Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Visitor Economy Strategie 2025

Warum eine Strategie 2025 zur Visitor Economy in Wien?

Wien ist auf klarem Erfolgskurs, hat internationale Trends und Veränderungen effektiv antizipiert und die Weiterentwicklung der Destination beeinflusst. Zeitgleich haben politische und wirtschaftliche Veränderungen in Europa und Innovationen im globalen Maßstab die Rahmenbedingungen für Städtetourismus in den letzten Jahren teilweise neu definiert. WienTourismus befasst sich konsequent mit diesen Veränderungen und bereitet sich intensiv auf die neuen Herausforderungen und Chancen vor. Mit der „Strategie 2025“ unter dem Leitmotiv „Visitor Economy“ definiert Wien nun ein erweitertes Verständnis von Tourismus und zukünftigem Destinationsmanagement: Interessen und Bedürfnisse von BewohnerInnen und BesucherInnen werden für mehr Attraktivität, Qualität und Prosperität der Stadt auch gemeinsam gedacht, geplant und genutzt.

 

Im Dialog entwickeln und gemeinsam umsetzen

Es geht darum, die gesamte Visitor Economy aus dem Blickwinkel ihres Beitrags zur Entwicklung und Modernisierung der Stadt zu begreifen und einzusetzen. Daher steht nicht nur ein Dialog mit den unmittelbar tourismuswirtschaftlichen Stakeholdern im Zentrum, sondern auch mit Bezirksverantwortlichen, Immobilienentwicklern, Initiativgruppen, Universitäten, Designern, Geschäftsleuten u.a.m. Dieser vielfältige Dialog soll zu einem umfassenden Bild führen, wie sich Wien bis 2025 für und mit seine(n) BesucherInnen und BewohnerInnen entwickeln soll. Ziel ist es, eine über die Erstellung der Strategie hinausgehende Co-Kreation der Destination mit den Stakeholdern während der nächsten Jahre zu initiieren. 

 

Zwei Ansprüche: PREMIUM FOREVER & STAY COSMOPOLITAN

Diese zwei inhaltlichen „big ideas“ sind es, die im Kern Wien als „visitor destination“ im Jahr 2025 charakterisieren und auszeichnen sollen.
Nur jene Städte werden erfolgreich, attraktiv und lebenswert für BesucherInnen wie BewohnerInnen bleiben, die die Vielfalt an Bedürfnissen und Interessen qualitätsvoll und auf hohem Niveau integrieren. Das intelligente Management von Besucherströmen mit der Entwicklung neuer attraktiver Stadtquartiere zu kombinieren lässt sich dafür zum Beispiel als eine der zentralen Herausforderung für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung Wiens benennen.
Den kosmopolitischen Charakter Wiens konsequent weiter zu entwickeln und als wesentliches Asset der Destination sichtbar zu machen und zu nutzen kann als zweite tragende Komponente der Strategie 2025 gesehen werden, wodurch das Profil von Wiens Einzigartigkeit als offene, internationale Metropole weiter geschärft und manifestiert wird.

 

Zwei Entwicklungschancen: VISITORS AS URBAN DRIVERS & MEETING INDUSTRY

Die Erkenntnis, dass BesucherInnen und die Visitor Economy insgesamt zur Entwicklung bzw. Aufwertung von Stadtteilen beitragen und als „urban driver“ für verbesserte Infrastruktur, neue Unternehmen oder attraktiven öffentlichen Raum wirksam werden können eröffnet neue Chancen für die Entwicklung der Stadt.
Während Wien als internationale Kongressdestination weltweit seit langem führend ist und sein Potenzial voll ausschöpft, besteht Entwicklungsspielraum im Bereich der Firmentagungen und Incentive-Reisen. Dies ist zwar ein volatiler und kurzfristig agierender Markt mit hoher Konkurrenz, aber auch ein Segment, in dem Wien seine vielfältigen Assets neu verwerten und eine moderne Meeting Industry und Business Brand entwickeln kann.

 

Zwei Gestaltungsinstrumente: CIVILIZED DIGITIZATION & INTEGRATED SHARING ECONOMY

Wien strebt im Sinne eines digitalen Humanismus‘ nach einem fortschrittlichen und gleichzeitig entspannten Umgang mit der Digitalisierung in allen Bereichen der Visitor Economy und des Destinationsmanagements. Der Strategieprozess dient dazu, sich in dieser rasanten Dynamik offen und vorausschauend zu positionieren und zu organisieren.
Eng verbunden mit der Digitalisierung sind Umbrüche im wirtschaftlichen und unternehmerischen Bereich, die alle Dimensionen von Dienstleistung, Infrastruktur, Gebäuden, Distribution etc. durchdringen und neue Produkte und Angebote erzeugen. Unter Wahrung des Anspruchs, Modernisierung und Fairness gleichermaßen zu ermöglichen, gilt es heute, „sharing“ und „platform economy“ als innovationstreibende Kräfte in Wiens Visitor Economy und Standortentwicklung zu integrieren und bewusst zu nutzen.

Gewinnspiel Teilnahme