Wiens Nächtigungen im April um 7 % gesunken

Bei den Nächtigungsergebnissen aus Wiens Hauptherkunftsmärkten dominiert im heurigen April das Minus. Im Fall von Deutschland, Italien, den USA, der Schweiz, Frankreich und Spanien fielen die Rückgänge gleich zweistellig aus, geringere Einbußen gab es aus Großbritannien und Japan. Lediglich Österreich und Russland erbrachten positive Zahlen. Für Lichtblicke sorgten zwar auch die Ukraine (+ 20 %), die anderen GUS-Staaten (+ 48 %) und die arabischen Länder in Asien (+ 52 %), doch dies reichte nicht aus, um das verringerte Aufkommen aus den anderen Ländern zu kompensieren.

Das negative April-Ergebnis wirkte sich auf alle Hotel-Kategorien aus und ließ deren durchschnittliche Bettenauslastung in diesem Monat auf 55,1 % sinken (4/2012: 64,0 %), was einer Zimmerauslastung von rund 68 % gleichkommt (4/2012: 79 %). Wiens Bettenangebot erhöhte sich von April 2012 bis April 2013 um 4.100 Betten (+ 7,7 %).

Von Jänner bis April registrierte Wien heuer 3.298.000 Nächtigungen und liegt damit um 0,9 % über dem Vergleichszeitraum 2012. Die durchschnittliche Bettenauslastung in dieser Periode betrug 44,8 % (1-4/2012: 47,5 %), die Zimmer waren zu rund 56 % ausgelastet (1-4/2012: rund 59 %). Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie liegt erst für die Monate Jänner bis März 2013 vor und beläuft sich auf 106.275.000 €. Ein statistisch korrekter Vergleich mit dem Umsatzergebnis im ent­sprechenden Zeitraum 2012 ist aufgrund der seit Jahresbeginn 2013 veränderten Steuerbemessungs­grundlage nicht möglich.

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