Internationale Astronomen-Tagung 2018 für Wien gewonnen

Die prestigereiche Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) findet alle drei Jahre gemeinsam mit der größten internationalen Astrophysik-Konferenz statt. 2018 werden sich zu diesem Anlass über 3.000 der weltweit führenden WissenschaftlerInnen aus dem Bereich der Astronomie und Astrophysik im August in Wien treffen. Die aus zahlreichen Symposien und mehrtägigen Workshops bestehende Veranstaltung dauert insgesamt über zwei Wochen. Die Entscheidung für Wien als Tagungsort fiel bei der heurigen Generalversamm-lung in Peking, wo als nationaler Vertreter Österreichs Gerhard Hensler, Professor für Theoretische Astronomie und Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien sowie Vizepräsident der OeGAA (Österreichische Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik) anwesend war. Er hatte gemeinsam mit dem Vienna Convention Bureau des WienTourismus die Bewerbung vorbereitet und das offizielle Bewerbungsbuch sowie eine PowerPoint-Show über Wien präsentiert, die beide starken Eindruck beim Exekutivkomitee der IAU hinterließen und die nationalen RepräsentantInnen davon überzeugte, Wien anderen Destinationen klar vorzuziehen.

Mit Wien wird nach den letzten Tagungsorten Sydney (2003), Prag (2006), Rio de Janeiro (2009), Beijing (2012) und 2015 Hawaii 2018 Europa wieder im Fokus der internationalen Astronomie stehen. Als gemeinsame Veranstalter vor Ort fungieren die OeGAA, von der die Bewerbung ausging, und die Österreichische Akademie der Wissenschaften als Träger der österreichischen IAU-Mitgliedschaft, organisatorische Unterstützung leistet die Universität Wien. Für Wien bedeutet dieser Kongress laut Christian Mutschlechner, Leiter des Vienna Convention Bureau, rund 30.000 Nächtigungen und einen Beitrag zum BIP in Höhe von rund 12 Millionen EURO. Doch die Beherbergung der IAU-Generalversammlung 2018 ist nicht nur ein Erfolg für die Kongressstadt Wien, sondern auch für die österreichische Astronomie, die im selben Jahr ihre 10-jährige Mitgliedschaft bei der Europäischen Südsternwarte (ESO) feiert.

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