmosphäre in die Dorotheergasse. Der große Baum in der Mitte der Bar spendet zwar keinen Schatten, macht aber das grüne Bild komplett. Über 24 Gin-Sorten können hier verkostet werden und aus der Küche kommen kleine Bar-Snacks.

In einem ehemaligen Atelier im 6. Bezirk hat eine Champagner-Bar eröffnet. Der Champagne Garden punktet vor allem im Sommer mit einem idyllischen Garten im Innenhof. Die Bar versteht sich als Tagesbar, es gibt auch Verkostungen und eine Champagner-Boutique, wo die edlen Tropfen gekauft werden können.

Adressen:

 

Kontakt:

WienTourismus
Isabella Rauter
Internationale Presse
Tel. (+ 43 1) 211 14-301