Unterstützungsmaßnahmen

Verschärfter Lockdown in Österreich bis inkl. 7. Februar bzw. Ende Februar 2021 

Voraussichtlich bis Ende Februar 2021 bestehen weiterhin Einschränkungen bei Beherbergungsbetrieben, in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und Freizeitbetrieben.
Erste Öffnungsschritte sind branchenspezifisch ab 8. Februar 2021 geplant.

Ab 8. Februar 2021: Aufsperren von Handel, dem körpernahe Dienstleistungssektor sowie Museen, Ausstellungshäuser, Bibliotheken, Büchereien und Archiven. 

Ausfallsbonus

  • Ausfallsbonus für direkt bzw indirekt betroffene Unternehmen bis zum Ende des Lockdowns.
  • Jedes Unternehmen mit mehr als 40 % Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019
  • Liquiditätshilfe bis zu 60.000 Euro pro Monat
  • Ersatzrate: 30 % des Umsatzausfalls, bestehend zur Hälfte aus dem Ausfallsbonus und zur Hälfte aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Antragstellung jeweils ab dem 16. des folgenden Monats
  • Erstmals beantragbar mit 16. Februar 2021 über FinanzOnline

 

Umsatzentschädigungen

Unternehmen, die unmittelbar von den Einschränkungen betroffen sind, werden unterstützt, auch Beherbergung, Veranstalter, Gastronomie und Freizeitbranche.

  • Der Umsatzausfall vom 1. November 2020 bis zum 6. Dezember 2020 wird mit bis zu 80% kompensiert.
  • Die Grenze liegt bei 800.000 Euro pro Betrieb.
  • Für eine geordnete Abwicklung muss ein Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt werden.
  • Aufgrund der Verlängerung der Einschränkungen wird der Umsatzersatz von 50% bis Ende Dezember verlängert.
  • Die Entschädigung wird über FinanzOnline abgewickelt.
Weitere Details zum Umsatzersatz finden Sie auf der Seite der WKO und in den FAQ des Finanzministeriums.

Verlustersatz bis 3 Mio. Euro

Fixkostenabhängige Unterstützung. Beantragbar für Unternehmen, die vom (Teil-)Lockdown betroffen sind:
  • Dabei können Verluste, die zwischen 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 anfallen, entweder vorausprognostiziert oder im Nachhinein ersetzt werden.
  • Für denselben Zeitraum kann kein Umsatzersatz bezogen werden.
  • Ein Umstieg vom Fixkostenzuschuss ist einmalig möglich.
  • Große und mittlere Unternehmen erhalten bis zu 70% ihres Verlustes, kleine und Kleinst-Unternehmen (bis 49 Mitarbeiter) bis zu 90% ihres Verlustes des Vergleichszeitraumes.
  • ab 16.12.2020 über FinanzOnline.
  • Die Antragstellung muss über einen Steuerberater erfolgen

Umfassende Information zum Verlustersatz bietet das Finanzministerium.

Kurzarbeit 

  • Seit 1. Oktober 2020 kann die Kurzarbeit für max. sechs Monate beantragt werden. 
  • Die Unterschreitung der derzeit vorgesehenen Mindestarbeitszeit von 30% ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
  • Die Arbeitszeitreduktion ist im November auf bis zu 0% möglich, wenn der Betrieb von einem Betretungsverbot gemäß COVID-19 Notmaßnahmenverordnung umfasst ist.
  • Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten weiterhin 80% bis 90% des Nettoeinkommens.
  • Rückwirkung: Das verbesserte Kurzarbeitsmodell kann bis zum Ende des laufenden Lockdowns auch rückwirkend für Start mit 1.11. bis längstens 20.11. beantragt werden.
  • Aufgrund der Verlängerung der Maßnahmen wird die November-Kurzarbeit für Jänner verlängert. Eine weitere Verlängerung ist in Aussicht gestellt. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der WKO und auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit.

