Kongress-Erfolg: ESTRO 2014 und EMTC 2016 kommen nach Wien

Rund 5.000 TeilnehmerInnen werden zur fünftägigen Veranstaltung der European Society for Radiotherapy & Oncology erwartet, die ihr 33. Jahresmeeting von 4. bis 8. April 2014 in der Reed Messe Wien abhalten wird. Richard Pötter, Vorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie an der Medizinischen Universität Wien/AKH Wien, meint dazu: „Die Struktur von ESTRO-Tagungen spiegelt den interdisziplinären Charakter der Radioonkologie mit dem Zusammenwirken von Medizin, Physik und Biologie wider. Die österreichischen Forschungsleistungen in diesen drei Disziplinen können sich durchaus sehen lassen und der Kongress mit seinem Umfeld ermöglicht es, dies auch darzustellen. Dabei denke ich nicht nur an das Fachpublikum, sondern auch an die Patienten." Prof. Dietmar Georg, Leiter der Medizinischen Strahlenphysik an der Universitätsklinik für Strahlentherapie ergänzt: „Wien nimmt in der Geschichte der Strahlentherapie mit der weltweit ersten Behandlung durch Leopold Freund 1896 eine besondere Rolle ein. Aber auch Forschung und Entwicklung im Bereich der modernen Hochpräzisionsradiotherapie an der MedUni Wien und in anderen Zentren in Österreich sowie das neu entstehende Ionentherapiezentrum MedAustron in Wiener Neustadt sind international kompetitiv. Ein derartig bedeutendes Event nach Wien zu holen ist für die Radioonkologie in Österreich äußerst wichtig".

Zur 10. Europäischen Musiktherapiekonferenz werden von 5. bis 9. Juli 2016 etwa 400 TeilnehmerInnen anreisen. Sie wird an der Universität für Musik und darstellende Kunst stattfinden. MMMag. Monika Geretsegger, Vorsitzende des Österreichischen Berufverbandes der MusiktherapeutInnen und mitverantwortlich für die erfolgreiche Bewerbung, streicht dabei den interaktiven Ansatz hervor: „Vor dem Hintergrund der über 50-jährigen Tradition der Musiktherapie-Ausbildung in Wien wird der Kongress im Zeichen des Dialogs stehen - im therapeutischen Geschehen, zwischen verschiedenen Feldern in Theorie, Praxis und Forschung, im wissenschaftlichen Austausch und ganz konkret auch zwischen den internationalen TeilnehmerInnen."

„Mit den beiden Kongress-Zusagen wird die Bedeutung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Wien einmal mehr unterstrichen", erklärt Christian Mutschlechner, Leiter des Vienna Convention Bureau, das die Akquise beider Veranstaltungen von Beginn an unterstützt hat. Beide Kongresse schlagen mit rund 22.000 Nächtigungen für die Wiener Hotellerie zu Buche, der Beitrag zum BIP wird rund 12 Mio. Euro betragen.

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