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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien Presse Info – März 2015 Genießen mit gutem Gewissen in Wien

Das Restaurant Inigo gegenüber der Jesuitenkirche in der Innenstadt ist der Pionier der Wiener Gastronomie mit sozialökonomischen Hintergrund. Seit 1992 bietet es neben guter Küche mit regionalen Produkten Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. In dem von der Caritas geführten Lokal können Frauen und Männer sechs Monate lang Praxis in Service, Küche, Catering und Reinigung sammeln und werden zudem durch Jobcoaching und SozialarbeiterInnen unterstützt. Hinter Magdas Kantine steht ein weiteres Sozialkonzept der Caritas. Angesiedelt in Wiens neuem Kreativ-Cluster Ankerbrotfabrik betreiben dort Gastronomieprofis und Menschen, die auf dem Weg dorthin sind (Arbeitslose, Flüchtlinge und Jugendliche), eine Kantine mit Kiosk und Catering. Verarbeitet werden regionale und saisonale Produkte zu Speisen, Drinks und diversen Köstlichkeiten. Die Caritas der Erzdiözese Wien betreibt zudem seit Februar 2015 ein weiteres Projekt mit sozialem Mehrwert: In Magdas Hotel beim Prater arbeiten Hotelprofis gemeinsam mit Flüchtlingen.

Auch das 2013 eröffnete Lokal Mittendrin, das Café, Bar und Restaurant vereint, ist Bestandteil eines innovativen Wiener Sozialprojektes. In dem Haus in der Währinger Straße leben, lernen und arbeiten Studierende und ehemals obdachlose Menschen gemeinsam. Den BewohnerInnen und natürlich auch allen Gästen von „außerhalb“ bietet das Lokal im Erdgeschoss eine kleine, feine Speisenkarte und ein vom Wiener Architektenbüro Gaupenraub gestaltetes Interieur, das mit einfachen Mitteln für gemütliche Atmosphäre sorgt: gegossener Boden, eine schöne Bar aus alten Holzbalken und mit Kaffeesäcken verkleidete Sitzbänke. Mit seiner lila Fassade ist Purple Eat ein echter Eyecatcher am Meidlinger Markt im 12. Bezirk. Gegründet vom Verein Purple Sheep, der sich für die Rechte von AsylwerberInnen und Fremden einsetzt, wird in dem Marktstand von Dienstag bis Samstag gekocht. AsylwerberInnen bereiten Gerichte aus ihrer Heimat zu, so bio und regional wie möglich. Dazu gibt es Espresso, österreichische Weine und im Sommer einen Schanigarten.

Die handgefertigten Designprodukte von Goodgoods waren ein Highlight der Vienna Design Week im Herbst 2014. Das Besondere an den Taschen, Textilien, Haushaltshelfern und Küchengeräten: Sie stammen aus Werkstätten, in denen Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung arbeiten und sind Resultat einer Initiative der Wiener Designerinnen Sofia Podreka und Katrin Radanitsch („Dottings“). Die Beiden haben sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Designprodukte für Leben und Haushalt mit sozialem Augenmerk und fairen Preisen unter einer eigenen Marke auf den Markt zu bringen. Dafür vernetzen sie die Fähigkeiten der Werkstätten und der dort arbeitenden Menschen mit Designschaffenden. Derzeit beteiligen sich acht Werkstätten und neun Designbüros an dem Projekt, weitere Produkte und Kollaborationen sind am Entstehen. Die Produkte werden über die Website www.goodgoods.at vertrieben. Altmaterialien aus Industrie und Gewerbe sind für Gabarage Upcycling Design Ausgangsmaterialien für kreatives Design: Aktenordner werden zu praktischen Taschen, Badminton-Bälle zu witzigen Lampen und U-Bahn-Rolltreppen zu bequemen Sitzgelegenheiten. Zu sehen und zu kaufen gibt es die innovativen und ökologisch nachhaltigen Produkte im Showroom im 4. Bezirk, der sozialintegrative Betrieb bietet Arbeitsplätze für benachteiligte Personengruppen.

Unter dem Namen Carla betreibt die Caritas mehrere Second-Hand-Läden in Wien. Wiederverwerten statt wegwerfen heißt das Motto, das gute Gewissen gibt es als Zugabe: Jeder Einkauf leistet nicht nur einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Umwelt, sondern unterstützt auch die Hilfsprojekte der Caritas. Die zwei größten Carla-Läden Wiens befinden sich im 5. und im 21. Bezirk. Sie offerieren auf jeweils 4.000 m² gut erhaltene Gebrauchtwaren aller Art wie Möbel, Geschirr, Elektrogeräte, Bücher, Bekleidung und sogar Autos. Die zwei kleinen Carla-Standorte im Alten AKH im 9. Bezirk und in der Ankerbrotfabrik im 10. Bezirk haben sich auf ausgewählte Vintage-Stücke und Raritäten spezialisiert. Ein ähnliches Angebot wie die Carla-Läden haben auch die Standorte von Volkshilfe Würfel. Der große sozialökonomische Beschäftigungsbetrieb, der sich bereits seit den 1990er-Jahren der Integration langzeitarbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt widmet, betreibt mehrere Second-Hand-Läden in Wien.

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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