Wien-Presse-Info September bis Dezember 2020 Endlich wieder Oper!


Es ist das ersehnte Ende der durch die Covid-19-Pandemie bedingten Pause: Die Opern- und Konzerthäuser sowie Bühnen aller Größen öffnen in Wien nun wieder für den Indoor-Kulturgenuss. Den glanzvollen Auftakt machte am 7.9.2020 die Wiener Staatsoper mit der Premiere von Giacomo Puccinis Madama Butterfly. Wiens weltberühmtes Opernhaus signalisiert damit die Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs, der zugleich der Beginn einer neuen Ära ist. Unter der Direktion von Bogdan Roščić, der die Nachfolge von Dominique Meyer angetreten hat, werden 2020/21 zehn Opern und zwei Ballettwerke neu auf die Bühne gebracht, mit den wichtigsten Regisseuren, Sängern und Dirigenten der Opernwelt. Roščić zur Seite steht der Schweizer Dirigent Philippe Jordan als Musikdirektor – er dirigiert auch die Neuproduktion von „Madama Butterfly“. In der Puccini-Oper singt die gefeierte litauische Sopranistin Asmik Grigorian die Titelpartie.

Wegen der geltenden Abstandsregeln verfügt die Wiener Staatsoper derzeit über weniger Plätze und kann dementsprechend weniger Karten anbieten. Um den Gästen, KünstlerInnen und der Belegschaft so viel Sicherheit wie möglich zu bieten, wurde ein umfangreicher Corona-Leitfaden erstellt. Er regelt alle Details eines Opernbesuchs, vom Kauf des Tickets bis zum Ende der Vorstellung.

Corona Maßnahmen der Wiener Staatsoper

Grundsätzlich muss in der Staatsoper ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, der ausschließlich während der Vorstellung abgenommen werden darf. Ein Abstand von mindestens einem Meter zu anderen BesucherInnen und den MitarbeiterInnen der Staatsoper ist einzuhalten, für die Händehygiene stehen Desinfektionsspender bereit. Es dürfen nur die mit der personalisierten Karte zugeteilten Sitzplätze genutzt werden – und auf Bravo-Rufe sollte verzichtet werden. Der Applaus darf dafür umso lauter sein!

Alle Eintrittskarten sind mit Namen versehen, um im Falle einer etwaigen COVID-19-Infektion Kontaktketten rasch nachvollziehen zu können. Für eventuelle Kontrollen ist daher zur Vorstellung ein amtlicher Lichtbildausweis mitbringen. Der Sitzplan ist an die Corona-Verordnungen angepasst und die Anzahl der Sitzplätze reduziert, um einen angemessenen Abstand zu gewährleisten. Die Pausenräume und Buffets sind geöffnet, am Weg dorthin muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden, kontakt- bzw. bargeldlose Zahlung wird erbeten. Nach der Vorstellung sollte das Haus auf möglichst direktem Weg verlassen werden. Die beliebten Stehplätze in der Staatsoper sind weiterhin um günstige 10 Euro zu haben, sie sind nun allerdings mit Sesseln versehen.

HINWEIS: Aufgrund von Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen können sich kurzfristige Änderungen der Events ergeben. Aktuelle Infos auf www.wiener-staatsoper.at.

Vorhang auf für die Wiener Bühnen

Nicht nur die Staatsoper, auch die gesamte Wiener Kulturszene gibt kräftige Lebenszeichen von sich und startet selbstbewusst in den Herbst. Ein paar Beispiele: Ein erster Saison-Höhepunkt des Musikvereins unter seinem neuen Intendanten Stephan Pauly sind die Auftritte der Wiener Philharmoniker am 1., 3., 4. und 5.10.2020 mit Beethoven-Sinfonien, geleitet von Herbert Blomstedt. Das Wiener Konzerthaus startet Anfang September 2020 mit einem festlichen Beethoven-Programm der Camerata Salzburg. Das Theater an der Wien beginnt die Saison am 16.9.2020 mit der Premiere von Ruggero Leoncavallos „Zazá“, inszeniert von Christof Loy. Burgtheater. Das Burgtheater eröffnet am 11.9.2020 mit Pedro Calderón de la Barcas „Das Leben ein Traum“, inszeniert von Direktor Martin Kušej.

Alle Veranstalter haben für ihre Häuser Covid-19-konforme Sicherheits-, Hygiene- und Abstandskonzepte mit angepassten Besucherzahlen entwickelt. Damit kann in Wien wieder live und sorgenfrei Musik und Theater erlebt werden.

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Österreich und Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

WienTourismus
Isabella Rauter
Internationale Presse
Deutschland, Italien, Indien
Tel. (+ 43 1) 211 14-301

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