Haftungsübernahmen und Tilgungsaussetzung

Um die Tourismuswirtschaft in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und Liquidität sicherzustellen, stellt das Tourismusministerium gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) Überbrückungsfinanzierungen für KMU zur Verfügung.

  • Seit März 2020 bietet die ÖHT eine Haftung zur Besicherung von Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken an. Es gibt hierbei drei Modelle für Haftungsübernahmen (80%, 90% oder 100%). Verlängerung des Haftungspakets bis 30. Juni 2021. 
  • In Ergänzung zu den von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen bietet die ÖHT ihren Kunden auch eine Tilgungsaussetzung der TOP-Tourismus-Kredite für das gesamte Jahr 2020 an.

Das Formular sowie alle Informationen zu Antrag und Abwicklung finden Sie auf der Website der ÖHT

Fixkostenzuschuss

Aus dem Corona-Hilfsfonds können Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft auch einen Fixkostenzuschuss erhalten.

  • Der gestaffelte Fixkostenzuschuss mit einer Ersatzleistung in Höhe von bis zu 75% - abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens - kann seit dem 20. Mai über Finanz Online beantragt werden.
  • Jene Unternehmen sind anspruchsberechtigt, deren Standort und Geschäftstätigkeit in Österreich sind, auch die Fixkosten müssen in Österreich operativ angefallen sein. Voraussetzung ist u.a. ein Umsatzverlust von zumindest 40% im Zeitraum zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020, verursacht durch die Ausbreitung von COVID-19.
Phase II des Fixkostenzuschusses.
  • Voraussetzung zur Inanspruchnahme: mind. 30 % Umsatzrückgang. 
  • Die Höhe des Umsatzrückganges entspricht auch der Höhe des Zuschusses. 
  • Entstehung im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, oder jeweils zwei zusammenhängende Blöcke.
  • Zusätzlich zur Phase I können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung (AfA) und endgültig frustrierte Aufwendungen (z.B. bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen) geltend gemacht werden.
  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
Die Phase II des Fixkostenzuschusses mit bis zu 800.000 Euro kann seit 23.11. auf FinanzOnline beantragt werden. Es erfolgt eine Erhöhung auf 1.000.000 Euro.
Eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Punkte des Fixkostenzuschusses Phase II seitens der WKO finden Sie hier sowie weitere Details auf www.fixkostenzuschuss.at und www.bmf.gv.at/public/top-themen/corona-hilfspaket-faq.html

COVID-19-Investitionsprämie

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der Investitionsprämie ein Förderungsprogramm konzipiert, das Anreize für Unternehmensinvestitionen schaffen soll.

  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt und spätestens bis zum 28. Februar 2022 umgesetzt werden. Eine Verlängerung des Zeitraums um drei Monate ist in Aussicht gestellt.
  • Die Prämie richtet sich an alle Unternehmen unabhängig von Größe oder Branche.
  • Die Basisprämie beträgt 7%, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14%.

Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)

Härtefall-Fonds

  • Es geht um einmalige Zuschüsse als Sicherheitsnetz für Selbständige. Berechtigte sind: Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten, neue Selbständige, freie DienstnehmerInnen, die durch die Corona-Krise betroffen sind.
  • Die Unterstützung kann für bis zu 12 Monate (Zeitraum Mitte März 2020 bis Mitte März 2021) beantragt werden. 
  • Die Beantragung erfolgt über die WKO
  • Ebenso können Betriebe, die Privatzimmer oder im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes Ferienwohnungen vermieten, einen Antrag für den Härtefallfonds stellen. Die Abwicklung erfolgt über Agrarmarkt Austria.
  • Verlängerung bis Juni.

Neustartbonus

  • Mit dem Neustartbonus sollen ArbeitnehmerInnen, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.
  • Beantragt werden kann der Bonus seit Mitte Juni 2020 über das AMS.
Weitere Details zum Neustartbonus sind in den FAQ des Arbeitsministeriums und auf der Website der WKO zu finden.

