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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien Presse Info 11/2011 VIDEO: Morbides Wien

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Der Wiener Zentralfriedhof ging 1874 in Betrieb, nachdem die Einwohnerzahl Wien rasant gestiegen war und sich der Bedarf an Grabstätten entsprechend erhöht hatte. Flächenmäßig ist die Begräbnisanlage im Südosten der Stadt mit 2,5 km² der zweitgrößte Friedhof Europas (nach dem Friedhof Hamburg Ohlsdorf), von der Zahl der Bestatteten her mit rund drei Millionen sogar der größte. Er besteht aus einem interkonfessionellen Teil und aus mehreren konfessionellen Abteilungen, unter Anderem einem jüdischen, orthodoxen, islamischen und buddhistischen Bereich. Als Aphrodisiakum für Nekrophile hat der Künstler André Heller den Zentralfriedhof bezeichnet, vor allem ist er aber ein durch und durch Wienerischer Ort. Hierher macht man auch einen Familienausflug, spaziert entlang der schönen Alleen - das Straßennetz der Anlage beträgt über 100 Kilometer - und besichtigt die vielen Ehrengräber. Die Kirche „Zum Heiligen Karl Borromäus" nahe des Haupteingangs ist ein Jugendstiljuwel des Otto-Wagner-Schülers Max Hegele, ihr Inneres ist mit Fliesenböden, Wandmalereien und einem Kuppelmosaik samt 999 Sternen auf blauem Grund aufwändig gestaltet.

Die Kapuzinergruft, als Teil des Kapuzinerklosters am Neuen Markt in der Wiener Altstadt gelegen, ist die bedeutendste Grabstätte der Familie Habsburg und ein symbolträchtiger Ort habsburgischer Geschichte. Hier wurden sämtliche Kaiser aus der Dynastie der Habsburger seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts begraben (mit Ausnahme Rudolfs II., Ferdinands II. und Karls I.). Die Sarkophage und Grabmonumente sind geprägt von religiösen Motiven und Symbolen der Endlichkeit weltlicher Macht. Insgesamt ruhen an die 150 Personen in der auch Kaisergruft benannten Grabstätte, der letzte hier bestattete Kaiser war Franz Joseph I. (1916). Am 16.7.2011 wurde der Sohn des letzten österreichischen Kaiserpaares Karl und Zita, Otto Habsburg-Lothringen, in der Kaisergruft beigesetzt. Auch die Sarkophage von Kaiserin Elisabeth und Kronprinz Rudolf befinden sich in der Gruft, die noch heute unter der Obhut des katholischen Ordens der Kapuziner steht.

Das Wiener Bestattungsmuseum gibt mit rund 1000 Ausstellungsstücken einen umfassenden Einblick in Bestattungswesen, Begräbnisrituale und das besondere Verhältnis der Wiener zum Tod. Unter den rund 1000 Exponaten rund um den Totenkult finden sich auch Trauer-Livreen, Schärpen und Accessoires der Totengräber, Urnen-, Sarg- und Leichenwagenmodelle sowie Vorrichtungen wie die Rettungsglocke, mit der wieder erwachte Scheintote auf sich aufmerksam machen konnten.

  • Zentralfriedhof, Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien. Ein Plan des Zentralfriedhofs und seiner Ehrengräber ist beim Haupteingang (Tor 2) erhältlich.
  • Kapuzinergruft / Kaisergruft, Neuer Markt/Tegetthoffstraße, 1010 Wien, www.kaisergruft.at
  • Bestattungsmuseum Wien, Goldeggasse 19, 1040 Wien, www.bestattungwien.at

 

 

Kontakt:

WienTourismus
Nikolaus Gräser
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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