Wiener Tourismuskonferenz 2014: Global.Smart.Premium - Premium Vienna

WTK 2014, MQ, Vortragende auf Bühne

Diskutierten Zukunftsperspektiven der Tourismusmetropole Wien (v.l.n.r.): Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien, Tourismusdirektor Norbert Kettner, Rudolf Komaromy, Vorsitzender der vida-Bundesfachgruppe Tourismus, Sabine Dörflinger, Leiterin Vertrieb Premiumprodukte, Deutsche Lufthansa-AG, Moderatorin Alice Tumler, Renate Brauner, Vizebürgermeisterin, Wirtschafts- und Finanzstadträtin, Präsidentin WienTourismus, Petra-Anna Herhoffer, Gründerin des INLUX Instituts für Luxus, Mitherausgeberin und Chefredakteurin des LBR Luxury Business Report, Walter Ruck, Präsident Wirtschaftskammer Wien
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Nach der Begrüßung der KonferenzteilnehmerInnen durch Tourismusdirektor Norbert Kettner führte die Moderatorin der Veranstaltung Alice Tumler Einleitungsinterviews mit der Präsidentin des WienTourismus Vizebürgermeisterin, Wirtschafts- und Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner, Wiens Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck und dem Vorsitzender der vida-Bundesfachgruppe Tourismus Rudolf Komaromy.

 WTK 2014, MQ, Renate Brauner, klein

Renate Brauner, Vizebürgermeisterin, Wirtschafts- und Finanzstadträtin, Präsidentin WienTourismus
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Brauner antwortete auf die Frage, ob Wien jetzt schon das Prädikat „premium“ verdiene, mit einem klaren „Ja, absolut!“. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten schreibe Wiens Tourismus Rekordjahre und verfüge über zahlreiche Angebote in der Premium-Klasse. Dies sei aber kein Freibrief, sich zurückzulehnen – es gelte, mit Selbstbewusstsein daran zu arbeiten, dass Wien auch weiterhin „premium“ unterwegs sei. Brauner zog Parallelen zu anderen Bereichen der Wirtschaft, in denen Wien ebenfalls top sei, etwa Life Sciences oder Kreativwirtschaft. Auch betonte sie die Bedeutung, in Ausbildungsfragen „premium“ sein zu müssen – nicht nur, aber ganz besonders im Tourismus, wo es sehr stark um die Interaktion zwischen Menschen gehe. Im Wettbewerb mit anderen Destinationen gehe es nicht darum Billigstlösungen zu finden, sondern Bestlösungen. Bei kontroversiellen Themen seien die Interessen des Gesamtstandorts Wien vor die Interessen Einzelner zu stellen. Dabei einen gemeinsamen Weg zu finden, führt für Brauner über Wiens bewährte Kommunikationskultur nach dem Prinzip  „Durchs Reden kommen die Leut‘ zusammen“.

WTK 2014, MQ, Walter Ruck, klein

Walter Ruck, Präsident Wirtschaftskammer Wien
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Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck, darauf angesprochen, ob er einen Unterschied sehe zwischen den vielen neue Investoren, die Wien derzeit entdecken, und etablierten traditionellen Betrieben: „Die Quantitätssteigerungen haben keineswegs zu einem Qualitätsverlust geführt, denn auf die einen wie die anderen trifft der Begriff Premium zu .“ Beim Beschreiten neuer Wege sei es für Wien durchaus auch sinnvoll, „darüber nachzudenken, was in anderen Destinationen gang und gäbe ist“, und zu erwägen, was davon auch für Wien anwendbar sei.

 WTK 2014, MQ, Rudolf Komaromy, klein

Rudolf Komaromy, Vorsitzender der vida-Bundesfachgruppe Tourismus
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Rudolf Komaromy hob die Bedeutung der MitarbeiterInnen im Tourismus hervor: „Tourismus wird von Menschen für Menschen gemacht.“ Auch Premium-Produkte würden erst von den MitarbeiterInnen zu solchen gemacht, weshalb es auch umgekehrt gelten müsste, dass entsprechende Leistungen auch entsprechend entlohnt werden. Dabei lobte er des gute Abschneiden Österreichs bei den Berufsmeisterschaften „Euroskills“, bei denen Österreich heuer mit 19 Medaillen, davon 9 goldenen, bestens abgeschnitten hat. Auch im Bereich Tourismus konnte eine Goldmedaille nach Hause gebracht werden. – Ein Indiz dafür, dass die Ausbildung in Österreich gut sei, aber an Ausbildungsfragen müsse kontinuierlich weitergearbeitet werden.

 

 WTK 2014, MQ, Saal mit Gästen 3to2Großer Besucherandrang bei der Tourismuskonferenz 2014 – rund 450 Gäste informierten sich über Zukunftsperspektiven für Wiens Tourismus.
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WTK 2014, MQ, Chill-out

Die erfolgreiche Tourismuskonferenz 2014 klang beim Chill-out aus: Nach offiziellem Ende der Veranstaltung wurden die Gäste von "Fluglotsen" direkt über die Bühne in den Chillout-Bereich gebeten ...
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 WTK 2014, MQ, Chill-out, Gäste

 ...  wo sie die Gelegenheit zum Netzwerken und Vertiefen der Themen nutzten.
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