Steuererleichterung, Stundungen & Sozialversicherung

  • Möglichkeit einer Stundung bzw. einer Ratenzahlung der Steuern (ESt, KÖSt).
  • Aussetzen von Gebühren und Verlängerung von Fristen.
  • Möglichkeit von Ratenzahlungen für gestundete Steuern.

Informationen und Antragsformular zu Steuerstundungen und -Erleichterungen sind auf der Website des Finanzministeriums zu finden. SVS-Versicherte können Stundungen bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen beantragen.

Weitere Erleichterungen

  • Gewinn-/Verlustverteilung: Zeitlich befristete Möglichkeit eines Verlustrücktrags, das bedeutet einen einmaligen Rücktrag von Verlusten aus 2020 in das Jahr 2019 und unter gewissen Voraussetzungen in das Jahr 2018.
  • Kreditmoratorium: Für besonders betroffene Branchen wie Gastronomie, Tourismus und Reiseveranstalter werden Erleichterungen mittels eines Kreditmoratoriums ermöglicht. Zinszahlungen und Tilgungsleistungen können für Kreditverträge von Kleinstunternehmern für den Zeitraum 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 ausgesetzt werden. Voraussetzung dafür sind nachweisbare Einkommensausfälle aufgrund der COVID-19-Krise.
  • Degressive Abschreibung: Investitionen können ab 1.7.2020 bereits im ersten Jahr in der Höhe von 30 % abgeschrieben werden.
  • Erleichterung für Bestandverträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen: Bestandverträge, deren Bestandzeitraum zur Gänze zwischen 1. März 2020 und 31. März 2021 liegt und die sich auf Veranstaltungen beziehen, deren Ausführung wegen der COVID-19 Krisensituation gänzlich unterbleibt, sind von den Gebühren gemäß dem Gebührengesetz befreit.

Insolvenzabsicherung für Kunden in der Reisebranche

  • Staatliche Absicherung von Kundengeldern im Insolvenzfall
  • Bereitstellung eines neuen Haftungsrahmen für die Branche durch den Staat
  • Abwicklung über die Österreichische Hotel und Tourismusbank (ÖHT)

Schutzschirm für die Veranstaltungsbranche

Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf die epidemiologischen Lage und den damit verbundenen Einschränkungen, hat die Bundesregierung einen Veranstaltungsschutzschirm in Höhe von 300 Mio. Euro für betroffene Unternehmen erarbeitet, mit dem Ziel die Planung und Durchführung von Veranstaltungen trotz der COVID-19-Krise zu ermöglichen. Die Europäische Kommission gibt nun grünes Licht gibt. Den Schutzschirm können Veranstalter unabhängig von der jeweiligen Rechtsform, Unternehmensgröße und –sitz in Anspruch nehmen. Voraussetzung: Veranstaltungsort in Österreich.. 

  • Unterstützung durch einen Zuschuss für den finanziellen Nachteil aus einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentliche Einschränkung der Veranstaltung.
  • Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Umfasst geplante Veranstaltungen bis Ende 2022.
  • Abwicklung über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT)
  • Erstes förderbares Veranstaltungsdatum: 1. März 2021. Einreichen von Ansuchen bis 15. Juni 2021.
  • Antragstellung möglich seit 18. Jänner 2021 bei der ÖHT

Weitere Informationen auf: 
https://www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen/#lp-pom-block-1381

Wirtshaus-Paket

  • Das „Wirtshauspaket“ in der Höhe von 500 Mio. Euro – umfasst einen Mix aus steuerlichen und bürokratischen Entlastungen. Zu den zentralen Eckpunkten gehört, u.a. die Senkung der Steuer auf nicht-alkoholische Getränke, Vereinfachung und Entlastung durch höhere Pauschalierung, Abschaffung der Schaumweinsteuer.
Weitere Details dazu auf der Website des Finanzministeriums und auf sichere-gastfreundschaft.at

