Wien-Presse-Info – Oktober 2019 Große Wiener Ausstellungen


29.1.-21.6.2020: The Cindy Sherman Effect. Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst / Bank Austria Kunstforum Wien

Die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman, Ikone der inszenierten Fotografie und des künstlerischen Rollenspiels, steht im Mittelpunkt einer Ausstellung des Bank Austria Kunstforum Wien. Die Schau The Cindy Sherman Effect untersucht anhand der Werke Shermans und jener zeitgenössischer KünstlerInnen Themen wie die Dekonstruktion des Portraits, kulturelle, geschlechterspezifische und sexuelle Stereotypen sowie Konstruktion und Fiktion von Identität.

Bank Austria Kunstforum Wien, Freyung 8, 1010 Wien, www.kunstforumwien.at

31.1.-10.5.2020: Wilhelm Leibl / Albertina

Die Albertina widmet dem deutschen Maler Wilhelm Leibl (1844-1900), einem der wichtigsten Vertreter des Realismus in Europa, eine eigene Ausstellung. Im Fokus von Leibls Werks steht die ungeschönte Darstellung des Menschen: Richtschnur war für ihn nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es „gut gesehen“ wurde. Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Schweiz und den USA entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, www.albertina.at

31.1.-24.5.2020: Herbert Brandl. Exposed to Painting / Belvedere 21

Mit seinen großformatigen Bilderwelten zählt Herbert Brandl zu den erfolgreichsten österreichischen Malern der Gegenwart. Das Belvedere 21 präsentiert ab Ende Jänner 2020 Brandls Œuvre mit dem Schwerpunkt auf Arbeiten der vergangenen beiden Jahrzehnte bis hin zu Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung schafft.

Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien, www.belvedere21.at

25.3.-6.9.2020: Beethoven. Die Ausstellung / Kunsthistorisches Museum Wien

Mit einer durchaus ungewöhnlichen Hommage würdigt das Kunsthistorische Museum Wien den großen Meister der Wiener Klassik, dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird. Die Ausstellung bringt Gemälde von Caspar David Friedrich, Skizzenbücher William Turners, Grafiken von Francisco de Goya und Jorinde Voigt, Skulpturen von Auguste Rodin, Rebecca Horn und John Baldessari, eine Performance von Tino Sehgal, Videos u.v.m. ins Gespräch und in Beziehung mit der Musik und der Person Beethovens. Sie schlägt so eine visuelle Brücke bis zur Gegenwart und versteht sich als poetische Reflexion auf den Komponisten und sein Schaffen: Meisterwerke der Bildenden Kunst gehen Verbindungen mit Musik und Stille ein. Beethovens Musik wird nicht nur zu hören, sondern gleichsam zu sehen sein.

Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.khm.at

1.5.-6.9.2020: WARHOL EXHIBITS a glittering alternative + KHM x mumok / mumok

Ab 1.5.2020 verschreibt sich das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien im Rahmen zweier Ausstellungen dem Phänomen Andy Warhol. Statt der Präsentation altbekannter Klassiker blickt das mumok mit bisher kaum gezeigten Arbeiten hinter die Fassade der weltberühmten Pop-Art-Ikone und entdeckt Warhols Fähigkeit als bahnbrechender Ausstellungskurator und Installationskünstler neu. „WARHOL EXHIBITS a glittering alternative“ wirft einen Blick hinter das öffentliche Image des Künstlers und rückt bisher kaum beleuchtete Aspekte von Warhols Universum in den Fokus. Die zwei Seiten seiner „Doppelpersona“ – zum einen eine vielzitierte inszenierte, zum anderen eine von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene, versteckte Persönlichkeit – werden auf zwei Ebenen des Museums einander gegenübergestellt.

Zeitgleich steht eine weitere Ebene des mumok im Zeichen Warhols: „RAID THE ICEBOX 1“ versteht sich als eines der frühesten Beispiele für eine von einem Künstler kuratierte Sammlungsausstellung, die 1969/70 am Museum of Art, Rhode Island School of Design, stattfand. Diesem kuratorischen Prinzip folgend wendet das mumok Warhols ungewöhnliche Präsentationsstrategien an der bedeutenden historischen Sammlung des Kunsthistorischen Museum Wien an und widmet eine ganze Ebene des Hauses dem Depot des KHM.

mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.mumok.at

25.6.2020-6.1.2021: Azteken / Weltmuseum Wien

Das Weltmuseum Wien präsentiert die sagenumwobene Kunst und Kultur der Azteken (circa 1430-1521 n. Chr.). Die Ausstellung konzentriert sich auf Tribute und Opferungen, die einen wichtigen Platz im religiösen und wirtschaftlichen Leben der Azteken bildeten. Besondere Aufmerksamkeit wird zudem der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán geschenkt.

Weltmuseum Wien, Heldenplatz, 1010 Wien, www.weltmuseumwien.at

25.6.-4.10.2020: Internationale Kunstschau Wien 1909. Klimt, Schiele, Kokoschka und die europäische Avantgarde / Unteres Belvedere, Orangerie

1909 fand in Wien eines der spektakulärsten Ausstellungsprojekte des 20. Jahrhunderts in Europa statt. Auf Initiative der Klimt-Gruppe wurde auf dem Gelände des heutigen Konzerthauses die Internationale Kunstschau Wien realisiert. Josef Hoffmann entwarf die Ausstellungshallen, in denen die Avantgarde der österreichischen Kunst wie Klimt, Schiele und Kokoschka im Kontext europäischer Künstler wie Vincent van Gogh, Lovis Corinth oder Edvard Munch gezeigt wurde.

Belvedere, Unteres Belvedere, Orangerie, Rennweg 6, 1030 Wien, www.belvedere.at

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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