Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien-Presse-Info – April 2018 Mode auf den Spuren der Wiener Moderne


„Wien hat auf mich einen extrem starken Einfluss: die gewisse Strenge, klare, präzise Linien und eine Art Disziplin, gemischt mit etwas Weichem und Leichtem.“ Arthur Arbesser, Wiener Designer mit Sitz in Mailand und Kreativchef des italienischen Modelabels Fay, findet in seiner Geburtsstadt immer wieder starke Inspiration. Für den WienTourismus entwarf er 2018 die Capsule Collection Arthur Arbesser X Vienna: „Die Wiener Moderne war auf das Essenzielle konzentriert. Kein Strich, kein Detail zu viel, eine sichere Eleganz, die heute genauso modern ist wie damals und unseren Geschmack vielleicht sogar noch mehr auf den Punkt bringt als vor 100 Jahren“, sagt der Arbesser. Die Stoffe für die Kollektion kommen von der österreichischen Textilmanufaktur Backhausen, deren Hauptauftraggeber die Wiener Werkstätte war. „Einige Motive von Koloman Moser wurden zum ersten Mal in Wolle/Seide gewebt: Das Ergebnis ist leuchtend, weich fallend und wunderschön“, zeigt sich der Wiener Designer begeistert. Teile der Mini-Kollektion präsentierte Arthur Arbesser bei seiner Fashion Show Herbst/Winter 2018/19 am 21.2.2018 in Mailand.

Albert Kriemler, der die feinen Kollektionen von Akris in St. Gallen in der Schweiz kreiert, hat sich jüngst ebenfalls von der Wiener Moderne inspirieren lassen. Die im März 2018 in Paris präsentierte Herbst/Winter-2018-Kollektion ist Wien um 1900 und seinen visionären Salonièren wie Alma Mahler-Werfel und Berta Zuckerkandl gewidmet. Auch die Wiener Fotografin Madame d’Ora, a.k.a. Dora Kallmus wird in den Entwürfen von Akris gewürdigt.

Vivien Sakura Brandl, Wiener Designerin mit japanischen Wurzeln, hat für die jüngsten Entwürfe ihres Labels Sightline Farbholzschnitte von Ludwig Heinrich Jungnickel neu interpretiert. Diese Werke Jungnickels befinden sich in der Sammlung der Wiener Albertina. Der Maler und Grafiker war Mitarbeiter der Wiener Werkstätte und vor allem durch seine Darstellungen von Tieren bekannt, u. a. entwarf er ein Tierfries für das Kinderzimmer des von Gustav Klimt künstlerisch gestalteten Palais Stoclet in Brüssel.

Die Wiener Moderne wirkte über die Jahrzehnte auf die Mode ein. DesignerInnen wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood ließen und lassen sich in ihren Entwürfen von ihren Formen und Linien inspirieren. Auch die Kunst von Gustav Klimt findet immer wieder in Zitaten Eingang in die Modewelt.

Unter dem Motto Schönheit und Abgrund. Klimt.Schiele.Wagner.Moser. feiert Wien 2018 die Moderne und vier ihrer wichtigsten Protagonisten, die das gemeinsame Todesjahr 1918 eint. Zahlreiche Ausstellungen verdeutlichen, wie KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, ArchitektInnen und viele mehr Wien um 1900 entscheidend prägten. Alle Infos zum Themenjahr 2018 unter www.wienermoderne2018.info und b2b.wienermoderne2018.info.

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *
Service Links