Senkung der Umsatzsteuer

  • Umsatzsteuer-Senkung für den Gastronomie- und Beherbergungsbereich bis Ende 2021. Nächtigungen/Logis: Senkung von 10% auf 5%.
  • Ermäßigter Umsatzsteuersatz von 5% auf Erlöse aus dem Verkauf von Speisen, Getränken und Nächtigungen 

Hilfe für vom Lockdown indirekt betroffene Unternehmen

  • Für vom Lockdown indirekt betroffene Unternehmen, wie Zulieferer, Bühnenbauer, Textilreinigungen…usw.
  • 50% Umsatzzusammenhang mit einem oder mehreren im Lockdown geschlossenen Betrieben
  • mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr im Betrachtungszeitraum (November/Dezember 2019)
  • Maximale Auszahlungssumme von 800.000 Euro.
  • Berechnungsgrundlage: jene Umsätze aus dem November und Dezember 2019, die mit direkt betroffenen Unternehmen gemacht wurden.
  • Ab einer Fördersumme von 5.000 Euro Bestätigung der Angaben von einem Steuerberater oder Bilanzbuchhalter
  • Beantragung ab Ende Jänner über FinanzOnline

Initiative "Sichere Gastfreundschaft" - Testangebot Tourismus

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ ins Leben gerufen.

  • Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben regelmäßig freiwillige SARS-CoV-2 Testungen zur Verfügung.
  • Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen.
  • Mit 1.9.2020 wurde das Testangebot auf Gastronomie, Jugendherbergen und Campingplätze ausgeweitet
  • Ab 1.11.2020 können sich zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie, z.B. auch ReisebegleiterInnen, FremdenführerInnen und PrivatzimmervermieterInnen einmal pro Woche kostenfrei testen lassen.
  • Das Testangebot gilt bis 30. April 2021.

Weitere Details auf sichere-gastfreundschaft.at/testangebot

NPO-Unterstützungsfonds

  • Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport unterstützt gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen - vom Sozialbereich über Kultur bis zum Sport oder gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften - mit Zuschüssen von bis zu max. 2,4 Mio. €. 
  • Der NPO-Unterstützungsfonds wird vorerst bis Jahresende 2020 laufen.
  • Nachbildung des Ausfallsbonus im Kulturbereich für Gemeinnützige.

Weitere Details dazu auf der Website des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Kultur-/Überbrückungsfonds für Künstler

  • Erhöhung der Überbrückungsfinanzierung für selbstständige Künstler von 6.000 auf 10.000 Euro erhöht. Wer noch nichts beantragt hat und auch nichts aus dem Härtefallfonds bezogen hat, erhält die vollen 10.000 Euro
  • Zusätzlich: Lockdown-Bonus für Künstlerinnen und Künstler angekündigt, der für Jänner und Februar insgesamt 1.000 Euro pro bewilligten Antrag betragen werde.
  • Verlängerung bis Juni 2021.

Weitere Information dazu auf der Webseite des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport und auf der Webseite der SVS.

Unterstützungsmaßnahmen Land Wien

 +++ 3. Corona-Hilfspaket der Stadt Wien zur Förderung von Arbeitsplätzen, Betrieben, Tourismus, Clubs, Gastronomie und Investitionen in die Zukunft:

  • 22 Mio. € Unterstützungspaket für Tourismus und Hotellerie
  • 3 Mio. € für Wiener Clubs, Winter-Schanigärten
  • 14 Mio. € Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung
  • 13 Mio. € und 1.000 zusätzliche Plätze für die Joboffensive 50+
  • 1,3 Mio. € für das Pilotprojekt Lehrlingsverbund
+++

15 Mio. EUR Unterstützungspaket Hotellerie

  • Anschubfinanzierung von bis zu max. 50.000 Euro pro Betriebsstätte
  • Gefördert werden Kosten für Buffet, Getränke, Marketing, Werbung und externe Dienstleistungen
  • Die Vergleichsgröße für die Finanzierung sind 6 % des Nächtigungsumsatzes von März bis Mai 2019
  • Einreichungen von 1. Oktober bis 30. Juni 2021 möglich
  • Die Kosten können bis 30. September 2021 geltend gemacht werden
  • Die Abwicklung erfolgt über die Wirtschaftsagentur

