Österreichs Städte 2015: starker Rückenwind für heimischen Tourismus

„Mit ihrer hohen positiven Dynamik haben die Städte Österreichs Tourismus 2015 wieder starken Rückenwind gegeben“, berichtet Norbert Kettner in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der ArGe Städte, der Tourismus-kooperation der österreichischen Landeshauptstädte und der Bundeshauptstadt. „Ihr kumuliertes Jahresergebnis 2015 beträgt 21,44 Millionen Nächtigungen“, so Kettner weiter, „das entspricht einem Zuwachs von 5,2 % gegenüber 2014.“ Die Städte steuerten voriges Jahr 15,9 % zum gesamtösterreichischen Aufkommen bei, das mit 135,2 Millionen Nächtigungen und einem Zuwachs von 2,5 % einen Rekordwert darstellt. Ohne die Städte mit ihrem überdurchschnittlichen Wachstum hätte der Zuwachs 2,0 % betragen.

Auch in der längerfristigen Entwicklung zeigen sich die neun Städte als die Treiber im heimischen Tourismus:
Von 2011 auf 2015 erhöhten sich Städtenächtigungen um 21,7 %, die gesamtösterreichischen Nächtigungen um 7,3 %, und ohne den Beitrag der Städte wären es lediglich 5,0 % gewesen.

Europäischer Städtetourismus legte 2015 um 4,2 % zu, Wien weiterhin auf Platz 8

Dem europaweiten Städtetourismus widmet sich die Vereinigung European Cities Marketing, in der mehr als 100 große Städte Europas ihre Tourismuszahlen austauschen. Von 61 liegen die Ergebnisse derzeit vor, womit der Trend bereits erkennbar ist. Diese bisher erfassten Städte verzeichneten im Vorjahr insgesamt 373,9 Millionen Nächtigungen und übertrafen damit das Jahr 2014 um 4,2 %. Die Rangliste, die auch die in unmittelbarer Umgebung von Metropolen anfallenden Nächtigungen sowie das Inlandsaufkommen berücksichtigt, führt London an, gefolgt von Paris und Berlin. Greater Vienna konnte mit 15,1 Millionen Nächtigungen und einer über dem Durchschnitt liegenden Zuwachsrate von + 5,3 % seinen 8. Platz wiederum behaupten.

Die Hälfte der internationalen Nächtigungen im europäischen Städtetourismus stammt aus neun Ländern: Den höchsten Beitrag dazu liefert ein außereuropäischer Markt, nämlich die USA (11 %), gefolgt von Deutschland (9 %), Großbritannien (8 %) und Frankreich (6 %). Dahinter liegen Italien (5 %), Spanien (4 %), Russland (3 %) sowie die asiatischen Länder Japan und China (je 2 %).

Teilen, bewerten und Feedback
Artikel bewerten
Artikel weiterempfehlen

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.
Die angegebenen Daten und E-Mail-Adressen werden nicht gespeichert oder weiterverwendet.

Von
an
Feedback an die wien.info Redaktion

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Anrede *
Anrede