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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Wiens touristische Rekordserie setzte sich 2014 fort

„Wie seit längerem schon absehbar“, resümierte Brauner, „hat die Wiener Tourismuswirtschaft 2014 wiederum ein Rekordergebnis vorgelegt. Die Nächtigungen haben dabei mit einer Steigerung von 6,3 % erstmals die 13-Millionen-Grenze nicht nur erreicht, sondern mit insgesamt mehr als 13,5 Millio­nen gleich sehr deutlich überschritten. Noch stärker war die positive Dynamik des Netto-Nächtigungs­umsatzes der Wiener Hotellerie. Die Dezember-Zahlen dafür liegen zwar noch nicht vor, doch von Jänner bis November 2014 betrug das Wachstum 9,6 %, in absoluten Zahlen wurden 602,3 Millionen EURO erwirtschaftet, und nachdem im Dezember ein Nächtigungshöchststand zu verzeichnen war, darf auch von hervorragenden Umsatzzahlen ausgegangen werden. Apropos Nächtigungshöchststand sei angemerkt, dass im vergangenen Jahr alle Monate mit Ausnahme des März Rekordwerte aufgewiesen haben. Außerdem haben sich die Monate, in denen es mehr als 1 Million Nächtigungen in Wien gege­ben hat, um einen vermehrt, nämlich den November, sodass es von April bis Dezember eine durch­gehende Kette so aufkommensstarker Monate gegeben hat. – Großer Dank für dieses erfolgreiche Jahr an alle Akteure im Tourismus unserer Stadt, insbesondere der Hotellerie, die so effizient für das Wohlbefinden unserer Gäste sorgt. Wer Partner wie sie hat, darf sich auch an das ambitionierte Ziel einer Nächtigungssteigerung um 40 % auf 18 Millionen in den kommenden fünf Jahren heranwagen, wie es die Wiener Tourismusstrategie 2020 formuliert.“

Warum 2014 trotz des großen Rückgangs russischer Gäste ein so starkes Jahr werden konnte, erklär­te Kettner folgendermaßen: „Der WienTourismus hat immer die Strategie verfolgt, die Abhängigkeit von einem einzelnen Markt so gering wie möglich zu halten, und daher großes Augenmerk auf die Entwicklung von Hoffnungsmärkten und die Erschließung neuer Märkte gelegt. Wie wichtig eine solche Absicherung ist, hat sich 2014 am Beispiel Russland besonders deutlich gezeigt. Von allen 55 Märkten unserer Nächtigungsstatistik haben insgesamt nur sieben ein Minus vor ihrem Ergebnis 2014, aber 24 ein zweistelliges Plus. Generell zeichnet sich bei Wiens Herkunftsländern eine interessante Entwick­lung ab: Wir sehen zunehmend kontinuierlich hohe Wachstumsraten bei einer beträchtlichen Zahl von Märkten mit bisher vergleichsweise noch mittelgroßem bzw. geringerem Aufkommen. Beispiele dafür sind etwa einige Länder im Raum CEE und Asien oder Israel.“ Es bedeutet, dass die ‚Reiseschwelle‘ in deren Bevölkerung zusehends abgebaut wird – ein für uns sehr erfreulicher Trend“.

Russland-Rückgang allein durch Deutschland mehr als wettgemacht

In Wiens Jahresbilanz 2014 mit 13,524.000 Nächtigungen (+ 6,3 %), davon 82 % aus dem Ausland, sticht Russland besonders heraus: Es hat mit einem Rückgang um 15 % rund 106.000 Nächtigungen weniger erbracht als 2013, was allerdings allein schon der 5%ige Zuwachs im Ausmaß von 137.000 Nächtigungen aus Deutschland überkompensierte. Steigerungen bei den Top-Ten-Märkten gab es auch aus Österreich, der Schweiz, Spanien und Frankreich, und mit zweistelligen Zuwachsraten aus den USA, Italien und Großbritannien, während Japan unter seinem Ergebnis 2013 blieb.

Ebenfalls doppelstellig wuchsen die Nächtigungen aus den Entwicklungsmärkten China (237.000 Nächtigungen, + 13 %), Südkorea (156.000, + 26 %), Brasilien (128.000, +11 %) und Indien (65.000, + 18 %), und wieder im Kommen im wahrsten Sinne des Wortes war Griechenland (94.000, + 11 %). Beachtlich ist auch das Wachstum von Ländern wie Polen (189.000, + 19 %), Ungarn (182.000 + 19 %), Tschechien (+ 146.000, + 7 %) und Israel (130.000, +12 %).

Bessere Auslastung, Umsatzentwicklung und Preisdurchsetzung der Hotellerie

Wiens positive Nächtigungsentwicklung 2014 wirkte sich in allen Hotelkategorien, ausgenommen die 5-Sterne-Bertriebe, aus. Die durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich auf 56,3 % (2013: 54,7 %), die Zimmerauslastung auf rund 71 % (2013: rund 69 %), obwohl sich Wiens Beherbergungs­kapazität von Dezember 2013 auf Dezember 2014 um 2.900 Betten auf 61.400 erhöht hat (+ 4,9 %). Das zeigt, dass die Wiener Hotellerie schon begonnen hat, die starken Kapazitätszuwächse der letzten Jahre zu absorbieren, wenngleich dieser Prozess noch nicht zur Gänze abgeschlossen ist.

Vom Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe liegen noch keine Dezember-Zahlen vor, doch im Zeitraum Jänner bis November 2014 wurde mit 602.275.000 EURO ein Plus von 9,6 % ge­genüber der Vergleichsperiode 2013 erzielt. Damit ist das im Tourismuskonzept Wien 2015 ange­strebte Umsatzziel bereits 2014 erreicht worden, bei den Nächtigungen war dies schon 2011 der Fall. Die Erträge der Hotellerie waren deutlich besser als 2013, denn der durchschnittliche RevPAR (nicht zu verwechseln mit dem wesentlich höheren Nächtigungspreis) ist in den ersten elf Jahresmonaten 2014 auf 55,3 EURO (+ 6,5 %) gestiegen. Bei der Preisdurchsetzung hatten die 5-Sterne-Häuser trotz leicht gesunkener Nächtigungen die Nase vorn, denn sie erhöhten ihren Nettoumsatz pro Nächtigung um 13,6 % und damit stärker als alle anderen Kategorien.

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