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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wien schafft 2015 den 6. Nächtigungsrekord in Folge

„Mit ihrem 150-Jahres-Jubiläum, das der WienTourismus 2015 zum Jahresmotto gemacht hatte, war die Ringstraße im wahrsten Sinne des Wortes Wiens Straße zum Erfolg“, resümierte Brauner. „Die Wiener Tourismuswirtschaft hat 2015 erneut ein Rekordergebnis vorgelegt: Bereits zum sechsten Mal in Folge sind die Gästenächtigungen auf Rekordniveau gestiegen und haben dabei mit einem Plus von 5,9 % auf 14.328.000 erstmals die 14-Millionengrenze überschritten.

Noch stärker war die positive Dynamik des Netto-Nächtigungs­umsatzes der Wiener Hotellerie: Die Dezember-Zahlen dafür liegen zwar noch nicht vor, doch von Jänner bis November 2015 hat das Wachstum 15,5 % betragen, in absoluten Zahlen sind 665,6 Millionen EURO erwirtschaftet worden. Nachdem im Dezember – wie in allen einzelnen Monaten des vergangenen Jahres – ein Nächtigungshöchststand zu verzeichnen war, darf ein hervorragendes Gesamtjahresergebnis erwartet werden.

Die Wiener Tourismuswirtschaft hat 2015 einen Riesenschritt in Richtung Erreichung der Ziele der Tourismusstrategie 2020 getan, bei der wir 18 Mio. Nächtigungen und einen Beherbergungsumsatz von 1 Millarde EURO bis 2020 anpeilen. Dafür danke ich allen AkteurInnen und Akteuren in Wiens Tourismus, insbesondere der Hotellerie, die trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ein beachtenswertes Umsatzergebnis geschafft hat.“

„Von Wiens 40 nächtigungsstärksten Märkten brachten 36 ein Plus, 20 davon sogar im zweistelligen Prozentbereich. Lediglich vier waren rückläufig“, strich Kettner hervor. „Rund 82 % der Nächtigungen 2015 waren internationale Nächtigungen. Einmal mehr hat sich unsere Strategie, die Abhängigkeit von einzelnen Märkten möglichst gering zu halten, und dabei Wachstums- und Hoffnungsmärkte gezielt zu bearbeiten, ausgezahlt. So hat Wien auch das 32-prozentige Minus aus Russland verkraftet.“

USA-Nächtigungsrekord aus 1990 geknackt, China verfehlt Top 10 nur knapp

China landete mit einem Plus von rund 21% (auf 285.000 Nächtigungen) auf Platz 11 der Wiener Nächtigungsstatistik und lag damit nur um wenige Hundert Nächtigungen hinter Japan, das 2015 zwar Rückgänge verzeichnete, Platz 10 aber knapp halten konnte.

Angeführt werden Wiens Top-10-Märkte nach wie vor von Deutschland, gefolgt vom Inlandsmarkt. Beide verzeichneten absolute Zuwächse von mehr als 130.000 Nächtigungen. „Eine nicht minder erfreuliche Performance mit zweistelligen Prozent-Zu­wächsen legten 2015 die USA hin – was wir vor allem den neuen Flugverbindungen der Austrian Air­lines verdanken. Damit haben die USA ihren bisherigen Bestwert aus 1990 übertroffen“, so Kettner.

Zusätzlich brachten Italien, Großbritannien, Spanien, die Schweiz sowie Frankreich ein Plus, das im Fall von Großbritannien und Spanien zweistellig ausfiel. Ebenfalls doppelstellig wuchsen die Nächtigungen aus den arabischen Ländern in Asien (+ 48 % auf 198.000 Nächtigungen), Südkorea (+19 % auf 187.000), Australien (+ 10 % auf 164.000), der Türkei (+ 15 % auf 148.000), den Vereinigten Arabischen Emiraten (+ 45 % auf 123.000) und Indien (+ 39 % auf 90.000). Unter ihren Vorjahreswert blieben neben Russland und Japan Ungarn (- 8 % auf 168.000) und die Ukraine (- 6 % auf 99.000).

