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Junges Paar in Abendkleidung auf der Treppe der Albertina

Wien gab in Paris den Ton an

Unter dem Motto „Vienne donne le ton“ (Wien gibt den Ton an) lenkte von 27. November bis 10. Dezember ein Quader samt 4,5 Quadratmeter großem LED-Bildschirm das Interesse des kulturaffinen französischen Publikums auf sich.

Der Screen zeigte einen Klavierspieler bzw. eine Klavierspielerin sowie das Innenleben eines Pianos samt seiner Hämmerchen und Saiten von oben aus der so genannten „Top Shot“-Perspektive. Nahtlos darauf war ein ausgehöhlter Piano-Corpus montiert. Am Boden davor befand sich eine Soundplatte, mithilfe derer die PassantInnen die Klavierspieler aktivieren konnten: Zuerst suchten sie ein Musikstück aus – zur Wahl standen der Türkische Marsch von Wolfgang Amadeus Mozart, der Donauwalzer von Johann Strauß, das Impromptu 142, No. 2 von Franz Schubert sowie die „Sonate B-Dur Nr. 41“ von Joseph Haydn. Wurden die Klaviertasten in der vorgegebenen Reihenfolge betätigt und so die richtigen Töne getroffen, begannen die „virtuellen" Pianisten am Bildschirm zu spielen. Klaviatur und Saitenbewegungen wurden im Video ebenso dargestellt und erweckten das Piano zum Leben.

Dem Reisepublikum wollte der WienTourismus damit Lust machen, Wien samt seinem Musikreichtum persönlich zu erleben. Verstärkt wurde dies durch vor Ort verteilte Flyer mit Reisenageboten in Kooperation mit dem auf hochwertige Konzertreisen spezialisierten Reiseveranstalter „Euridice Opéra“ sowie begleitende PR-Maßnahmen. Außerdem wurde die Aktion durch zahlreiche Aktivitäten in den Social Media ergänzt, deren UserInnen ihre Impressionen via #VienneDonneLeTon teilen und weiterverbreiten konnten.

Wien am Pariser Gare de Lyon, Installation

Akustische Einladung nach Wien am Pariser Gare de Lyon: PassantInnen betätigen die Klaviatur am Boden und starten das Musikstück ihrer Wahl.
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