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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien Presse Info – November 2014 150 Jahre Ringstraße: Verkehrsader und Erholungsoase

Von Anfang an wurde der Ring für den öffentlichen Verkehr genutzt, bereits 1868 befuhr eine Pferdebahn die Strecke vom Stubenring zum Schottentor. Heute verkehren die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71 auf Teilen der Ringstraße. Eine komplette Sightseeing-Runde um die Altstadt zieht die Vienna Ring Tram. Während der rund 25-minütigen Fahrt liefern Bildschirme und Kopfhörer Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in sieben Sprachen. Der Autoverkehr wird auf der Ringstraße auf bis zu vier Fahrstreifen im Uhrzeigersinn geführt.

Auch mit dem Fahrrad lässt sich der Ring umkreisen, den Ringradweg nutzen täglich rund 3.000 RadfahrerInnen. Teile der Ringstraße wurden übrigens schon 1887 für den Fahrradverkehr freigegeben. Die in den 1960er-Jahren aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens erbauten unterirdischen Fußgängerpassagen wie die Babenbergerpassage und die Albertinapassage werden heute von schicken Clubs genutzt, die Fußgänger dürfen den Ring wieder auf Zebrastreifen überqueren.

Trotz ihrer Funktion als wichtige Verkehrsader ist die Ringstraße durchaus auch ein Ort der Erholung. Der Boulevard wurde schon bei seiner Errichtung bewusst nach Landschaftsprinzipien gestaltet. Zwischen der Straße und den Bauten wurden auf beiden Seiten je zwei bis drei Baumreihen mit Platanen und sogenannten Götterbäumen gepflanzt, dazwischen befand sich eine Geh- und Reitallee. Die Götterbäume hielten jedoch den klimatischen Bedingungen nicht stand und mussten mehrfach nachgepflanzt werden. Der heutige Bestand von rund 2.400 Alleebäumen, die im Sommer angenehmen Schatten spenden, setzt sich vor allem aus Ahorn, Linde, Zürgelbaum, Platane und Rosskastanie zusammen.

Erholungsoasen sind auch die gepflegten historischen Parkanlagen entlang der Ringstraße. Im Volksgarten, wo im Sommer hunderte Rosen blühen, befindet sich der Theseustempel, eine verkleinerte Nachbildung des Athener Theseions, der vom Kunsthistorischen Museum mit aktueller Kunst bespielt wird, und ein Denkmal für Kaiserin Elisabeth. Der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegte Rathauspark hat einen prachtvollen alten und zum Teil exotischen Baumbestand. Im Burggarten mit dem vielbesuchten Mozart-Denkmal steht das Palmenhaus, dessen zwei Glashäuser von einem Café-Restaurant und einem Schmetterlingshaus genutzt werden. Der 1862 eröffnete Stadtpark ist Wiens älteste öffentliche Parkanlage, seine verschlungenen Wege sind von Ziersträuchern, Wiesen und Wasserflächen gesäumt. Der Stadtpark ist auch reich an Statuen, darunter das vermutlich meistfotografierte Denkmal Wiens, das vergoldete Standbild des „Walzerkönigs“ Johann Strauß Sohn.

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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