Juli-Rekord: um 1,8 % mehr Nächtigungen

Von Wiens Hauptherkunftsländern erbrachten im Juli Russland und Spanien besonders hohe Nächti­gungszuwächse; zweistellige Steigerungen gab es weiters aus Italien, Deutschland, Großbritannien und Rumänien, auch die Nächtigungen aus der Schweiz legten gut zu. Unter dem vorjährigen Juli-Ergebnis liegen die Zahlen aus Österreich, Frankreich und - besonders deutlich - aus den USA. Bei den anderen Märken stechen die arabischen Länder in Asien mit einem Plus von 24 % hervor, das sie im Juli auf den dritten Platz in der Länderrangliste katapultierte. Beträchtlich sind auch die Zuwachs­raten aus Zentral- und Südamerika (+ 25 %), China (+ 37 %) und der Türkei (+ 52 %) - durchwegs Märkte, die im Juli zu den 20 nächtigungsstärksten zählten.

Vom positiven Nächtigungsergebnis im Juli profitierten die 3-Sterne-Hotels, während die 4-Sterne-Häuser sowie die einfacheren Betriebe knapp weniger Nächtigungen verzeichneten als im vorjährigen Juli, die Luxus-Hotels sogar deutlich weniger. Grund dafür ist die im Juli 2010 abgehaltene Internatio­nale AIDS-Konferenz, deren starker Nächtigungs-Input im heurigen Juli fehlte. Wiens durchschnittliche Bettenauslastung betrug im Juli 63,5 % (7/2010: 65,9%), was einer Zimmerauslastung von rund 79 % entspricht (7/2010: rund 82 %). Vom vorjährigen auf den heurigen Juli hat sich Wiens Beherbergungs­kapazität um rund 1.900 Betten (+ 3,7 %) erhöht.

Von Jänner bis Juli weist Wien heuer 6.225.000 Nächtigungen aus, um 4,6 % mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Hotelbettenauslastung in dieser Periode stieg auf 54,2 % (1 - 7/2010: 53,8 %), die der Zimmer auf rund 68 % (1 - 7/2010: 67 %). Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie - derzeit für das erste Halbjahr 2011 berechnet - liegt mit 229,2 Mio. EURO um 13,7 % über dem Vergleichswert 2010, ein besonders umsatzstarker Juni (+ 20,4 %) hat dazu kräftig beigetragen.

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