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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

WienTourismus lud zum Branchen-Seminar: Marktkompetenz China

Service: Präsentationen zum Download und Bilder der Veranstaltung

2014 überholte China die USA als Nummer 1 im weltweiten Auslandsreise-Ranking. Das Haushaltseinkommen der ChinesInnen steigt und somit auch ihre Reisetätigkeiten, was sich auch in Wien bemerkbar macht: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die chinesischen Nächtigungen verdoppelt, 2016 wird China erstmals in die Top 10 der Wiener Nächtigungsstatistik einziehen. Durch neue Direktflüge aus Shanghai und Hongkong, massive Visa-Erleichterungen und verstärktes Marketing seitens WienTourismus wird sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen. Damit sich die Wiener Tourismusbranche darauf einstellen und das Potenzial am Wachstumsmarkt China optimal nutzen kann, organisierte der WienTourismus am 24. November eine Branchen-Veranstaltung mit dem Titel „Marktkompetenz China: Marketing - Training – Austausch“.

„Um die chinesischen Reisenden ranken sich viele Mythen und Geheimnisse. Mit dieser Branchen-Veranstaltung wollen wir Klarheit darüber schaffen, wie sich der chinesische Herkunftsmarkt tatsächlich entwickelt und zugleich einen sehr praktischen Markteinblick geben“, sagte Tourismusdirektor Norbert Kettner einleitend. Daraufhin erklärte Marktmanagerin Sonja Ishak, wie der WienTourismus die Stadt als zentraleuropäischen Hub positionieren möchte, bevor internationale Expertinnen praktische Dos and Don’ts im Umgang mit dem chinesischen Gast verrieten. In der anschließenden Q&A-Session gaben die Expertinnen den Wiener VertreterInnen individuelle Tipps für die Optimierung ihres jeweiligen Marktauftritts in China.

China-Ready durch Produkt-Optimierung

Renee Hartmann, Mitgründerin der Beratungsfirma „China Luxury Advisors“ in Los Angeles, USA, berichtete in ihrem Vortrag über Trends am chinesischen Markt und die Vorlieben von Gästen aus China. Sie erklärte die Entwicklung von Gruppenreisen hin zu Individualurlauben und sprach konkrete Empfehlungen aus, wie Hotels, Kultur- und andere Insituationen ihr Angebot bestmöglich auf den chinesischen Gast zuschneiden können. Wesentlich dabei sei, dass die Produkte sowohl der lokalen Kultur entsprechen als auch den Geschmack der Reisenden aus China treffen. Eine chinesische Note helfe, dass sich die Gäste hier wohlfühlen. Gekommen seien sie aber, um Neues auszuprobieren. Während Shopping nach wie vor eine der beliebtesten Beschäftigungen der chinesischen TouristInnen ist, wird auch der Genuss von Museen und Kultur immer beliebter. In punkto Zeit gilt dabei aber: weniger ist mehr. Eine Führung sollte eher einige Minuten als ein paar Stunden dauern. Im Luxusbereich geht es nicht mehr in erster Linie um teure und hochwertige Produkte, sondern um außergewöhnliche Erlebnisse – zum Beispiel eine besondere Hochzeitsfeier. So werden Wien im Speziellen und Europa im Allgemeinen als romantische Destinationen wahrgenommen, die vor allem chinesische Millennials gerne besuchen. Knapp die Hälfte der ins Ausland reisenden ChinesInnen gehören dieser Gruppe an, die zu einem großen Teil wohlhabend sind und nicht überzeugt, sondern inspiriert werden möchten.

Digital-Marketing in China

Dass Digital-Marketing eine der kosteneffizientesten und zugleich zielgruppenspezifischsten Formen von Marketing sei, betonte Ann Bierbower der Marktforschungs- und Marketing-Agentur „China Skinny“, die ihren Sitz in Schanghai hat. In China sei diese Form des Marketings besonders wichtig, da die ChinesInnen einerseits sehr intensiv online recherchieren und andererseits den sozialen Medien mehr Glauben als den traditionellen staatlichen Kanälen schenken. Bierbower berichtete über die Online-Affinität der ChinesInnen und die Feinheiten der unterschiedlichen chinesischen Digital-Kanäle. Neben Online-Reviews sei die „Super-App“ WeChat sehr relevant, da diese unterschiedliche Features anbiete und die User damit besonders viel Zeit verbringen. China sei zudem eine „Selfie-Society“ – die ChinesInnen wollen rund um die Uhr online sein, posten ihre Reiseerlebnisse mehrmals pro Tag und geben ihre persönlichen Empfehlungen nach der Rückkehr Familie und FreundInnen weiter. „Word of mouth“ sei somit nach wie vor eine der wichtigsten Reiseempfehlungen. Bierbower zeigte erfolgreiche Fallbeispiele und gab den anwesenden Branchen-VertreterInnen Tipps, wie sie den Durchbrach am chinesischen Digital-Markt schaffen und die Online-Erlebnisse der Reisenenden in der Planung und beim Besuch optimieren können. Eine chinesische und somit in China gut funktionierende Website sei dabei zentral – dafür sei allerdings eine Businessregistrierung in der Volksrepublik notwendig. Und: Inhalte müssen mobil verfügbar sein, denn die aktuelle Reisegeneration sei eine „mobile first generation“, die das Zeitalter der PCs teilweise komplett ausgelassen habe.

Qualität auf Chinesisch

Die Chinesin Yufei Gu arbeitet als Managerin des Hoteleinkaufs beim chinesischen Reiseveranstalter CAISSA Touristic (Group) AG, der in Hamburg ansässig und Marktführer in Europa ist. Ob Rundreise, Ein-Staaten-Thema-Trip oder maßgeschneidertes Individual-Package – CAISSA passt seine Produkte den jeweiligen Trends und Bedürfnissen der chinesischen Reisenden an, wie Yufei Gu berichtete. Der Trend gehe zwar hin zu mehr Individualität und Kleingruppen, dennoch schätzen viele ChinesInnen nach wie vor eine gewisse Unterstützung beim Reisen. Die Kategorie „Semi-FIT“ (FIT = free independent travel) werde dabei immer wichtiger. Yufei Gu führte zudem aus, dass sich das Informationsverhalten der ChinesInnen von der traditionellen Beratung im Reisbüro in Richtung „tourism experience stores“ und Rund-um-die-Uhr-Online-Q&As entwickle.

Service

Downloads:

Video der NY-Times zu WeChat: How China Is Changing Your Internet

Touristische Kennzahlen zu China

Broschüren des WienTourismus zum Download und Bestellen:

Broschüren zum Herunterladen

  • Guanxi – Ihr Guide für chinesische Wien-Besucher
  • Willkommensbrief für chinesische Wien-Besucher
  • Einkaufen Essen und Trinken
  • Travel Trade Guide

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