Klimt & Schiele. Von Wien in die Welt

Der Vortrag bot einen Streifzug zu den entscheidenden Stationen der erfolgreichen Internationalisierung von Klimt und Schiele. Angefangen von Klimts Stellung als Leitfigur der Secession in Wien um 1900 und den gesellschaftspolitischen Veränderungen nach dem Untergang der Donau-Monarchie im Ersten Weltkrieg, bis zu den Jahren 1938 bis 1945, als sich führende NS-Repräsentanten Klimt-Gemälde unter den Nagel rissen, während Egon Schiele im "Altreich" als "entartet" galt.

Aktuelle Auktionsrekorde aus Asien

Natter skizzierte in seinem Vortrag außerdem die vielfältigen Bemühungen mit dem "Neubeginn" nach 1945, die beiden Künstler über Österreich hinaus zu etablieren. In den USA wurden erste Museumsausstellungen organisiert, bei denen Erotisches noch bewusst ausgespart wurde. Nach 1985 folgte ein Ausstellungsboom zum Thema „Wien um 1900. Traum und Wirklichkeit“, außerdem die Beeinflussung in Mode, Film und Trivialkultur, bis hin zur Beschlagnahmung von Schieles Bildnis "Wally" 1999 in New York. Abschließend berichtete Natter über die jüngsten Auktionsrekorde von Klimt- und Schiele-Werken, bei denen das Interesse asiatischer Milliardäre eine immer größere Rolle spielt.

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