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Wien-Presse-Info – Juni 2021 Eröffnungsboom in der Wiener Gastro

Gleich zwei neue Lokale eröffnen heuer am Donaukanal. Der innerstädtische Erholungsraum zählt zu den beliebtesten Treffpunkten der WienerInnen und bietet eine abwechslungsreiche Gastromeile. Neben alteingesessenen Klassikern wie der Strandbar Herrmann, dem Tel Aviv Beach oder dem Badeschiff kommen in dieser Saison neue AnbieterInnen dazu. Kurz vor der Eröffnung stehen der taste! Food Market und Fräulein’s fabelhafter Sommergarten. Der taste! Food Market präsentiert ab Mitte Juni verschiedene Streetfood-Konzepte von wechselnden Anbietern. Die Gäste holen sich ihr Essen bei Containern. Eine Bar mit Cocktails auf Rum-Basis und ein Sandstrand mit Liegestühlen zur konsumfreien Nutzung ergänzen das Angebot. Im Stil eines bayrischen Biergartens soll Fräulein’s fabelhafter Sommergarten umgesetzt werden. Zusätzlich ist geplant, dass sich BesucherInnen vor Ort mit Grillgut eindecken und hier selbst grillen können. Bis die Baustelle fertig ist, gibt es ein Pop-Up mit Fassbier und Spritzer.

NENI im Prater: Draußen ist das neue Drinnen

Beste Aussichten auf die Stadt und den Wiener Prater bietet das neue NENI am Prater. Unternehmerin und Multigastronomin Haya Molcho und ihre Söhne betreiben das Rooftop-Restaurant mit großer Terrasse am Dach des Hotels/Hostels Superbude. In Wien führt die Familie Molcho bereits das NENI am Naschmarkt sowie den Tel Aviv Beach am Donaukanal, beide mit Fokus auf orientalischer Weltküche. So auch im neuen NENI am Prater, wo die Gäste entlang der offenen Küche sitzen, dem Herzstück des Restaurants. Küchenchef Andy Barotanyi und Haya Molcho haben gemeinsam das Essenskonzept entwickelt, gekocht wird auf offenem Feuer. In der hauseigenen Bäckerei werden ab Juni täglich Sauerteigbrot und Focaccia zubereitet. 

Kraus und Café Bellaria: Wiener Kaffeehaus reloaded

Karl Kraus (1874-1936), der bedeutende österreichische Schriftsteller, Publizist Essayist, Satiriker, Medienkritiker und Herausgeber der Zeitschrift „Die Fackel“, ist Namensgeber für ein neues Café. Warum Karl Kraus? Weil in der Nachbarschaft des neuen Cafés im 2. Bezirk auch zwei bekannte Redaktionen sitzen. Das Kraus ist eine stylische Neuinterpretation des Wiener Kaffeehauses, das mit einer spannenden Karte auch zum Essen einlädt und abends sein Angebot um einen Barbetrieb erweitert. Das Interior-Design erinnert an die Formensprache der 1920er. Rosa Stühle und Vorhänge bilden einen Kontrast zum Petrolblau der gepolsterten Rückwände. Im Kraus soll diskutiert werden, wie es früher in den Kaffeehäusern üblich war. Auch der angeschlossene Kahan Art Space soll zum Diskurs anregen. Nach einem kurzen Soft-Opening geht das Kraus am 2. Juni 2021 in den Vollbetrieb.

Ein Wiener Kaffeehaus mit einem modernen Twist wird auch das neu übernommene Café Bellaria, in direkter Nachbarschaft des Naturhistorischen Museums Wien. Der bisherige Betreiber eines der ältesten Kaffeehäuser Wiens ging in Pension. Es gab eine Menge Interessenten. Zum Zug kamen zwei Gastronomen, die den Geist des Kaffeehauses erhalten wollen. David Figar betreibt erfolgreich das Figar im 7. Bezirk, und sein Geschäftspartner, der ehemalige Profi-Fußballer Rubin Okotie, das Plain im 9. Bezirk, mit einem Fokus auf veganer Küche. Die beiden planen im Café Bellaria ein Allday-Konzept, täglich geöffnet, von früh bis spät in die Nacht. Ein gehobenes Frühstücksangebot, mittags neu interpretierte Wiener Klassiker mit vegetarischen und veganen Alternativen, auch bei den Mehlspeisen und bei der gehobenen Abendkarte werden vegane Alternativen angeboten – wo möglich in Bio-Qualität. Das Wiener Architekturbüro KLK ist für das Innendesign zuständig. Ein großer Gastgarten ist ebenfalls dabei. Im Juli wird aufgesperrt.

Kulinarisch einmal um die Welt

Auch an einer weiteren Neueröffnung ist ein prominenter österreichischer Fußballspieler beteiligt: David Alaba hat kürzlich das Fine-Dining-Restaurants DaRose eröffnet. Der Name setzt sich aus seinem Vornamen und dem Namen seiner Schwester Rose zusammen. Das Restaurant befindet sich am Austria Campus im Nordbahnviertel und setzt einen Schwerpunkt auf moderne Fusionsküche. 120 Sitzplätze, schickes Interieur und ein großer Gastgarten warten auf die BesucherInnen.

