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Junges Paar in Abendkleidung auf der Treppe der Albertina

„Enthüllung“ zu Ringstraßen-Jubiläum bei Prückelcreme und Apfelstrudel

Eine kleine Sensation – ein Fundstück, das Christl Sedlar aus dem Café-Keller ans Tageslicht beförderte – wurde von ihr und Norbert Kettner am 25. Juni vor Gästen enthüllt: ein vor 1900 entstandenes Gemälde, das das ausgelassene Leben an jenem Platz zeigt, an dem später das Café Prückel entstand. Im Hintergrund setzte der Landschafts- und Marinemaler Adolf Kaufmann (1848-1916) die Franz-Josefs-Kaserne und die Dominikaner Kirche ins Bild. Der in Troppau, Österreich-Schlesien, geborene und weitgereiste Künstler genoss schon zu seiner Zeit bei Gesellschaft und Kunstliebhabern hohes Ansehen und erhielt als Mitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste zahlreiche Auszeichnungen.

Im Anschluss an die Präsentation des besonderen Fundstückes lud die Prückel-Chefin zu einer kulturellen und architektonischen Zeitreise entlang der Ringstraße. KommR Maximilian Platzer, Obmann des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer, Kultur-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Architekt Gregor Eichinger richteten nach Sedlars Begrüßung ebenso ihre Worte an die Gäste des Abends wie auch Kettner, der betonte: „150 Jahre Ringstraße sind untrennbar mit der Geschichte und Tradition der Wiener Kaffeehäuser verbunden, die auch viel zum touristischen Erfolg der Stadt beitragen. Das Café Prückel ist eine prominente Wiener Institution und ein unverzichtbarer Mosaikstein im kulturellen Tableau der Stadt.“

Es folgte – ganz in der Tradition der Goldenen Ära der Ringstraßen-Cafés – eine musikalische Darbietung von Arian Faal. Das Prückel, eines der drei heute noch betriebenen Ringstraßen-Cafés, steht aufgrund seiner baulichen Geschichte auch in vielen Architekturführern: Die erste prunkvolle Gestaltung wurde vom Erstbesitzer Maxime Lurion durchgeführt. 1928 wurde es im Art-Deco-Stil renoviert, 1955 befreite Professor Oswald Haerdtl das Café von jedem Prunk und Zierrat und versetzte es in den nüchternen Stil der 50er Jahre. 1990 wurde es vom Architekten Prof. Johannes Spalt nochmals im Stil der 50er Jahre renoviert. Seit 2007 finden auf der Bühne im Souterrain des Cafés auch wieder Aufführungen, Lesungen und Konzerte statt.

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