Flugzeug von Austrian Airlines
© Austrian Airlines Group

WienTourismus wünscht Austrian neuen Höhenflug zum ReStart

„Ich wünsche unserem strategischen Partner Austrian Airlines nach dem längsten Grounding der gesamten Firmengeschichte das Allerbeste für den Neustart“, erklärt Tourismusdirektor Norbert Kettner. „Wiens Tourismus stand seit Ausbruch der Coronakrise still, nun erwacht das Leben in der Stadt von Neuem und wir freuen uns darüber, wieder die Gastgeberrolle einnehmen zu können. Erreichbarkeit auf dem Luftweg ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die gesamte Visitor Economy: Rund die Hälfte aller Wien-Gäste kommt per Flugzeug nach Wien, bei Kongressgästen sind es sogar drei Viertel. Das zeigt deutlich, wie abhängig der international geprägte Städtetourismus von der Anbindung an globale Verkehrswege und wie wichtig ein starker National Carrier für Wien und Österreich ist.“

Erreichbarkeit als Lebensader

Über 80 % der Wiener Nächtigungen kommen aus dem Ausland. In den vergangenen zehn Jahren (2010-2019) betrug das Nächtigungswachstum aus Europa 53 %, jenes aus Fernmärkten mit 122 % mehr als das Doppelte. „Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen steht der Städtetourismus in Wien vor einer enormen Herausforderung, die mehr einem Marathon denn einem Sprint gleicht. Die Aufnahme des Austrian-Flugbetriebs aus knapp 40 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie die Aussicht auf Fernflüge ab Juli lassen Zuversicht in der Branche aufkommen, wenngleich 2020 für Wiens Tourismuswirtschaft nicht zu retten sein wird. Mit dem Rückenwind unseres strategischen Partners Austrian Airlines setzen wir alles daran, Wiens Tourismus bestmöglich aus der Krise zu begleiten“, so Kettner. Ergänzend zum in Wiens Visitor Economy Strategie 2025 festgeschriebenen „Smart Air Service Development“, das den Fokus auf die Entwicklung von Langstreckenverbindungen und Zusammenarbeit mit so genannten „Legacy Carriern“ legt, die mit ihrem starken Netzwerk den Flugverkehrsstandort Wien stärken, setzt der WienTourismus auch auf Kooperation mit der Bahn. Unter dem Titel „Rail Service Development“ soll der Anteil jener Reisenden, die per Zug nach Wien kommen, erhöht, und der Anteil jener, die mit dem Auto anreisen, verringert werden. Zugleich soll Wien als Night Jet Hub positioniert werden.

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