3. Piste für Wiener Flughafen unabdingbar für Kongress- und Tourismusdestination Wien

„Ich begrüße, dass nach eingehender behördlicher Prüfung nun ein wesentlicher Schritt in Richtung dritte Piste für den Flughafen Wien gelungen ist", gibt Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner ein klares Votum für eine Erweiterung der Kapazitäten am Flughafen Wien ab. „Wien ist seit sechs Jahren internationale Kongressmetropole Nr. 1, allerdings verstärktem Wettbewerb mit dem asiatischen Raum und auch anderen europäischen Städten ausgesetzt. Während in Asien Kongresse mit Millionenbeträgen subventioniert werden, investieren Europas Metropolen massiv in ihre Kongress- und Tagungsinfrastruktur, um Wien den Rang abzulaufen", erklärt Kettner. „Wien konnte bisher mit seiner vorhandenen Infrastruktur als perfekt funktionierende Stadt mit guter Erreichbarkeit, punkten. Gerade diese gute Erreichbarkeit ist für eine positive Weiterentwicklung Wiens als Kongressmetropole besonders wichtig und muss auch in Zukunft gewährleistet sein. Der Nachfrage nach mehr Direktflügen und dem Trend zu flexibleren Reisezeiten ist Rechnung zu tragen - mit der dritten Piste können wir die internationale Pole Position Wiens sichern", so Kettner.

Allein 2010 bewirkte Wiens Kongress- und Tagungstourismus Gesamtsteuereinnahmen von 213,8 Mio. Euro, wobei 104,4 Mio. Euro dem Bund, 25,8 Mio. Euro Wien selbst und die restlichen 83,6 Mio. den anderen Bundesländern bzw. Gemeinden zugute kamen. KongressteilnehmerInnen sind besonders ausgabefreudige Gäste - ihre Gesamtausgaben beim Wien-Aufenthalt im Jahr 2010 betrugen 475 Euro pro Kopf und Nächtigung, während der Vergleichswert von sämtlichen Wien-Gästen bei rund 270 Euro liegt.

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