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Aktuelle Regelungen – Schutz- und Präventionsmaßnahmen – Agieren im Verdachtsfall

Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage und der hohen Belastung der Spitäler wurde beginnend mit 22. November 2021 ein bundesweiter Lockdown verordnet:

  • ganztägige Ausgangsbeschränkungen für alle Personen. Einzelne Ausnahmen.
  • Dauer: maximal 20 Tage. Evaluierung: nach 10 Tagen
  • Betretungsverbot von Handel, Freizeit- und Kultureinrichtungen, körpernahe Dienstleister, Behebergungsbetriebe und Gastronomiebetriebe. Es gibt Ausnahmen.
  • Apotheken, Lebensmittelhandel,  Drogerien, Banken, Tabak-Trafiken, Tankstellen bleiben geöffnet.
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.
  • Einhaltung der Abstandsregel.

Aktuelle Regeln

FFP2-Maskenpflicht

  • in allen geschlossenen Räumen.
  • Am Arbeitsplatz: sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, nicht ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Abstandsregel:

  • Einhaltung eines Mindestabstandes von zwei Metern bei Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Gilt auch am Arbeitsplatz.

Ausgangsbeschränkung:

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu bestimmten Zwecken zulässig, dazu zählen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr von Leib, Leben & Eigentum
  • Betreuung und Hilfe für unterstützungsbedürftige Personen sowie die Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens:
  • notwendige Besorgungen des täglichen Lebens.
  • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
  • Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen
  • Betreten von bestimmten Kundenbereichen

Öffentliche Verkehrsmittel

  • FFP2-Maskenpflicht

Kundenbereiche, Handel und Dienstleistungen:

  • Betriebsstätten des Handels sowie körpernaher Dienstleistungen, Freizeiteinrichtungen und Kultureinrichtungen dürfen nicht betreten werden.
  • Für das Betreten von Betriebsstätten zum Zweck der Inanspruchnahme nicht körpernaher Dienstleistungen gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für Kund:innen und die FFP2-Maskenpflicht.
  • Es gibt Ausnahmen vom Betretungsverbot für einzelne Bereiche.
    Offen haben dürfen: öffentliche Apotheken, Lebensmittelhandel und bäuerliche Direktvermarkter, Drogerien und Drogeriemärkte, Banken, Tankstellen, Post, Tabakfachgeschäfte, etc.

Gastronomie:

  • Für die Gastronomie gilt -mit einzelnen Ausnahmen- ein Betretungsverbot für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen und zum Zweck des Erwerbs von Ware.
  • Lieferservice und Take-Away sind erlaubt. Es gilt:
    -FFP2-Maskenpflicht.
    -Die Konsumation ist nicht im Umkreis von 50m gestattet.

Beherbergung:

  • Für den Beherbergungsbereich gilt ein Betretungsverbot für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Es gelten folgende Ausnahmen vom Betretungsverbot:
    -zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen
    -aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen
    -zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses
    -Kurgäste in einer Kuranstalt
  • Hier gilt die 3G-Regel und die Abstandsregel von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen.
  • Ebenso ausgennommen sind-Personen, die sich bereits in Beherbergung befinden. Sie dürfen für die im Vorfeld vereinbarte Dauer bleiben.
  • Verpflegung ist möglich. Verabreichung und Konsumation am Zimmer.

Regeln in Wien für Mitarbeiter:innen

An einem Wiener Arbeitsplatz, an denen ein physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, muss ein Nachweis im Sinne der 2,5-Regel (PCR-getestet, geimpft oder genesen) erbracht und bereitgehalten werden. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so ist ein Nachweis einer befugten Stelle (z.B. Teststraße, Apotheke) über einen negativen Antigentest (24 Stunden!) vorzuweisen.

Seit 19. November 2021 gilt für MitarbeiterInnen an einem Wiener Arbeitsplatz, an denen ein physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, in geschlossenen Räumen FFP2-Maskenpflicht sofern das Risiko einer Infektion nicht durch sonstige Maßnahmen minimiert wird.

Es gilt die Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

Info zum Testangebot für Beschäftigte im Tourismus  hier

Gültigkeit Tests und Nachweise

Gültige Tests:

  • 48 Stunden: negativer PCR- Test 
  • 24 Stunden: negativer Antigentest Gültig nur bei Abnahme von einer befugten Stelle (z.B. Teststraße, Apotheke)
  • Selbst durchgeführte Antigen-Selbst-Tests gelten in Wien nicht als Testnachweis. 

Für Kinder unterhalb der Altersgrenze von 12 Jahren+3 Monaten gelten negative PCR-Tests weiterhin 72 Stunden, negative Antigentests von befugter Stelle sind weiterhin 48 Stunden gültig. 

Ein Überblick zum Testangebot für Gäste in Wien ist hier abrufbar.

Nachweis Genesung:

  • Ab dem Zeitpunkt der Genesung: 180 Tage Befreiung von der Testpflicht. Gültig ist der Absonderungsbescheid oder ein Attest über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion.

Nachweis Impfung:

  • z.B. Impfpass, Impfkarte oder Ausdruck.
  • Geimpfte Personen: Über eine erfolgte Zweitimpfung , wobei diese nicht länger als 360 Tage (ab 6.12.2021:270 Tage) zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen. Der Nachweis wird ab dem 2. Tag der Impfung ausgestellt. Bei Immunisierung durch eine Impfung: ab dem 22. Tag nach der Impfung für max. 270 Tage.
  • Die Drittimpfung (bzw. bei Einmalimpfstoffen und bei Genesenen die Zweitimpfung) gilt 360 Tage (ab 6.12.2021: 270 Tage). Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 120 Tage liegen.
  • Als Impf-Eintrittsnachweis gelten nur zentral zugelassenen Impfstoffe (EMA).

Seit Mitte Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Seit Juli sind die QR Codes für alle in Österreich ausgestellten Zertifikate europaweit lesbar und der Grüne Pass ist Realität.

Damit ist überprüfbar, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind.

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht: für Kinder ab 6 Jahren.
Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske: für Kinder ab 14 Jahren.

Informationen zum Grünen Pass und zur Green Check Anwendung hier.

Agieren im Verdachtsfall

Wenn ein Gast, ein/e Meeting-Teilnehmer/in, ein/e Kolleg/in oder eine andere Person Symptome aufweist oder befürchtet an Covid-19 erkrankt zu sein:

  • Absonderung
  • Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitstelefon 1450 (ohne Vorwahl aus Österreich, egal ob vom Mobiltelefon oder Festnetz) und Befolgung der Ratschläge
  • Start der Kontaktpersonen-Nachverfolgung

Der WienTourismus hat einen kompakten Leitfaden zum Umgang mit Covid-19 Verdachtsfällen erstellt, dieser soll als Orientierungshilfe dienen. Ausführliche Information für Tourismusbetriebe zum Umgang mit Verdachtsfällen steht hier zur Verfügung.

Das Gesundheitsministerium gibt Antwort auf die wichtigsten Fragen zu Quarantäne.


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