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Bunte Kacheln des Dachs des Wiener Stephansdoms

Megagroßes Wien-Telefon tourt durch Barcelona, Venedig und Basel

Am 11. Oktober stand am Eingang von Barcelonas riesigem Shopping-Zentrum Pedralbes Center plötzlich unter der großen Aufschrift „Vienna Calling" ein knallroter, über 2 Meter hoher Telefonhörer, der bisweilen auch noch klingelte. Neugierige, die daraufhin einen darin integrierten kleinen Hörer abhoben, wurden belohnt: Sie waren live mit einer vom WienTourismus beauftragten Expertin verbunden, die ihnen Aktuelles aus Wien erzählte und auch Fragen sachkundig beantwortete. Außerdem hatten sie die Chance, einen von rund 120 Sachpreisen zu gewinnen oder „die spontanste Wien-Reise ihres Lebens" als Hauptpreis: ein Wien-Aufenthalt für 2 Personen, der allerdings gleich am folgenden Wochenende angetreten werden musste. Am nächsten Tag war das „Vienna Calling"-Telefon dort weg, tauchte dafür aber im Einkaufszentrum „L'illa Diagonal" auf, wo sich der Vorgang wiederholte ebenso wie tags darauf in der Shopping Mall „La Maquinista".

„Vienna Calling" auch in Venedig, in Basel und virtuell im Internet

Das Ganze war Teil einer Kampagne des WienTourismus, die von 12. bis 14 Oktober auch Venedigs berühmte „Giardini", jene Gärten, in denen die Kunst-Biennalen stattfinden, zum Schauplatz hatte, sowie von 16. bis 18. Oktober den Barfüsserplatz und den Claraplatz in Basel. Die Reaktionen der überraschten PassantInnen werden jeweils fotografiert, gefilmt und online gestellt. Überall wurde zehn Tage im Voraus das Auftauchen des „Vienna Calling"-Telefons mittels Geotargeting im Internet auf großflächigen Bannern avisiert, und in Barcelona und Venedig über Medienkooperationen auch in lokalen Radio- und TV-Sendern. Facebook kam ebenfalls als Informationsmedium zum Einsatz. Zusätzlich gab es die Kampagne in elektronischer Version im Internet. Userinnen konnten mittels Maus-Klick „abheben", erhielten dann ebenfalls - schriftlich und mündlich - Infos zu Wien und nahmen, wenn sie ihre Telefonnummer angaben, auch am Gewinnspiel teil.

In Spanien und Italien (die Aktion in Basel läuft noch) wurde rund 3.800-mal elektronisch „abgehoben", und rund 500 Live-Telefonate wurden vor Ort geführt. Die" Live-Auftritte" des „Vienna Calling"-Telefons gerieten zum Publikums-Hit: In Barcelona bildeten Wien-Fans imposante Menschenschlangen davor, um auf „ihr" Telefongespräch zu warten. In Venedigs „Giardini", wo während der Aktion gerade die Architektur-Biennale lief, war der rote Telefonhörer auch als Foto-Motiv stark gefragt und wurde bisweilen sogar für eine Skulptur im Rahmen der Architekturausstellung gehalten.

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