Schloss Belvedere
© WienTourismus/Christian Stemper

Long Distance Love

Der Coronavirus ist mittlerweile das vorherrschende Thema in der globalen Medienlandschaft. Doch auch Reisemedien müssen in dieser herausfordernden Zeit befüllt werden und sind gerade jetzt, wo das Reisen massiv eingeschränkt ist und die Menschen viel Zeit zuhause verbringen, auf der Suche nach spannenden und außergewöhnlichen Geschichten. Wir bleiben daher mit unseren MedienpartnerInnen in 17 Ländern weltweit in Kontakt und informieren sie laufend über Wiens zahlreiche Angebote, die Stadt virtuell zu erleben. „Long Distance Love“ lautet unser Motto derzeit. 

International

Was in der Kommunikation aktuell wichtig ist, erläutert Amanda Hills, Kooperationspartnerin des WienTourismus, auf cnn.com  „For now, let's take time to wanderlust, to virtually explore, to deep dive into destinations and to dream where's next. Soon enough, borders will once again be open and barriers lifted.’ In the meantime, Hills suggests spending time enjoying ‘armchair adventures’ such as virtual walking tours through the Grand Canyon or live streaming opera from Vienna.”

Frankreich

Besonders großes Interesse an Wiens virtuellen Optionen, Kultur zu genießen, zeigen derzeit die romanischen Länder. In Frankreich listet etwa das Kulturmagazin Connaissance des arts das Belvedere an 1. Stelle einer Reihe von international renommierten Museen zwischen Louvre und dem Metropolitan Museum of Art in New York. Auch Télérama  widmet sich „den zehn größten Museen der virtuellen Welt“, darunter dem Belvedere, Le Journal du Dimanche ruft zu einem virtuellen Besuch der Wiener Staatsoper auf.  

Spanien

In Spanien greifen Wiens kulturelle Angebote etwa hola.com und tusdestinos.net auf, das Reisemagazin Viajar widmet Wien sogar eine monothematische Geschichte. Neben Kulturflaggschiffen wie der Staatsoper sowie zahlreichen Museen greift das Magazin auch die soeben auf Netflix erschienene Serie „Freud“ auf. Apropos Freud: In Spanien und Brasilien gab es ein breites Medienecho zum Serienstart, den manche Medien wie das Architectural Digest Spanien auch für breitere Wien-Reflexionen nützten. „Freud“ zählt übrigens schon jetzt zu den Top-10-Programmen in verschiedenen Ländern auf Netflix.  

Deutschland

Auch Medien in Deutschland berichten über den virtuellen Kulturgenuss aus Wien – etwa das Bold Magazine , Glamour oder die wichtige Branchenplattform Reisevor9. Darüberhinaus werden auch die Themen Kochen und Heimverschönerung verstärkt nachgefragt. KünstlerInnen und Influencer beschäftigen sich auf kreative Weise mit der Selbstisolation, das deutsche Gesundheitsministerium startete die Mitmachkampagne #WirBleibenZuhause. Medien kommt derzeit eine doppelte Funktion zu: Sie sind Quelle der Information ebenso wie Mittel der Zerstreuung und Inspiration – sie bilden ein Tor zur (physisch eingegrenzten) Welt.

China

Zum Schluss noch eine Anekdote aus China, dessen öffentliches Leben sich derzeit langsam wieder normalisiert. Während des Shutdowns zeigte sich unsere Account-Managerin bei der lokalen PR-Agentur durchaus erfreut darüber, dass alle JournalistInnen zuhause waren und somit gut erreichbar, und nicht wie sonst üblich schwer greifbar, weil auf Recherchereisen, Presse-Events oder anderen Veranstaltungen. Die für uns relevanten Medien haben auch während des Shutdowns weitergearbeitet – wir erwarten schon bald ein paar große „Corona-Babys“, also Wien-Geschichten, die während der Ausgangssperre erschienen sind. Der WienTourismus hat während des Shutdowns verstärkt Inspirationscontent (u.a. Rezepte, Filme sowie virtuelle Angebote, die auch in China erreichbar sind) über die lokalen Social-Media-Kanäle verbreitet.

Wiener Staatsoper, innen
© WienTourismus/Paul Bauer
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