Social Media als Kommunikation der Zukunft

Diese Medien erfordern, wie sie betont, eine neue Kommunikationskultur, weil sie von einem offenen Dialog leben, der glaubwürdig und authentisch zu führen ist, und dabei gelte es auch, auf allfällige Kritik gut, und vor allem rechtzeitig zu reagieren. All dies bedürfe innerbetrieblicher Strukturen, ohne deren Etablierung man in diese Szene nicht einsteigen sollte.

Das umfasse entsprechende Mitarbeiterschulung ebenso wie die unternehmensspezifische Erarbeitung von „Social Media Guidelines", die Zuständigkeiten und Delegationsketten ebenso regeln wie die Inhaltsvermittlung in einer den Usancen des Mediums entsprechenden Form. Diese „Hausaufgaben" zahlen sich laut Simonitsch aber aus, denn mit Social Media ließe sich nicht nur Marketing mit „Schneeballeffekten" erzielen, sondern auch effiziente Meinungsbildung betreiben.

Positive Inhalte, die eine kleine Gruppe einflussreicher User über ein Unternehmen oder eine Marke verbreitet, seien mindestens eben so wertvoll wie eine Vielzahl von Fans oder Followers. Das Engagement all dieser Zielgruppen für ein Produkt erhöht sich, wenn es mit einem Nutzen für sie verbunden ist - Gewinnspiele oder kleine Aufmerksamkeiten erweisen sich dabei als recht wirksam.

Eher skeptisch sieht Simonitsch die derzeit stark gehypten Apps für iPhone und dergleichen. Sie empfiehlt Unternehmen den Ausbau bzw. die Adaptierung mobiler Websites. Diese würden bereits intensiv genutzt und setzten kein iPhone voraus, das ohnehin bisher nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung erreicht habe.

Vortrag  Dr. Karoline Simonitsch

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