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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien Presse Info – November 2013 Große Wiener Ausstellungen im ersten Halbjahr 2014

Die Ausstellung Fabergé. Juwelier des Zaren im Kunsthistorischen Museum Wien bietet ab Februar 2014 einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Welt russischer Juwelierkunst. Rund 150 Preziosen aus dem Kreml-Museum Moskau werden erstmals in Österreich zu sehen sein. Der Name Fabergé ist noch heute weltweit der Inbegriff außergewöhnlicher Schmuckkreationen. Berühmt sind vor allem die aus Gold, Silber, Bergkristall oder Email gefertigten und mit Perlen, Rubinen, Brillanten und anderen Edelsteinen besetzten „Ostereier“, die bis heute als begehrtes Sammlergut hochgeschätzt sind.

Ausgangspunkt der Ausstellung Wien - Berlin, die das Belvedere in Kooperation mit der Berlinischen Galerie gestaltet, sind Beziehungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Secessionen um 1900. Während sich die Wiener Expressionisten durch ihre psychologische Einfühlung auszeichneten, wiesen die jungen Wilden in Berlin vor allem einen ekstatisch-aggressiven Gestus auf. Der Erste Weltkrieg führte zur Annäherung beider Nationen, sodass sich ein reger künstlerischer Austausch zwischen den Städten entwickelte. Zu sehen sind unter anderem Werke von Otto Dix, George Grosz, Albert Paris Gütersloh, Josef Hoffmann, Friedrich Kiesler, Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann und Egon Schiele.

Das Kunst Haus Wien widmet dem österreichischen Fotografen Andreas H. Bitesnich (geb. 1964 in Wien) eine umfassende Retrospektive. Vor allem durch seinen skulpturalen Umgang mit dem menschlichen Körper und perfekte Lichtsetzung in der Aktfotografie erregte Bitesnich international Aufsehen. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus den verschiedenen Aktserien des Fotografen und stellt diese in einen neuen Zusammenhang, zudem sind Reisefotografien und Porträts zu sehen.

Die Ausstellung Die Albertina - Geburt einer Weltsammlung präsentiert die Meisterwerke der Sammlung im Kontext der wechselvollen und spannenden Geschichte: vom Zeitalter des höfischen Barock unter Maria Theresia über die Revolutionsjahre in Amerika und Europa bis zur Wiedererstarkung der konservativen Monarchien nach dem Wiener Kongress. Die Lebensstationen der Sammlungsgründer der Wiener Albertina, Erzherzogin Marie Christine und Herzog Albert von Sachsen-Teschen, präsentieren mit Dresden, Rom, Paris, Brüssel und Wien die führenden Zentren der Kunst und Politik und geben Einblick in die vielschichtigen Netzwerke von Sammlern und Kunsthändlern, das feudale Leben des europäischen Hochadels sowie die politische und geistige Neuorientierung unter den Prämissen der Aufklärung. Das Glanzstück der Sammlung ist Albrecht Dürers berühmtes Aquarell Feldhase aus dem Jahre 1502.

Egon Schiele (1890-1918), der wohl radikalste österreichische Künstler des 20. Jahrhunderts, steht im Zentrum einer ungewöhnlichen Schau, die das Leopold Museum in Wiener MuseumsQuartier diesem Ausnahmekünstler widmet. Die Ausstellung Schiele. Ein Künstler und sein/e Sammler präsentiert erstmals vollständig den Gesamtbestand der Werke jenes Künstlers, für den das Leopold Museum weltberühmt ist. Es sind dies mehr als 40 Gemälde, über 180 Aquarelle und Zeichnungen, zudem zahlreiche Fotografien und mehr als 200 Briefe und Autografen. Die Entstehung dieser einzigartigen Schiele-Kollektion ist eine der spannendsten Geschichten des österreichischen und internationalen Kunstgeschehens im 20. Jahrhundert. Den Leitfaden zur Ausstellung bildet die Präsentation der Werke von Egon Schiele in der Reihenfolge des Zeitpunkts ihrer Erwerbung durch Rudolf Leopold. Damit werden nicht nur ein Sammlerleben erzählt und kulturelle Netzwerke sowie kulturhistorische Auseinandersetzungen thematisiert, sondern auch die Erfolgsstory der Wiederentdeckung Egon Schieles nach 1945 in den Mittelpunkt gerückt.

Das Wien Museum erinnert mit der Schau Experiment Metropole – 1873: Wien und die Weltausstellung an den radikalen Umbruch, den die Stadt nach dem Schleifen der Stadtmauern ab den 1860er-Jahren erlebte. Die schnell wachsende Großstadt befand sich auf dem Weg zur Metropole, die Gründerzeit war eine der dynamischsten Phasen, die Wien jemals erlebt hat. Die Ringstraße, die Donauregulierung oder die Hochquellen-Wasserleitung waren Großprojekte, die Wien grundlegend veränderten. Die Wiener Weltausstellung 1873 war die erste in einem deutschsprachigen Land und auch die bis dahin größte. Im Prater wurden große Hallen, darunter die Rotunde, die zu einem Wiener Wahrzeichen werden sollte, und rund 200 Pavillons errichtet. Sechs Millionen BesucherInnen sahen die Weltausstellung, kurz nach der Eröffnung kam es jedoch zum Börsensturz, mit dem die Boomjahre zu Ende gingen.

  • Fabergé. Juwelier des Zaren, Februar-Mai 2014, Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.khm.at
  • Wien - Berlin, 14.2.-15.6.2014, Belvedere, Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien, www.belvedere.at
  • Andreas H. Bitesnich, 27.2.-18.5.2014, Kunst Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien, www.kunsthauswien.com
  • Die Albertina - Geburt einer Weltsammlung, 12.3.-29.6.2014, Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, www.albertina.at
  • Experiment Metropole – 1873: Wien und die Weltausstellung, 15.5.-28.9.2014, Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien, www.wienmuseum.at

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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