Die Förderrichtlinie für das Hotellerie-Unterstützungsprogramm sowie weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Wirtschaftsagentur Wien

7 Mio. EUR Dotierung WienTourismus

  • Mit 7 Mio. Euro für Werbemaßnahmen zur Belebung des städtischen Tourismus wird das Budget des WienTourismus kompensiert, das sonst durch den Ausfall großer Teile der Ortstaxe eingebrochen wäre.

Temporäre Firmenbeteiligung über StolzaufWien BeteiligungsGmbH

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft geht die Stadt Wien neue Wege. Unter dem Titel „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ wurde eine eigene Gesellschaft gegründet. Diese wird sich temporär an Unternehmen am Standort Wien beteiligen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist.

  • Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft soll vorerst rund 50 Millionen Euro betragen, wobei 20 Millionen Euro von der Stadt Wien kommen. Ebenfalls als Kapitalgeber einsteigen wollen die Wirtschaftskammer Wien sowie private Partner, die weitere 30 Millionen Euro aufbringen werden.
  • Die Abwicklung dieser Unterstützung erfolgt über die Wien Holding.

Weitere Informationen unter: www.wienholding.at/Stolz-auf-Wien-Beteiligungs-GmbH

Die Stadt Wien übernimmt Zinsen/Kapitalkosten für Überbrückungskredite (ÖHT) 

20 Mio. EUR: Bürgschaften - Corona Überbrückung

  • 20 Mio. EUR stellen Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien für die Haftung für Kredite (zu 80 % besichert) zur Verfügung (WKBG).

Weitere Informationen unter https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/ 

Winter-Schanigärten 2020/2021

  • Mit einer Novelle des Gebrauchsabgabegesetzes (GAG) werden bestehende Sommer-Schanigärten auch als Winterschanigarten offenhalten können.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.wien.gv.at/arbeit-wirtschaft/winter-schanigarten.html 

3 Mio. EUR Clubförderung

  • Gefördert werden soll die Konzeption und Durchführung entsprechender Projekte, Veranstaltungen oder Programme. Dies schließt jedenfalls Konzeptions-, Planungs-, Werbeaufwendungen sowie Gagen für Künstlerinnen und Künstler mit ein.
  • Bei der geplanten Förderung handelt es sich um eine Ausschreibung auf Wettbewerbsbasis.
  • Gefördert werden 90 % der Kosten, die maximale Fördersumme beträgt 30.000 Euro.

14 Mio. EUR Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung

  • Gemeinsam mit der WKW lanciert die Stadt Wien eine Initiative, um private Unternehmen bei ihren Investitionen in die Zukunft in den Bereichen Klimaschutz, Standortbelebung und Digitalisierung zu fördern.
  • Die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG) übernimmt dabei als Förderbank die Ausfallsbürgschaft im Ausmaß von bis zu 70% der Investitionskosten gegenüber der finanzierenden Hausbank.
  • Insgesamt bedeutet das eine Haftung für Kredite in der Höhe von 20 Mio. Euro. 7 Mio. Euro kommen dabei von der Stadt Wien, weitere 7 Mio. Euro von der Wirtschaftskammer Wien.

Steuerliche Erleichterungen

  • Die Stadt Wien ermöglicht für Betriebe und Unternehmen steuerliche Erleichterungen bei den Wiener Landes- und Gemeindeabgaben (u.a. Herabsetzung/Befreiung der Gebrauchsabgabe und Zahlungserleichterungen bei Abgabeneinhebungen): www.wien.gv.at/kontakte/ma06/covid-abgaben-erleichterungen.html
  • Stundungen der Ortstaxe

Wichtige Links

  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
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