Verleihung der Goldenen Johann-Strauß-Medaille

GR Fritz Strobl (l.) und Tourismusdirektor Norbert Kettner (r.) überreichen die Goldenen Johann-Strauß-Medaillen an Prof. Dr. Karl Wöber (2.v.l.), Catalin Gruia (3.v.l.) und Ignasi Canals i Borràs (2.v.r.)


 


Zu den Geehrten gehört Catalin Gruia, der stellvertretende Chefredakteur der rumänischen Ausgaben von „National Geographic" und „National Geographic Traveler". Er bereist Wien als seine Lieblingsstadt alljährlich, und voriges Jahr widmete er unserer Stadt im „Traveler" (Auflage 20.000 Exemplare) die besonders erfolgreiche12-seitige Reportage „Wien für zwei". Sie war gestaltet als Dialog eines Paares mit sehr unterschiedlichen Interessen, das sich nach Absolvierung der für beide attraktiven Programmpunkte getrennt aufmacht, damit jeder seinen Vorlieben nachgehen kann. Bei den gemeinsamen Abendessen schwärmen sich dann beide gegenseitig von ihren Erlebnissen vor. - Mit diesem dramaturgischen Kunstgriff gelang es Catalin Gruia, die Vielseitigkeit Wiens auf höchst amüsante Weise darzustellen. In der heurigen Winter-Ausgabe des Magazins hat er schon Platz für seinen Wien-Bericht über Wiens Advent-Attraktionen reserviert.

Eine weitere Medaille erging an den Geschäftsführer des spanischen Reiseveranstalters Tourist Forum/ Exit Tours Ignasi Canals i Borràs. Er gründete 1996 das auf Österreich spezialisierte Tourist Forum mit Wien als erster Städtedestination; 2004 folgte Exit Tours. Mittlerweile haben sich beide Firmen stark vergrößert, betreiben Büros in Barcelona, Madrid, Bilbao und Girona und bieten ganz Europa und Nordamerika an. Für den WienTourismus ist Tourist Forum seit sechs Jahren ein treuer Kooperationspartner - vorwiegend im Online-Bereich. Tourist Forum und Exit Tours vermitteln jährlich 800 Gäste nach Wien, die überdurchschnittlich lange in der Stadt bleiben und es so auf rund 3.500 Nächtigungen bringen. Grund dafür sind sehr kreative Wien-Packages, die mit vielen Inklusivleistungen - vom Besuch von Sehenswürdigkeiten bis zu attraktiven Exkursionen - für signifikante Aufenthaltsverlängerung sorgen.

Mit Prof. Dr. Karl Wöber, Rektor der MODUL University Vienna, wurde eine internationale Kapazität der Tourismusforschung ausgezeichnet. Noch als Universitätsassistent an der Wirtschaftsuniversität Wien vor rund 20 Jahren begann er im Auftrag der Österreich Werbung und in Kooperation mit namhaften internationalen Tourismusverbänden mit der Entwicklung von TourMIS. - Ein Benchmarking-System, das nicht nur Informationen über aktuelle Tourismustrends in Österreich bereithält, sondern auch im internationalen Städtetourismus mittlerweile unersetzlich geworden ist, denn es bietet u.a. die umfassendste, regelmäßig gewartete Städtetourismusstatistik Europas. Alle touristisch relevanten Städte Europas nützen es als wichtige Grundlage für strategische Entscheidungen. Zusätzlich trägt Prof. Dr. Wöber als Rektor der 2007 gegründeten "Modul University Vienna" mit den dort angebotenen Bachelor- und Masterstudien im Tourismusmanagement maßgeblich dazu bei, Wien als Ausbildungsstätte im Bereich Tourismus weiter international zu etablieren. Die Absolventen sind weltweit vernetzt und wertvolle Botschafter für Wien.

Aus Termingründen nicht anwesend, doch als Vor- und Querdenker sowie als unternehmerisches Aushängeschild des Österreichischen Tourismus ebenfalls ausgezeichnet wurde Rudolf Tucek, Vorstandsvorsitzender der Vienna International Hotelmanagement AG (VI). Ihm hatten Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner und Tourismusdirektor Kettner die Medaille bereits vor der Tourismuskonferenz überreicht. Die von Tucek gemanagte Hotelkette trägt Wien nicht nur im Namen, sondern als Marke in alle Welt, und zwar als Synonym für erstklassige Leistungen in der Hotellerie. Jedes einzelne der derzeit 39 Hotels in 10 europäischen Ländern demonstriert, was Wiener Gastfreundschaft und Qualitätsstandards bedeuten. Rudolf Tuceks Innovationskraft und Umsetzungsstärke sind weit über Österreichs Grenzen hinaus geschätzt. Auf die heimische Tourismusbranche wirkt sein kritischer, hinterfragender Geist inspirativ, weil er immer wieder Impulse dazu gibt, aus konventionellen Denkmustern herauszutreten, um neue, zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln.

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