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Junges Paar in Abendkleidung auf der Treppe der Albertina

Karsten Benz: Smart City Wien – Austrian Airlines‘ Hub & Home

Karsten Benz, Vorstandsdirektor, Chief Commercial Officer Austrian Airlines AG
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Auch er weist auf den enormen Aufwärtstrend bei Flugreisen hin. Lag die Anzahl an Passagieren weltweit im Jahr 2006 noch bei 2,1 Milliarden, so werde sie noch heuer die 3-Milliarden-Grenze durchbrechen, prognostiziert er. Den Europäern bescheinigt er dabei besondere Reiselust, denn obwohl sie nur 7 % der Weltbevölkerung ausmachen, beträgt ihr Anteil an den weltweiten Flugreisen 23 %. Der Airline-Vorstand bestätigt, dass generell kurzfristige Städte-Trips besonders boomen. Die neue Touristengeneration charakterisiert er als spontan, erlebnis- und shoppinghungrig, und er meint, dass Wien für sie noch attraktiver werden könnte.

„Wir sehen für Wien insbesondere Potential aus fernen Destinationen“, so Benz, „vor allem aus Russland, China und den USA. Während wir in Russland traditionell schon sehr stark sind, haben wir heuer begonnen, unsere Nordamerika-Routen auszubauen. Seit Mai fliegen wir nonstop nach Chicago und sehen bereits eine Auslastung von rund 90% an Bord unserer Maschinen. Das bedeutet, dass wir alleine aus Chicago rund 1.000 Amerikaner mehr pro Woche nach Wien fliegen“. Doch in der größten heimischen Airline weiß man gleichzeitig auch die großen Hürden im Österreich-Tourismus zu benennen, die vor allem für den Städtetourismus einen Hemmschuh darstellen. Benz, der auch für den Verkauf zuständig ist, warnt daher: „Im neuen Zeitalter suchen sich die Konsumenten die Städte-Trips auf ihren Tablet-PCs wie Obst, Gemüse und Schokolade im Supermarkt aus. Den Ausschlag zum Mausklick auf die Stadt gibt neben dem Erlebniswert der Stadt zunehmend der Preis. Das Problem dabei: Die Reise nach Wien kostet im Vergleich zu einem Trip nach Paris oder Barcelona für einen Amerikaner automatisch um knapp 50 Dollar mehr. Der Grund: Die spezielle Besteuerung von Flügen aus Österreich. Das Aus der Ticketsteuer würde für Österreich 1,1 Million mehr Gäste pro Jahr bedeuten, und Wien würde davon am meisten profitieren.“

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