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Wien Presse Info 12/2011 Blick aufs Gesamtkunstwerk

Die erste Schau in der neuen Wiener Ausstellungshalle 21er Haus präsentiert einen zeitgenössischen Blick auf die historische Idee des Gesamtkunstwerks und damit auch auf den Beginn der künstlerischen Moderne.

Gerwald Rockenschaub, no red tape, Ausstellungsansicht "no red tape" Georg Kargl Fine Arts, 2002

Gerwald Rockenschaub, no red tape,
Ausstellungsansicht "no red tape" Georg Kargl Fine Arts, 2002

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Das neue 21er Haus versteht sich als Plattform für die österreichische Kunst von 1945 bis heute im internationalen Kontext. Es befindet sich in einem wahren Architekturjuwel in der Nähe des zukünftigen Wiener Hauptbahnhofs. Der für die Weltausstellung 1958 in Brüssel entstandene Österreich-Pavillon von Karl Schwanzer, der bis 2001 als Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts diente, wurde unter der Leitung des Belvedere und nach den Plänen des österreichischen Architekten Adolf Krischanitz umfassend saniert und erweitert.

Die erste Schau im neuen 21er Haus wirft einen aus zeitgenössischen Positionen gewonnenen Blick auf die Idee des Gesamtkunstwerks. Mit dem künstlerischen Umbruch der Avantgarde nach 1918 trat in der Kunst ein ganzheitliches Denken in Kraft, das vor allem gesellschaftskritisch orientiert war. Genau an diese krisenhafte Zeit schließt die Ausstellung an, wenn sie Parallelen zum Heute zieht.

Utopie Gesamtkunstwerk

20.1.-20.5.2012
21er Haus, Arsenalstraße 1, 1030 Wien
www.21erhaus.at

Kontakt:

WienTourismus
Delia Jungwirt
Internationale Presse
Deutschland, Österreich, Schweiz
Tel. (+ 43 1) 211 14-365

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