Hotellerie steigert Auslastung, Umsatzentwicklung und Preisdurchsetzung

Wiens positive Nächtigungsentwicklung 2015 wirkte sich in allen Hotelkategorien aus. Die durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich auf 57,0 % (2014: 56,3 %), die Zimmerauslastung auf rund 72 % (2014: rund 71 %), obwohl sich Wiens Beherbergungskapazität von Dezember 2014 auf Dezem­ber 2015 um 2.840 Betten auf 64.200 erhöht hat (+ 4,6 %). „Ich gratuliere Wiens Hotellerie, die auf dem besten Weg ist, die Kapazitätszuwächse der vergangenen Jahre zu absorbieren. Neben dem eingangs erwähnten Umsatzzuwachs waren auch die Erträge der Hotellerie deutlich besser als 2014, denn auch der durchschnittliche RevPAR – nicht zu verwechseln mit dem wesentlich höheren Nächtigungspreis – ist in den ersten elf Jahresmonaten 2015 auf 57,0 EURO und damit um + 7,4 % gestiegen“, betonte Kettner.

Werbewert: 150 Jahre Ringstraße übertrifft Klimt-Jahr

Erfreuliche Zahlen ergibt auch eine Werbewertanalyse der PR-Aktivitäten des WienTourismus zum Ringstraßen-Jubiläum 2015. Sie erfasste den Zeitraum Februar 2014 bis Dezember 2015 und weist kumuliert einen reinen Werbeäquivalenzwert von über 19 Mio. EURO aus (Zum Vergleich: Das Klimt-Jahr 2012 erreichte 13,5 Mio. EURO.). Bei diesen Angaben handelt es sich um eindeutig den PR-Aktivitäten des WienTourismus zuordenbare Treffer in Medien inklusive Online-Medien (ohne Social Media) weltweit. Rund 180 Millionen Exemplare betrug die Auflage in Print-Medien bzw. im Fall von Online-Medien die Visits auf jenen Webseiten, die die Ringstraße zum Thema hatten. Dadurch kam eine Gesamt-Reichweite von knapp 495 Millionen rund um den Globus zusammen. „Diese Analyse führt einmal mehr vor Augen, wie gut sich die Angebote einzelner Wiener Institutionen in einem medialen Gesamtpaket vermitteln lassen. Für die erstklassige Zusammenarbeit der Wiener Anbieter, die unserer Initiative zum Jahresmotto 2015 so zahlreich gefolgt sind, bedanke ich mich herzlich“, so Kettner.

Neue Tourist-Info: Höchste Zufriedenheitswerte, Wartezeit mehr als halbiert

Im November 2014 wurde Wiens Tourist-Info auf dem Albertinaplatz nach intensiver Umgestaltung nach Konzept von Delugan Meissl Associated Architects wiedereröffnet. 2015 nahmen über 1 Million BesucherInnen die Services dort (persönliche Beratung, Self-Service, Kartenbüro) in Anspruch. Davon versorgte das Team in der Tourist-Info rund 500.000 Gäste persönlich und kostenlos mit Auskunft in 10 Sprachen und Informationsunterlagen in 17 Sprachen. Auch die neuen Self-Service-Angebote wurden vom Publikum sehr geschätzt.

Von 8. Oktober bis 22. November 2015 ermittelte das Marktforschungsinstitut Manova im Auftrag des WienTourismus die Zufriedenheit der Gäste mit der neu gestal­teten Anlaufstelle im Stadtzentrum. Dabei kreuzten 54 % die Note 1 („hellauf begeistert“) an, 33 % die Note 2 und 10% die Note 3. Die Noten 4 und 5 vergaben 2 % bzw. 1%, die schlechteste Beurteilung („eher enttäuscht“) wurde kein einziges Mal markiert. Die Wartezeit bei der persönlichen Beratung hat sich mehr als halbiert: waren es zuvor noch durchschnittlich 2,4 Minuten, die ein Gast in der Warte­schlange verbringen musste, so reduzierte sich diese Zeit im Vorjahr auf unter eine Minute. Durch die bessere Erkennbarkeit und das zeitgemäße, einladende Ambiente gelang es überdies, die Zahl jener Besucher, die spontan die Tourist-Info besuchten, zu verdoppeln.

Wien-Karte: Verkaufsrekord

Mit mehr als 350.000 verkauften Exemplaren verzeichnete die Wien-Karte, Wiens offizielle Gästekarte, ihr bestes Jahr seit ihrer Einführung 1995. Seit 1. Dezember wickelt die DocLX Travel Events GmbH den Vertrieb für Österreichs beliebteste Gästekarte ab.

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