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Hanke zu Vienna Meeting Fund: Bereits 126 Mio. Euro an Wertschöpfung bis 2023 ausgelöst

„Der Vienna Meeting Fund 2021-2013 erweist sich kurz nach Start bereits als Erfolgsprojekt: In den ersten beiden Monaten seines Bestehens konnten wir 128 Kongressen und Firmentagungen eine Förderzusage erteilen, ein Viertel des vier Millionen Euro schweren Fördertopfs ist damit ausgeschöpft. Die Veranstaltungen, die wir so nach Wien holen, lösen heuer und in den kommenden beiden Jahren eine Wertschöpfung in der Höhe von 126 Mio. Euro aus“, erklärt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Basis für die Berechnung der Wertschöpfung ist das von der Unternehmensberaterin und Lehrbeauftragten an der Wirtschaftsuniversität Wien Dr. Martina Stoff-Hochreiner entwickelte Event-Model-Austria. „Der Vienna Meeting Fund schafft nicht nur Frequenz in den Meeting-Venues und Beherbergungsbetrieben der Stadt, er hilft auch dabei, Arbeitsplätze in der Tourismusbranche zu sichern,“ so Hanke. Mit Stichtag 30. Juni – genau zwei Monate, nachdem die Förderung erstmals beantragt werden konnte – sind bereits 128 Anträge zu verzeichnen, auf die die Veranstalter schon eine vorläufige Förderzusage erhalten haben. Nach durchgeführter Tagung und Übermittlung aller in der Förderrichtline festgeschriebenen Belege wird die Förderung ausbezahlt. Der maximale Förderbetrag je Veranstaltung beträgt 60.000 Euro, dessen Erreichung ist an bestimmte Kriterien gebunden, etwa Nächtigungen der TeilnehmerInnen in Wiener Hotels. Konkret wurden bisher 1.148.800 Euro aus dem Fördertopf zugesagt.

Wien wieder auf Weg zur Tagungsmetropole von Weltrang

Tourismusdirektor Norbert Kettner betont: „Die Zwischenbilanz zum Vienna Meeting Fund zeigt sehr deutlich, dass diese Fördermaßnahme für den Restart des Tagungsgeschäfts in Wien eine äußerst starke Hebelwirkung für den Tourismus insgesamt, aber auch für weitere Branchen etwa aus dem Zuliefersektor mit sich bringt. Zugleich ist die rege Nachfrage seitens Tagungsveranstalter auch ein erfreuliches Zeichen dafür, dass Wien als Meeting-Destination mit berechtigter Hoffnung in die Zukunft blicken kann.“ Das Vienna Convention Bureau (VCB) des WienTourismus wickelt die Förderung ab. Die 128 Anträge kommen zu etwa drei Vierteln (73%) aus dem Kongressbereich und zu rund einem Viertel (27%) aus dem Bereich der Firmenveranstaltungen. „Alle Events zusammengezählt holen wir damit laut aktuellem Planungsstand rund 60.000 TeilnehmerInnen physisch vor Ort nach Wien, wobei der Löwenanteil der Anträge – mehr als 90 Prozent – bislang auf die Jahre 2021 und 2022 entfällt. 52 Prozent der Veranstaltungen werden mit TeilnehmerInnen ausschließlich vor Ort stattfinden, beim Rest handelt es sich um hybride Events, also einen Mix aus persönlicher und virtueller Teilnahme“, erklärt Christian Woronka, der das Vienna Convention Bureau und das Marktmanagement im WienTourismus leitet. Die meisten Einreichungen kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Humanmedizin sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Bereits stattgefunden hat der 7th Congress of the European Academy of Neurology (EAN) mit mehr als 11.000, großteils noch virtuell zugeschalteten TeilnehmerInnen im Austria Center Vienna. Große Medizinkongresse wie die Eurospine 2021 im Oktober planen bereits mit mehr als 2.000 TeilnehmerInnen vor Ort und 400 virtuell zugeschalteten Personen in der Messe Wien Exhibition & Congress Center. Auch der HR Inside Summit mit rund 2.000 TeilnehmerInnen in der Hofburg Vienna oder die auf Technologien für das Management von Waldökosystemen spezialisierte Konferenz SilviLaser 2021 der TU Wien mit rund 500 virtuellen und 300 vor Ort anwesenden TeilnehmerInnen gehören zu den geförderten Veranstaltungen. Um die Nachfrage an der Meeting-Destination Wien hoch zu halten, startete das VCB begleitend zum Launch des Vienna Meeting Fund auch eine neue Imagekampagne unter dem Titel „Vienna: A pleasure doing business“ in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Belgien.

Zum Vienna Meeting Fund 2021-2023

Erstmals in der Geschichte Wiens werden mit dem Vienna Meeting Fund nicht nur Kongresse, sondern auch Corporate Meetings (Firmentagungen) gefördert. Der Fund ist das erste breit angelegte Restart-Programm in Europa, das hybride Tagungen in einem eigenen Fördermodul berücksichtigt und sich nicht nur an nationale, sondern auch an internationale Veranstalter richtet. Die Förderung steht bewusst im Sinne einer Stärkung der Headquarter- und Standortfunktion Wiens auch großen, in Wien ansässigen internationalen Unternehmen und Organisationen offen. Die Förderung der Stadt Wien wird vom Vienna Convention Bureau im WienTourismus abgewickelt und kann für Meetings beantragt werden, die bis 31. Dezember 2023 in Wien stattfinden.


Weitere Informationen zum Vienna Meeting Fund 2021-2023, zur Förderrichtlinie und zu Antragstellung finden Sie auf: www.vienna.convention.at
 

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