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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien-Presse-Info – September 2018 Lichtzeichen gegen das Vergessen


Das Jüdische Museum Wien und die international renommierte Künstlerin Brigitte Kowanz haben zum Gedenkjahr 2018 das Projekt „OT“ ins Leben gerufen. Ab November 2018 werden an den 25 ehemaligen Standorten der Wiener Synagogen und Betstuben Lichtinstallationen errichtet. Die „Sternstele“ von Lukas Maria Kaufmann besteht aus einem Mast und einem Leuchtkörper. Wenn man sich ihr nähert, fügen sich die geschwungenen Linien des Leuchtkörpers zu einem Davidstern. Vor Ort gibt es Informationen zu der jeweiligen Synagoge. Mittels QR-Code kann zudem eine virtuelle Rekonstruktion des jüdischen Gotteshauses abgerufen werden.

Das Projekt „OT“ rückt so in 16 Wiener Gemeindebezirken die ehemaligen jüdischen Gotteshäuser in das Bewusstsein der Stadt und ihrer BewohnerInnen. Im Hebräischen bedeutet „OT“ Symbol oder Zeichen. Im frühen Judentum galt es zudem als spirituelles Merkmal der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Das Gedenkprojekt soll nicht nur erinnern, sondern auch als Zeichen gegen Diskriminierung stehen.

Die Novemberpogrome 1938 waren der fürchterliche Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des jüdischen Volkes. Am 9. und 10. November 1938 wurden in Wien Geschäfte geplündert und verwüstet, 27 Jüdinnen und Juden ermordet, viele schwer verletzt und mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden verhaftet. Bis auf eine Ausnahme, den Stadttempel, wurden alle Wiener Synagogen und Betstuben vollkommen zerstört. 80 Jahre danach soll den Opfern der Novemberpogrome gedacht werden und Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie Wien vor der Herrschaft der Nationalsozialisten ausgesehen hat. Vor 1938 war in Wien die drittgrößte jüdische Gemeinde Europas zu Hause, das Judentum war wichtiger Bestandteil der Stadt.

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum hat der WienTourismus seine Broschüre zum Thema „Jüdisches Wien“ neu überarbeitet. Sie informiert über die Geschichte der Juden in Wien, Gedenkstätten und weitere Institutionen. Die Broschüre ist auf der Website des WienTourismus unter www.wien.info/media/files/juedisches-wien.pdf downloadbar.

  • Jüdisches Museum Wien, Palais Eskeles, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, www.jmw.at

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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