Rosen im Volksgarten

Wien blüht auf – Frühling 2017

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So vielfältig sind Frühling und Frühsommer in Wien: Bis Mitte April sorgen die Ostermärkte für Flair – sei es auf der Freyung oder auf dem Platz Am Hof in der Altstadt. Im Volksgarten an der Ringstraße duften 400 verschiedene Rosensorten, im Burggarten nebenan sonnt man sich in der Wiese, und in den Parks der Schlösser Schönbrunn und Belvedere spaziert man durch barocke Gartenpracht. Der riesige Wienerwald am Stadtrand sowie der Prater, ein sechs Millionen Quadratmeter großes Wald- und Augebiet in der Stadt, laden zu ausgedehnten Spaziergängen und allerlei sportlichen Aktivitäten ein. Ebenso die Donauinsel mit ihren vielfältigen Stränden. Hier steigt alljährlich im Juni mit dem Donauinselfest Europas größte Gratis-Open-Air-Party.

Auch auf den Wiener Märkten genießt man Sonne. Am exotischen Naschmarkt wie am multikulturellen Brunnenmarkt, am kleinen Karmelitermarkt und am lebendigen Rochusmarkt bieten die Stände frische Delikatessen. Und in den Straßencafés und -restaurants rundum herrscht buntes Treiben. Mitte Mai präsentiert das Genussfestival im Stadtpark ausgesuchte kulinarische Spezialitäten aus Österreich, und Ende Mai bietet das Wienissimo-Festival für Freunde des guten Essens und Trinkens zahlreiche Veranstaltungen in der ganzen Stadt, vor allem am Rathausplatz. Der Vienna City Marathon im April ist für Zuschauer wie für Läufer gleichermaßen attraktiv, säumen doch die eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten seine Strecke. Wiens imperiale Pracht lässt sich auch hervorragend per Fahrrad besuchen – etwa mit einem der Citybikes, die man an über 120 Stationen leihen kann. Und 1.300 km Radwege laden ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu "erfahren". Sogar ein Teil des Wiener Kulturlebens verlagert sich im Frühling ins Freie. So überträgt die Staatsoper ab April ausgesuchte Aufführungen live auf den Platz vor dem Haus. Die Wiener Philharmoniker geben Ende Mai im Schönbrunner Schlosspark ein Gratis-Open-Air-Konzert.

Erstklassige Spielstätten wie das Wiener Konzerthaus und der Musikverein beeindrucken mit ihrem Programm Musikliebhaber. Das MuseumsQuartier präsentiert im April bei „Electric Spring“ angesagte Künstler der österreichischen Elektronik-Musikszene. Herausragende Musikereignisse und aufregende Bühnenevents dominieren die Wiener Festwochen im Mai und Juni. Musical-Fans finden sich in der Volksoper bei Klassikern wie "Der Mann von La Mancha“ und "Anatevka" ein, im Raimund Theater bei „Schikaneder“ und im Ronacher bei "Don Camillo & Peppone". Ab Ende Juni gastieren Weltstars beim Jazz Fest Wien.

Ende April verwandelt sich die Alte Post beim Take Festival in einen Hotspot für Mode und Kunst. Im Frühsommer zeigt die Wiener Ballszene noch einmal kräftig auf: Im Juni geht mit dem Life Ball eines der größten AIDS-Charity-Events weltweit über die Bühne, und die Spanische Hofreitschule in der Hofburg wird bei der "Fête Impériale" für eine Nacht zum Ballsaal. Schwule und Lesben demonstrieren bei der Regenbogenparade auf der Wiener Ringstraße für Gleichstellung und gegen Diskriminierung.

Ein guter Teil des Wiener Ausstellungsgeschehens widmet sich der Habsburger -Regentin Maria Theresia, deren 300. Geburtstag mit zahlreichen Ausstellungen gefeiert wird: etwa in der Nationalbibliothek, der Wagenburg, dem Hofmobiliendepot sowie in den Marchfe ldschlössern Hof und Niederweiden, im Stift Klosterneuburg, im Unteren Belvedere, im Porzellanmuseum und im Kunsthistorischen Museum Wien. Die Albertina zeigt bis Mitte Juni eine Schau mit Werken von Egon Schiele und stellt ab Mai Maria Lassnig ins Zentrum einer Ausstellung. Das Bank Austria Kunstforum präsentiert den amerikanischen Postmodernisten James Welling. Und das Leopold Museum stellt in der Ausstellung „Köstlich! Köstlich?" die bissigen Darstellungen des Biedermeiermalers Carl Spitzweg dem aktuellen Schaffen Erwin Wurms, dem auch eine Schau im 21er Haus gewidmet ist, gegenüber.

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