Hotspot 1020 Wien

Hotspot 1020 Wien - ein neues Trendviertel

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Der 2. Bezirk trägt den Namen Leopoldstadt und befindet sich gemeinsam mit dem 20. Bezirk auf einer Insel zwischen Donau und Donaukanal, dem einstigen Seitenarm des Flusses. Erst seit der Donauregulierung (1870-75) ist die Leopoldstadt vor Überschwemmungen durch den Strom geschützt. Über ein Drittel des Bezirks besteht aus Grünflächen wie dem weitläufigen Prater, einem einstigen kaiserlichen Jagdgebiet, und dem Augarten.

In den vergangenen 300 Jahren war die Leopoldstadt das am dichtesten von Juden besiedelte Wiener Stadtgebiet. Auf der so genannten Mazzesinsel lebten vor allem ärmere jüdische Familien auf engstem Raum zusammengedrängt. In der Gegend des heutigen Karmeliterviertels befand sich das Ghetto im Unteren Werd, das Ende des 17. Jahrhunderts durch die zweite große Judenvertreibung unter Kaiser Leopold zerstört wurde. Trotz aller Repressionen wurde der 2. Bezirk bis zum Holocaust wieder zum Zentrum jüdischen Lebens. Nachdem die einst blühende Gemeinde durch die Verbrechen des Nationalsozialismus nahezu ausgelöscht wurde, gibt es heute wieder eine kleine, selbstbewusste jüdische Gemeinde, zehn Synagogen und etliche jüdische Geschäfte im 2. Bezirk.

In den vergangenen Jahren hat nicht zuletzt der Ausbau der U-Bahn zu einer deutlichen Aufwertung des Bezirks geführt. Bei Messe und Prater entsteht nach dem „Viertel Zwei" mit Bürohäusern und Wohngebäuden der neue Campus der Wirtschaftsuniversität. Auch das Gelände des einstigen Nordbahnhofs ist eine größten innerstädtischen Entwicklungszonen Wiens. Lokale, Geschäfte und eine rege Kulturszene machen die Gegend rund um Karmelitermarkt, Donaukanal und Augarten zur neuen Trendzone der Leopoldstadt.

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