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Vienna Showcase aus dem MAK

Wie kaum eine andere Wiener Institution steht das MAK für die erlebbare Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Als Schnittstelle zu Design, Architektur und Gegenwartskunst erarbeitet es dabei neue Sichtweisen auf seine umfassende Sammlung, die verschiedenen Epochen, Materialien und Disziplinen. Innovationen im Bereich der angewandten Kunst – von Josef Hoffman und der Wiener Werkstätte bis zu zeitgenössischen Designprojekten wurden thematisiert, sowie neue Perspektiven der Direktorin eröffnet.

Am 01. September übernahm Lilli Hollein, als erfahrene Designkennerin und Mitbegründerin der Vienna Design Week, das Haus am Wiener Ring. Ihre Vision ist stark von Themen wie Diversität, Innovation und Feminismus geprägt. Zu ihren Vorhaben zählen die Öffnung für ein breiteres Publikum, sowie ein neugedachter interkultureller Austausch über die europäischen Grenzen hinweg.  

In der aktuellen Ausstellung „SHOWROOM WIENER WERKSTÄTTE. Ein Dialog mit Michael Anastassiades“ wird der Facettenreichtum der Wiener Werkstätte von dem in London tätigen Designer beleuchtet. Seine innovative Gestaltung der Ausstellung zeigt zeitgenössische Perspektiven auf die bedeutende Zeit der Wiener Moderne. Zentrales Element des Showrooms ist die Kugel, die oft bei Möbel der Wiener Werkstätte als Fußelement eingesetzt wurde. Das MAK hat eine lange Tradition Kooperationen mit Designer:innen, die Sammlungen und Objekte des Museums neu interpretieren, einzugehen.

JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit

Am 15. Dezember eröffnet im MAK die bisher umfassendste Ausstellung zu Josef Hoffmann. Nach einer pandemiebedingten Verzögerung – ursprünglich im Dezember 2020 anlässlich seines 150. Geburtstages geplant – wird das Gesamtkunstwerkt des Ausnahmetalents erstmals würdig gefeiert. Hoffmann war einer der Mitbegründer der Wiener Werkstätte und wirkte als Architekt, Designer und Lehrer sowie Ausstellungsmacher. Bis 19. Juni 2022 wird in der Ausstellung sein Verständnis von Ästhetik und Schönheit in der modernen Gestaltung veranschaulicht. Der Zeitraum seines visionären Schaffens zog sich beinahe über 60 Jahre.

Mehr Informationen und Pressematerial:
https://www.mak.at/presse
https://www.mak.at/jart/prj3/mak-resp/main.jart?rel=de&reserve-mode=active&content-
 

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