WienTourismus verleiht Goldene Johann-Strauß-Medaille

Verleihung Goldene Johann-Strauß-Medaille 2011

LAbg. Gemeinderätin Katharina Schinner, Mitglied der Tourismuskommission (l.), und Tourismusdirektor Norbert Kettner verliehen im feierlichem Rahmen des Hotel Imperial die Goldene Johann-Strauß-Medaille an (v.l.) Kommerzialrätin Hanni Vanicek, Mag.a Eva Buzzi und Esther Eiros.

 

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Journalistische Verlockung

Sie ist Journalistin, lebt in Spanien und ist bekennender Wien-Fan: Esther Eiros rührt oft und gern die Werbetrommel für Wien - als Direktorin des reichweitenstarken spanischen Radioprogramms "Gente Viajera" (zu deutsch: Menschen reisen), im gleichnamigen Online-Portal (mit 50.000 UserInnen pro Jahr) sowie im Reiseführer derselben Marke. Seit 21 Jahren wird ihr Programm auf dem Sender "Onda Cero" Samstag und Sonntag zur besten Sendezeit zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ausgestrahlt. Zusätzlich ist sie Herausgeberin eines Wien-Guides, der mit einer Auflage von rd. 15.000 Exemplaren erscheint. Esther Eiros ist ein Name, den man in Spanien mit dem Tourismus verbindet - viele namhafte Reisejournalisten gehören zu ihren MitarbeiterInnen. Anlässlich der Medaillen-Verleihung steuerte sie einmal mehr ihre Lieblingsdestination an. 

Weltbekannte Maßarbeit

Eine weltweite Botschafterin für Wiener Qualitäts-Handwerk ist Hanni Vanicek. Die gebürtige Oberösterreicherin hat 1960 den Wiener Traditionsbetrieb "Zur schwäbischen Jungfrau" übernommen und die Tisch-, Bett- und Frotteewäsche des einstigen k.u.k. Hoflieferanten weit über die Grenzen Wiens bekannt gemacht. Mit Maßanfertigungen, Monogrammen und Stickereien hat sich Hanni Vanicek einen Kundenstock aus Europa, Amerika, Japan und dem mittleren Osten aufgebaut. Selbst Waren für den Sultan von Pahang oder den König von Malaysien hat sie bereits gefertigt (letzterer stattete ihr sogar persönlich einen Besuch ab). Ihr 50. Betriebsjubiläum feierte Vanicek im Vorjahr. Als Mitglied der Wien Products der Wirtschaftkammer Wien, die ausgewählte Produkte und Dienstleistungen international promotet, und Trägerin des Österreichischen Staatswappens erzielt Hanni Vanicek immer wieder große Werbewirkung für Wien, weshalb ihr die Goldene Johann-Strauß-Medaille zuteil wurde.

Wirkungsvolle Anbahnung

Wien ist ein besonderer Renner bei Gästen, die Pauschal-Städtereisen mit der Bahn buchen. Angebote wie der BahnCity-HIT haben sich als Verkaufsschlager entpuppt, Rail Tours Austria als Österreichs führender Bahnreiseveranstalter hat seit 1987 mit diesem und vielen anderen Angeboten zahlreiche Erfolge eingefahren. Das Erfolgsrezept: Bahnreisepakete, die nach dem Baukastenprinzip aufgebaut werden und neben Anreise und Hotel auch Zusatzleistungen wie Ausflüge, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, Theater- oder Konzertkarten nach individuellem Gusto ermöglichen. Städtereisen liegen in der Kernkompetenz von Rail Tours Austria, wobei sich vor allem Kulturpackages rund um Musicals und Konzerte sowie neu entwickelte Kombipakete zu Sportveranstaltungen (wie z.B. dem Wien-Marathon) steigender Beliebtheit erfreuen. Durch gemeinsame Werbeaktionen und die jahrelange enge Zusammenarbeit zwischen Rail Tours Austria und WienTourismus läuft diese Kooperation wie auf Schiene: 114.000 Passagiere hat Rail Tours Austria 2010 befördert, 44.000 davon fuhren nach Wien. Die Geschäftsführerin Mag.a Eva Buzzi nahm die Goldene Johann-Strauß-Medaille für das Gesamtunternehmen entgegen.

Gastronomisches Aushängeschild

"Wer das Hawelka nicht kennt, der war nie in Wien", schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des 100. Geburtstages von Leopold Hawelka. Mit viel Engagement und Wiener Charme führte er zusammen mit seiner Frau Leopoldine seit den Dreißigern des vergangenen Jahrhunderts ein über die Grenzen Österreichs hinaus bekanntes Kaffeehaus. Die Innenarchitektur des Café Hawelka stammt von einem Schüler des Jugendstilarchitekten Adolf Loos und blieb seit damals unberührt. "Der Kaffee wär' net besser, wenn das Lokal moderner wär'", so ein bekannter Ausspruch von Leopold Hawelka. Österreichische wie internationale KünstlerInnen gaben sich im Hawelka die Klinke in die Hand, Georg Danzer hat das Hawelka sogar ein einem Lied besungen und landete damit einen Riesenhit. Mittlerweile wird das Hawelka in dritter Generation geführt - was nicht bedeutet, dass man Leopold Hawelka trotz seines hohen Alters nicht regelmäßig in seinem Café antrifft. Für sein Lebenswerk erhielt er eine Medaille, die er in seinem Café von Tourismusdirektor Kettner entgegennahm, und die Patenschaft für einen Rosenstock im Volksgarten.

Kommerzialrat Leopold Hawelka nahm seine Medaille von Tourismusdirektor Norbert Kettner stilgerecht bei einem großen Braunen im eigenen Café entgegen.

 

 

 

 

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