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Junges Paar in Abendkleidung auf der Treppe der Albertina

Prof. Boyd Cohen: Definition der smarten Stadt

Boyd Cohen, Associate Professor Entrepreneurship, Sustainability & Smart Cities, Universiadad del Desarrollo, Santiago de Chile
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Das Rad symbolisiert einen ganzheitlichen Zugang, denn eine smarte Stadt braucht Mindeststandards in allen Hauptkomponenten. Es bietet eine systematische, transparente Definition des vielschichtigen Begriffs „Smartheit“, und ermöglicht so Vergleiche zwischen Städten, aber macht auch jeder einzelnen Stadt ihren jeweils aktuellen Entwicklungsstand in Sachen „Smartheit“ ersichtlich.

Die von Prof. Cohen identifizierten Hauptkategorien für smarte Städte (ohne Rangreihung – ein Rad ist rund!) und deren Indikatoren sind folgende: Administration – Wie smart diese ist, lässt sich an den Indikatoren Transparenz, Online-Services und Infrastruktur ablesen. Wirtschaft, die lokal und global gut vernetzt ist, und in der ein innovationsfreudiges Unternehmertum für hohe Produktivität sorgt. Mobilität, bei der möglichst schadstoffarme Fortbewegungsarten gefördert werden: Den Einwohnern soll es leicht gemacht werden, den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder der Fortbewegung zu Fuß den Vorzug gegenüber dem eigenen Auto zu geben, und neue Formen der Informations- und Kommunikationstechnologie sollen dabei unterstützend eingesetzt werden. Umweltfreundlichkeit – Darunter fallen entsprechende Standards im Bauwesen, gutes Management der relevanten Ressourcen und einschlägige Stadtplanung. Lebensqualität – Sie ist dann smart, wenn die Sicherheit in der Stadt hoch ist, das Gesundheitswesen gut entwickelt, und das Kulturangebot groß, sodass alle Bewohner beste Voraussetzungen vorfinden, um glücklich zu sein. Die Menschen, denn eine smarte Stadt braucht ebensolche Einwohner, und diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie gebildet und kreativ sind und eine tolerante Gesellschaft bilden, die das Einigende vor das Trennende stellt.

Im „Smart Cities Index“ 2012 ist Wiens übrigens nicht mehr in Pole Position, Kopenhagen, Stockholm und Amsterdam haben es überholt. Woran das liegt, erklärt Prof. Cohen so: „Nachdem ich 2012 das „Smart Cities Wheel“ mit all seinen Komponenten und Indikatoren entwickelt hatte, standen für den Index mehr Parameter zur Verfügung als 2011. Durch diesen detaillierteren Zugang haben sich die Verschiebungen ergeben. Das bedeutet nicht, das Wien nicht mehr smart wäre, es hat vieles, auf das es stolz sein kann, bleibt es doch eine der führenden Smart Cities in Europa. Für 2013 habe ich die Erhebungsmethode übrigens nochmals verfeinert. Dazu habe ich eine Liste mit 28 Indikatoren erstellt und die Städte um Informationen dazu gebeten. Das wird voraussichtlich wiederum zu Verschiebungen führen.“

Präsentation Prof. Boyd Cohen

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