Einer der beliebtesten Japaner Wiens expandiert auf den Hohen Markt in der Innenstadt: Zum Mochi-Universum zählen bereits Dependancen im 2. Bezirk (in der Praterstraße sowie am Vorgartenmarkt) und die Wein-Tapas-Bar Kikko Bā im 4. Bezirk. Nun kommt im 1. Bezirk am Hohen Markt ein weiterer Standort dazu, wo die Take-Away-Linie o.m.k. weiter ausgebaut wird – zu einer japanischen Greißlerei. Im Innenraum sind 20 Sitzplätze geplant. Der Fokus liegt auf vegetarischen und veganen Gerichten und Produkten sowie auf Kaffee und Craft Beer. Auch japanische Produkte von KleinproduzentInnen stehen zum Verkauf. Geplante Eröffnung ist Herbst 2021.

In unmittelbarer Nähe zum Naschmarkt wird ein Art-Déco-Juwel wiederbelebt, unter dem neuen Namen Kleines Haus der Kunst. An diesem Standort befand sich zuvor das Novomatic Forum. Neben Museums- und Galeriebetrieb, der erst im Sommer 2021 startet, wird ab Mitte Juni kunstvoll aufgekocht. Das Allday-Restaurant im Kleinen Haus der Kunst nennt sich 404 – Don’t Ask Why. Der Fokus liegt auf italienischer Gourmet-Küche, neapolitanischer Pizza und Aperitivo. Von den insgesamt 210 Sitzplätzen liegen alleine 140 auf den großzügigen Terrassen, wo ein Sundowner unter dem Motto „Margherita und Margarita“ möglich wird.

Auch das Haus am Schottentor, ein Architekturjuwel im neoklassizistischen Stil, wird kulinarisch wiederbelebt. In dem denkmalgeschützten Gebäude, das früher die Zentrale des Wiener Bankvereins war und einen imposanten Kassensaal besitzt, hat Interspar Ende Mai 2021 einen Hypermarkt und das À-la-carte-Restaurant Das Mezzanin eröffnet. Für diesen besonderen Standort wurde das über 100 Jahre alte Gebäude behutsam restauriert und adaptiert. Das Mezzanin bietet eine kulinarische Genussreise durch Österreich.

Der Heurige – ein Wiener Original

An einem prominenten Standort eröffnet ebenfalls ein neues Lokal: Am Areal von Schloss Schönbrunn wird es ab Herbst 2021 den Heurigen Joseph II geben. Bisher leerstehende Räume werden in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt renoviert. Auch ein Gastgarten ist geplant. Die Betreiber setzen einen Schwerpunkt auf den Wiener Wein, allen voran auf Weine der WienWein-Gruppe. Die Weinkultur in Schloss Schönbrunn hat eine lange Tradition. Schon unter Maria Theresia gab es hier Weingärten. Heute bewirtschaftet die WienWein-Gruppe den Weingarten bei der Orangerie mit dem Wiener Gemischten Satz. Der Heurige Joseph II ist auch nach Parkschließung zugänglich.

Beste Aussichten auf 2022

2022 kommen am Donaukanal weitere Projekte dazu: Die Werkstatt verbindet Kulinarik, Sport und Unterhaltung an einem Ort. Der Fokus liegt auf Wiener Küche und österreichische Mehlspeisen. Die Möblierung im multifunktionalen Areal dient gleichzeitig als Sitzmöglichkeit und Parcours für SkaterInnen und RollerfahrerInnen. Urban Tribes ist ein Treffpunkt für die Rad-Community mit Reparaturzentrum und Bistro-Bar. Muse eröffnet als Kunstgalerie für Augmented Reality mit angeschlossener Gastronomie. Alle Projekte haben auch konsumfreie Zonen.

Adressen:

  • Donaukanal, neue Gastroprojekte zwischen Salztorbrücke und Marienbrücke, 1010 Wien, Webseite derzeit nur für taste! Food Market online: www.tastefoodmarket.com  
  • Kraus, Große Pfarrgasse 7, 1020 Wien, daskraus.at
  • NENI am Prater, Perspektivstraße 8, 1020 Wien, neni.at/restaurants/prater/ 
  • Café Bellaria, Bellariastraße 6, 1010 Wien 
  • DaRose, Austria Campus, Jakov-Lind-Straße 2/2, 1020 Wien, darosevienna.at
  • o.m.k. 1010 (vorläufiger Name), Hoher Markt 2, 1010 Wien, www.o-m-k.com 
  • 404 – Don’t Ask Why, Friedrichstraße 7, 1010 Wien, www.dontaskwhy.atwww.kleineshausderkunst.at  
  • Das Mezzanin & Interspar Hypermarkt im Haus am Schottentor, Schottengasse 6-8, 1010 Wien 
  • Heuriger Joseph II, erreichbar über die Schönbrunner Schlossstraße sowie über den Innenhof, Schönbrunner Schlossstraße 47, 1130 Wien, www.schoenbrunn.at  

Kontakt:

WienTourismus
Isabella Rauter
Internationale Presse
Tel. (+ 43 1) 211 14-301